Wir verwenden für unseren Liveblog neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, epd und KNA.Wichtige UpdatesStichwahlen: Etwas niedrigere Beteiligung in großen StädtenWo es im Süden interessant wirdHochspannung in FrankenDie Wahllokale schließen um 18 UhrDie Stichwahlen laufen noch bis 18 Uhr - im ersten Wahlgang vor zwei Wochen hatte die Wahlbeteiligung bayernweit bei 63,4 Prozent gelegen - 4,7 Prozent höher als bei der Kommunalwahl davor, die damals aber auch in die Frühphase der Corona-Pandemie fiel. Stichwahlen: Etwas niedrigere Beteiligung in großen StädtenBei gutem Wetter kommen die Stichwahlen in
Bayern erst nur langsam in Gang. In den drei größten bayerischen Städten lag die Wahlbeteiligung bis zum frühen Nachmittag teils deutlich unter der vor zwei Wochen. In
München meldete das Kreisverwaltungsreferat Stand 14.30 Uhr eine Wahlbeteiligung von 38,0 Prozent inklusive Briefwählern. Das waren 6,1 Prozentpunkte weniger als vor zwei Wochen.In
Nürnberg waren es um 14 Uhr 30,1 Prozent inklusive eines Anteiles der Briefwähler. Das waren 3,9 Prozentpunkte weniger als im ersten Wahlgang vor zwei Wochen. In
Augsburg waren es bis 14 Uhr 12,8 Prozent - 10,2 Prozentpunkte weniger als vor zwei Wochen.Wie die Klinikreform auf die Wahlergebnisse durchgeschlagen hatNirgends schlägt der Wählerwille so direkt durch wie bei
Kommunalwahlen. Das ist vor allem dort zu sehen, wo die Krankenhausreform in vollem Gang ist. Dort nämlich werden Landräte und Bürgermeister teils brutal abgestraft, wie
Nina von Hardenberg und
Andreas Glas berichten.Wo jeder ein Sieger istHatten Sie auch den Eindruck, dass sich an den Tagen nach den
Kommunalwahlen jeder als Sieger gesehen und deklariert hat? Phänomenal, bester Dinge, sehr zufrieden, großartig, souverän, Vertrauensbeweis, starkes Signal - man kriegte sich gar nicht mehr ein. Jede Partei hatte irgendwo ein Ergebnis erzielt, das sie in Jubelstürme ausbrechen ließ. Warum das nur bei
Kommunalwahlen möglich ist, damit hat sich
Johann Osel auseinandergesetzt.Wie Söder und Aiwanger sich für ihre Parteien einsetzen Vor allem bei den Landräten läuft es auf einen Showdown zwischen der
CSU und den Freien Wählern hinaus. Meine Kollegen Katja Auer und
Johann Osel haben
Markus Söder und
Hubert Aiwanger deshalb jüngst noch einmal beim Wahlkampf begleitet - und berichten, dass der Ministerpräsident seinem eigenen Hashtag treu geblieben ist.Wo es im Süden interessant wirdDie
CSU muss auch im Süden und Südosten des Freistaats um Ämter kämpfen. In
Augsburg führt Eva Weber (
CSU) mit 34 Prozent gegen Florian Freund (SPD) mit 19,9 Prozent, hat aber deutlich an Zustimmung verloren. Die Freien Wähler könnten der
CSU mehrere Landkreise abhnehmen, darunter das Oberallgäu und möglicherweise das Berchtesgadener Land. Ein Überblick.Hochspannung in FrankenIn Aschaffenburg, Schweinfurt, Bayreuth, Hof, Erlangen und
Nürnberg stehen heute sechs Duelle bevor, sechsmal
CSU gegen SPD, sechsmal kann sich keiner der Duellierenden sicher sein. Und dann gibt es da noch die Sonderfälle Bamberg, Ansbach und Kulmbach. Ein Rundblick.How to... BürgermeisterHaben Sie sich eigentlich schonmal gefragt, wie man das wird? Bürgermeisterin oder Bürgermeister? Klar, man muss gewählt werden. Aber die Frauen und Männer kommen ja aus den verschiedensten Berufen in ihr Amt. Und dann müssen sie alles Mögliche lernen, um für den neuen Job gewappnet zu sein. Dafür gibt es tatsächlich Seminare. Lena Luisa Jaumann hat Neu-Bürgermeistern in bad Kissingen über die Schulter geschaut.So hat
Bayern gewähltWenn Sie sich noch mal vor Augen führen wollen, wie vor zwei Wochen gewählt wurde - bitteschön. Unsere Datenkollegen haben die Ergebnisse in übersichtlichen Grafiken zusammengefasst.Die Wahllokale sind wieder offenWer sich nicht für die Briefwahl entschieden hat, kann heute an der Urne wählen - wie immer von 8 bis 18 Uhr. Diesmal ist das Papier in aller Regel übersichtlicher - im Vergleich zu den zahlreichen und teils riesigen Wahlzetteln, die man vor zwei Wochen ausfüllen musste.Insgesamt stehen in 29 Landkreisen und in mehr als 250 Städten und Gemeinden Stichwahlen um Landrats-, Oberbürgermeister- und Bürgermeister-Posten an. Überall dort, wo im ersten Wahlgang am 8. März kein Bewerber und keine Bewerberin mehr als 50 Prozent der Stimmen holte. Hier gehen nun die Erst- und Zweitplatzierten noch einmal direkt gegeneinander ins Rennen.Und nun öffnet der Liveblog wiederHerzlich willkommen zu Teil zwei dieser
Kommunalwahlen. Heute finden Stichwahlen um mehr als 200 Mandate im Freistaat statt. Wir informieren Sie über das, was in den vergangenen zwei Wochen passiert ist und von überall, wo es heute Abend spannend wird.Der Liveblog schließtWir schließen diesen Liveblog nun und danken für Ihr Interesse. Wenn Sie sich zu dem Thema weiter informieren wollen: Wir haben alle unsere Artikel auf der Themenseite zu den
Kommunalwahlen gebündelt. Auch in den kommenden Tagen lesen Sie natürlich Interessantes von unseren Korrespondenten zur Wahl auf der Homepage und der
Bayern-Ressortseite.Und: Keine Sorge, schon in knapp zwei Wochen lesen wir uns wieder - denn im Freistaat gibt es ja zahlreiche Stichwahlen am 22. März. Bis dahin!Zwei Kumpel werden für zwei Wochen zu RivalenIn Bamberg sind der Grünen-Kandidat Jonas Glüsenkamp und SPD-Mann Sebastian Niedermaier voll des Lobes füreinander. Nun konkurrieren sie in der Stadt um den OB-Posten. Die
CSU zerfleischt sich unterdessen nach der Pleite von Melanie Huml. Dort geben sich Stadtratsfraktion und Kreisverband wechselseitig die Schuld für die bittere Niederlage.Grüne im Aufwind, SPD unter DruckGrüne wie SPD sind stolz auf starke Einzelkandidaten. Zahlreiche Rathäuser sind aber noch umkämpft. Ein Überblick über die ersten Ergebnisse und überraschende Trends von
Nina von Hardenberg Lena Luisa Jaumann und
Johann Osel. Für SPD und Linke: Mutter und Tochter ziehen gemeinsam in Stadtrat ein In Herzogenaurach findet die Geschichte der Kommunalpolitikerinnenfamilie Wüstner eine Fortsetzung: Doris Wüstner, 80, war in der mittelfränkischen Stadt als
CSU-Politikerin einst zwölf Jahre stellvertretende Bürgermeisterin, seit 2014 sitzt ihre Schwiegertochter Sandra Wüstner für die SPD im Stadtrat. Am Sonntag nun stand deren Tochter Joy Wüstner, 20, erstmals zur Wahl und schaffte als Linken-Kandidatin den Einzug in das Gremium, in dem sie künftig auf ihre Mutter treffen wird – auch die 54-Jährige zog in den Stadtrat ein. Auf die Unterstützung ihrer Schwieger- beziehungsweise Großmutter konnten die Frauen dabei übrigens nicht zählen, wie Doris Wüstner vor der Wahl im SZ-Gespräch angekündigt hatte. Mehr ladenTickarooLive Blog Software