Miersch fordert Anspruch auf raschen Facharzttermin
SPD-Fraktionschef Matthias Miersch fordert einen gesetzlichen Anspruch auf zeitnahe Facharzttermine für alle Patienten, um die Ungleichbehandlung zwischen Privat- und Kassenpatienten zu beseitigen. Miersch schlägt eine Wartezeit von etwa drei Wochen vor und plädiert für ein "Bonus-Malus-System" bei der Ärztevergütung, um Anreize für die Einhaltung zu schaffen.

Briefing Summary
AI-generatedSPD-Fraktionschef Matthias Miersch fordert einen gesetzlichen Anspruch auf zeitnahe Facharzttermine für alle Patienten, um die Ungleichbehandlung zwischen Privat- und Kassenpatienten zu beseitigen. Miersch schlägt eine Wartezeit von etwa drei Wochen vor und plädiert für ein "Bonus-Malus-System" bei der Ärztevergütung, um Anreize für die Einhaltung zu schaffen. Hintergrund ist, dass gesetzlich Versicherte oft monatelang auf Facharzttermine warten müssen; 2024 betrug die durchschnittliche Wartezeit 42 Tage. Die Forderung kommt inmitten einer Debatte über lange Wartezeiten und während eine Expertenkommission Vorschläge für Einsparungen im Gesundheitswesen erarbeitet. Ehemaliger Gesundheitsminister Karl Lauterbach hatte bereits eine Termingarantie gefordert.
Article analysis
Model · rule-basedKey claims
5 extractedMiersch schlug ein Bonus-Malus-System in der Ärztevergütung vor.
35 Prozent der Befragten mussten mehrere Monate auf einen Facharzttermin warten.
Die Wartezeit für einen Facharzttermin betrug 2024 durchschnittlich 42 Tage für gesetzlich Versicherte.
SPD-Fraktionschef Miersch fordert einen gesetzlichen Anspruch auf einen zeitnahen Termin beim Facharzt.
Privatversicherte bekommen schneller einen Facharzttermin als gesetzlich Versicherte.