Debatte um Offshore-Firmen: Was haben die „Panama Papers“ gebracht?
Vor zehn Jahren enthüllten die "Panama Papers" ein globales Netzwerk von Offshore-Firmen, die von der Kanzlei Mossack Fonseca betrieben wurden. Ein aktueller Prozess in Köln gegen einen ehemaligen Partner von Mossack Fonseca, Christopher Z., wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung in Millionenhöhe, verdeutlicht, dass das Problem weiterhin besteht. Die "Panama Papers", eine Sammlung von über 11,5 Millionen Dokumenten, die dem ICIJ zugespielt wurden, deckten auf, wie Politiker, Prominente und Vermögende ihr Vermögen vor Steuerbehörden verbargen. Die Enthüllungen führten zum Rücktritt von Politikern und machten das Ausmaß von Steuervermeidung und Geldwäsche öffentlich. Obwohl Mossack Fonseca aufgelöst wurde, bleibt die Bekämpfung von Steuerflucht und Geldwäsche eine globale Herausforderung.