Läden schließen an Gründonnerstag wieder früher +++ Haftbefehl nach Raubüberfall in
Bad Nauheim +++ Frankfurter SPD-Fraktion wählt ihre Vorsitzende ab +++ Frankfurter Polizei stellt Kokain sicher +++ Liveblog zu Rhein-Main und Hessen15 Jahre nach Vergewaltigung in
Wetzlar: Mann in U-HaftWetzlar. Fast 15 Jahre nach der Vergewaltigung einer jungen Frau nahe
Wetzlar ist der mutmaßliche Täter verhaftet worden. Es handle sich um einen heute 61 Jahre alten Mann, teilten die Staatsanwaltschaft in
Limburg und die Polizei in
Gießen mit. Er war bereits Mitte März im
Lahn-Dill-Kreis festgenommen worden, seitdem sitzt er in Untersuchungshaft. Laut den bisherigen Ermittlungen soll der Tatverdächtige im Juni 2011 an einer Straße zwischen
Wetzlar und
Weidenhausen eine 22-jährige Anhalterin mitgenommen und dann vergewaltigt haben. Die Ermittler waren ihm nun auf die Spur gekommen, nachdem er im Rahmen eines anderen Strafverfahrens eine DNA-Probe hatte abgeben müssen. (dpa)Christian RiethmüllerVerdächtiger nach Überfall auf Juwelier in
Bad Nauheim festgenommen
Bad Nauheim. Nach einem Raub in einem Juweliergeschäft in
Bad Nauheim ist ein 25 Jahre alter Mann in
Fulda festgenommen worden. Er sei in Untersuchungshaft, teilte die Polizei mit. Er werde verdächtigt, vor etwa einer Woche einen Juwelier ausgeraubt zu haben. Dabei soll er maskiert eine Mitarbeiterin zu Boden gestoßen, sich am Schmuck bedient und anschließend zu Fuß geflüchtet sein. Zeugen hätten den Täter am Donnerstagnachmittag nach dem Verlassen des Juweliers verfolgt und gefilmt, schrieb die Polizei jetzt. Durch diese Aufnahmen habe die Polizei erste Ansätze für die Ermittlungen gehabt. Daraus habe sich dann der Verdacht gegen den 25-Jährigen aus dem
Main-Kinzig-Kreis ergeben. Am Dienstag sei er festgenommen worden. (dpa)Thorsten WinterOrganspende: Gestricktes Herz in Kerckhoff-KlinikBad Nauheim. Die auf Herz- und Lungenerkrankungen spezialisierte
Kerckhoff-Klinik in
Bad Nauheim rückt mit einer Ausstellung die Notwendigkeit und den Nutzen der Organspende in den Blickpunkt. Zu sehen sind unter anderem ein eigens für die Klinik anatomisch genau gestricktes Herz mit Kunstherz und ein Aortenaneurysma mit Stents. Die Arbeiten stammen von der Wiener Ärztin und Künstlerin
Katharina Sabernig. In der
Kerckhoff-Klinik haben in den vergangenen vier Jahrzehnten 180 Patienten ein Spenderherz bekommen. Manche leben schon seit 30 Jahren mit einem Spenderherz, einige sind damit sogar mehr als 80 Jahre alt geworden, wie es in
Bad Nauheim heißt. Außer den gestrickten Organen sind auch großformatige Bilder und textile Organdarstellungen zu sehen.Neben den Aufnahmen finden sich bewegende Aussagen von Transplantierten. „Als ich nach der Herztransplantation aufwachte, schlug in meiner Brust das Herz eines anderen Menschen, aber es fühlte sich so an, als gehöre es zu mir“, heißt es an einer Stelle. Und: „Anfangs hatte ich immer das Gefühl, dass jemand bei mir ist.“ Eine Patientin hebt hervor: „Meine Spenderin ist für mich die größte Heldin, die es gibt. Einfache Dinge, wie einen Hügel hochgehen und Treppen steigen, sind wieder möglich“, so die Frau mit Ende 30.Die Schau endet am 31. Juli. Manfred KöhlerLäden schließen an Gründonnerstag wieder früherFrankfurt. Alle Jahre wieder sieht man Kunden, die abends an Gründonnerstag irritiert vor einem Supermarkt stehen, der sonst Tag für Tag länger geöffnet hat. Warum ist das so? Weil es einmal jemand übertrieben hat. Im Jahr 2006 waren in Hessen die Ladenöffnungszeiten liberalisiert worden, seitdem ist es grundsätzlich möglich, die Geschäfte von montags bis samstags rund um die Uhr geöffnet zu halten. Zwei Jahre später jedoch hatte ein Einkaufszentrum am Rande Frankfurts, das Hessencenter, am Gründonnerstag zu einem „Mitternachtsshopping“ mit Feuerwerk eingeladen, was zu erheblichen Protesten der Kirchen und von Unionspolitikern geführt hatte. Ein solches Fest am Vorabend des höchsten evangelischen Feiertages gehe zu weit, hieß es. Im August des gleichen Jahres sagte die hessische Staatskanzlei zu, „Mitternachtsshopping“ am Tag vor Karfreitag solle in Zukunft unterbleiben. Als das Ladenöffnungsgesetz im Jahr darauf überarbeitet und die Novelle im Jahr 2010 vom Landtag beschlossen wurde, kam ein Passus hinein, wonach am Gründonnerstag um 20 Uhr Schluss ist. Und so müssen sich die Hessen an diesem Donnerstag eben mit dem Einkaufen ein bisschen beeilen. Thorsten WinterHaftbefehl nach Raubüberfall in Bad NauheimBad Nauheim. Nach einem Raubüberfall am Donnerstag vor einer Woche in
Bad Nauheim hat ein Richter einen 25 Jahre alten Mann in Untersuchungshaft geschickt. Polizisten hatten den Mann zuvor nach einer mehrere Tage währenden Fahndung festgenommen. Er soll ein Juweliergeschäft an der Parkstraße überfallen und beraubt haben. Zeugen hatten den Täter am Donnerstagnachmittag nach dem Verlassen des Juweliers verfolgt und gefilmt. Diese Ausnahmen halfen den Ermittlern bei der Suche nach dem Tatverdächtigen, wie die Polizei mitteilt. Beamten der Kriminalpolizei in Friedberg konnten den Mann aus dem
Main-Kinzig-Kreis demnach am Dienstag in
Fulda aufspüren und festnehmen. Dabei fanden sie umfangreiches Beweismaterial, wie es weiter heißt. Die Staatsanwaltschaft in
Gießen habe darauf einen Haftbefehl beantragt. Der mutmaßliche Räuber sitze nun in einem Gefängnis in Hessen ein. Thorsten WinterOffenbach. Die Menschen in Hessen können sich auf mildes, aber wechselhaftes Wetter über die Osterfeiertage einstellen. Immer wieder zeigt sich die Sonne, häufig ist es jedoch bewölkt und es kann auch regnen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Am Donnerstag zeigt sich die Sonne meist bis zum Nachmittag, am Abend kann es stellenweise regnen. Dabei liegen die Temperaturen zwischen elf und 15 Grad, in höheren Lagen um die acht Grad. Am frühen Freitagmorgen kann es bei ein und fünf Grad teils nebelig sein, in höheren Lagen ist auch Bodenfrost möglich.Am Karfreitag und Samstag bleibt es überwiegend bewölkt. Gelegentlich kann es regnen. Am Freitag wird es etwas kühler bei elf bis 15 Grad, am Samstag milder bei 14 bis 18 Grad, im Bergland etwas kühler. Es kann zudem windig werden. Das Wetter am Ostersonntag bleibt ähnlich: Teils zeigt sich die Sonne, aber vereinzelt gibt es auch Regen. (dpa)Günter MurrKolja Müller setzt sich bei Sozialdemokraten durchFrankfurt. In einer Kampfabstimmung um die Führung der SPD-Fraktion im Frankfurter Stadtparlament hat sich Kolja Müller, Spitzenkandidat bei der Kommunalwahl, am Abend gegen die langjährige Fraktionsvorsitzende Ursula Busch durchgesetzt. Müller, der als Vertrauter von SPD-Oberbürgermeister Mike Josef gilt, ist zusammen mit Kulturdezernentin Ina Hartwig auch Parteivorsitzender der Frankfurter SPD. Zu stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden wählten die 15 SPD-Stadtverordneten Sylvia Kunze und Simon Witsch, wie die Fraktion mitteilte. Die SPD ist aus der Kommunalwahl Mitte März als drittstärkste Kraft hinter CDU und Grünen hervorgegangen. Busch ist seit 2001 Mitglied des Stadtparlaments und damit einer der dienstältesten Stadtverordneten in Frankfurt. Sie hatte die Fraktion seit 2016 geführt und wäre gerne Vorsitzende geblieben. Wie viele Fraktionsmitglieder für welchen der beiden Kandidaten stimmten, teilte die Fraktion nicht mit; dem Vernehmen nach erhielt Müller aber eine Stimme mehr als Busch. Nach der Wahl sagte der neue Vorsitzende: „Mein Dank gilt Ursula Busch, die die SPD-Fraktion in den vergangenen zehn Jahren erfolgreich in zwei völlig unterschiedlichen Koalitionen geführt hat. Jetzt komme viel Arbeit auf mich, meine stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden und die gesamte Fraktion zu." Es gehe darum, die Zukunft Frankfurts erfolgreich und zum Wohl der Bürger mitzugestalten. Derzeit ist noch unklar, welche Mehrheiten sich im Frankfurter Stadtparlament bilden. Die CDU hat in der vergangenen Woche SPD, Volt und FDP zu Gesprächen über die Bildung einer Viererkoalition eingeladen. Allerdings will sich die SPD vorerst nicht festlegen und hat am Montag beschlossen, weitere Sondierungsgespräche zu führen. Dazu gehört für die SPD auch der Kontakt zu den Grünen. Von deren Seite gibt es derzeit aber keine Einladung zu Gesprächen. (mu.)Michael TheilFrankfurt: Polizei stellt bei Kontrolle Kokain sicherBei einer Polizeikontrolle von zwei Männern in Frankfurt hat die Polizei über ein viertel Kilogramm Kokain sichergestellt. Bei darauffolgenden Wohnungsdurchsuchungen seien weitere Betäubungsmittel sichergestellt worden, teilte die Polizei mit.Demnach habe die Streife die beiden Männer im Alter von 25 und 20 Jahren am Dienstagabend kontrolliert. Währenddessen habe der Fünfundzwanzigjährige die Flucht ergriffen. Zuvor habe sich der Mann jedoch ordnungsgemäß ausgewiesen. In dem zurückgelassenen Rucksack des Fünfundzwanzigjährigen fand die Polizei nach eigenen Angaben über ein viertel Kilogramm Kokain sowie Haschisch und Marihuana. Auch ein Reizstoffsprühgerät sei sichergestellt worden. Der 20 Jahre alte Mann habe ebenfalls eine Pfefferpistole griffbereit bei sich getragen. Er sei vorläufig festgenommen, mittlerweile jedoch wieder entlassen worden. Infolge der Polizeikontrolle seien die Wohnungen der beiden Männer in Baden-Württemberg durchsucht worden. Dabei wurden weitere Betäubungsmittel und Mobiltelefone sichergestellt, wie die Polizei mitteilte. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. (dpa)Michael TheilKassel: Zwei Autos kollidieren – beide Fahrer schwer verletztBei einer Kollision zweier Autos im Landkreis Kassel sind die beiden Fahrer schwer verletzt worden. Sie befinden sich jedoch nicht in Lebensgefahr, wie die Polizei mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall, als ein 63 Jahre alter Fahrer mit seinem Auto nach links abbiegen wollte. Nach Angaben der Polizei hatte sich kurz zuvor das Fahrzeug eines 44 Jahre alten Mannes von hinten genähert. Als Letzterer den Dreiundsechszigjährigen gerade überholen wollte, bog dieser links ab, wodurch es zu dem Zusammenstoß der beiden Autos kam.Die Feuerwehr habe beide Fahrer aus ihren jeweiligen Fahrzeugen befreien müssen. Sie seien anschließend in ein Krankenhaus gebracht worden. Ein Atemalkoholtest bei dem 44 Jahre alten Mann ergab einen Wert von über 0,6 Promille, wie die Polizei mitteilte. Sein Führerschein sei sichergestellt worden. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an. Dabei solle auch geklärt werden, ob der Dreiundsechzigjährige beim Abbiegen seinen Blinker gesetzt hatte. Die Polizei schätzt den Schaden auf 95.000 Euro. (dpa)Thorsten WinterBüromöbelhersteller König+Neurath gerettetKarben. Der im November in die Insolvenz gerutschte Büromöbelhersteller König+Neurath ist gerettet. Das vom Unternehmen und den Arbeitnehmervertretern mit den Banken ausgehandelte Fortführungskonzept steht. Demnach macht der Mittelständler in Karben mit 700 Beschäftigten weiter. 156 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlieren dagegen ihre Stelle. Das Ergebnis der wochenlangen Verhandlungen ist der Belegschaft am Mittwoch erläutert worden. Wie das Unternehmen mitteilte, wird Patrick Heinen künftig als Alleinvorstand handeln. „Die Einschnitte sind schmerzhaft, aber sie schaffen die Grundlage für einen stabilen Neustart“, wird Heinen zitiert. Der erst vor gut einem Jahr angetretene bisherige Vorstandsvorsitzende Steffen Schwerd scheide im besten gegenseitigen Einvernehmen aus. König+Neurath hatte Heinen nach dem Insolvenzantrag zunächst als Chief Restructuring Officer geholt. Er kennt den Betrieb aus früheren Jahren. „Alle Beteiligten haben erhebliche Beiträge geleistet“, hob der Geschäftsführer der IG Metall in Frankfurt, Michael Erhardt, im Gespräch mit der F.A.Z. hervor. Er hatte mit seinem Team zuvor mit dem Unternehmen verhandelt. Die hinter dem Büromöbelhersteller stehende Familie sei ins Risiko gegangen. Die Beschäftigten steuerten 15 Millionen Euro zur Rettung bei. Sehr bedauerlich sei die Kündigung von 156 Beschäftigten. Allerdings habe die IG Metall eine gut ausgestattete Transfergesellschaft vereinbart, die entlassene Mitarbeiter auf eine neue Aufgabe vorbereiten solle. Wie viele Frauen und Männern dieses Angebot nutzen werden, sei noch offen. Die Gewerkschaft habe zudem ein Verbesserungsprogramm vorgeschlagen. Alleinvorstand Heinen habe zugesagt, der Belegschaft alle sechs Wochen zu berichten, wie Vorschläge in die Tat umgesetzt würden. Wie Erhardt hervorhob, hat die Gewerkschaft Hunderte neuer Mitglieder unter den Beschäftigten gewonnen. Michael TheilJahresbilanz: Mehr Verkehrsunfälle mit Verletzten in Hessen2025 hat es auf Hessens Straßen mehr Unfälle mit Verletzten als im Vorjahr gegeben – bei einer nahezu gleichen Zahl von Unfalltoten. 19.987 Verkehrsunfälle mit Verunglückten wurden 2025 registriert – 4 Prozent mehr als 2024, wie das Statistische Landesamt in Wiesbaden auf Basis vorläufiger Zahlen der Polizei mitteilte. 199 Verunglückte verloren den Angaben zufolge ihr Leben. Das war ein Verkehrstoter mehr als im Vorjahr. Im Langzeitvergleich sind die Zahlen hier allerdings rückläufig: 2005 beispielsweise waren noch 365 Menschen bei Verkehrsunfällen auf hessischen Straßen getötet worden. Mehr Unfälle unter AlkoholeinflussDie Zahl der von betrunkenen Fahrern verursachten Unfälle im Land stieg 2025 laut den Statistikern im Vorjahresvergleich um 132 auf 1.134. Im Jahr 2023 hatte es indessen nochmals 68 mehr solcher Verkehrsunfälle gegeben. Die meisten Unfälle mit Verletzten oder Todesopfern (38 Prozent) in Hessen ereigneten sich 2025 innerorts. (dpa)Christian RiethmüllerUmgekippter LKW sorgt für Behinderungen auf A5Reiskirchen. Nach einem Lkw-Unfall auf der A5 zwischen Reiskirchen und Fernwald (Landkreis
Gießen) dauern die Bergungsarbeiten weiter an. Die rechte Spur in Richtung Frankfurt ist dafür nach wie vor gesperrt, erklärte ein Polizeisprecher. Der Verkehr staut sich mehrere Kilometer. Die Bergungsarbeiten dauern voraussichtlich noch bis zum Mittag an, heißt es.Am Dienstagnachmittag war ein mit Lebensmitteln beladener Lkw auf dem rechten Fahrstreifen umgekippt. Der Lkw werde zuerst entladen, bevor er dann wieder aufgestellt werden soll. Eine kurzzeitige Vollsperrung sei dafür nicht ausgeschlossen. (dpa)Christian RiethmüllerMehrere Verletzte bei Zusammenstoß von Auto und Linienbus Dietzenbach. Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Linienbus und einem Auto zwischen Gravenbruch und Dietzenbach (Landkreis Offenbach) sind mutmaßlich mehrere Menschen verletzt worden. Das sagte ein Polizeisprecher. Die Bundesstraße sei zurzeit in beide Richtungen gesperrt, teilte die Polizei mit. Laut Mitteilung kommt es zu einem „größeren Aufgebot von Einsatzkräften der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei“. (dpa)Christian RiethmüllerWechselhaftes Wetter in HessenOffenbach. Der April startet in Hessen so, wie er bekannt ist: wechselhaft. Am Mittwoch soll es erst wolkig und dann im Tagesverlauf zunehmend heiter werden, schreibt der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Es bleibe weitgehend trocken. Die Temperaturen liegen höchstens zwischen 10 und 13 Grad.In der Nacht zum Donnerstag kühlt es ab auf 1 bis minus 5 Grad. Laut Wetterdienst könne es in Bodennähe verbreitet Frost geben. Der Donnerstag starte heiter, zum Abend könne es in Hessen dann aber regnen. Und auch Karfreitag bleibe es dann wolkig, etwas Regen sei zum Abend hin möglich, hieß es. Die Höchstwerte liegen dann zwischen 12 und 15 Grad. (dpa)Christian RiethmüllerPolizeikontrollen in Hessen an Car-FreitagWiesbaden. Der Karfreitag ist unter Autofans besser bekannt als „Car-Freitag“. Die Polizei wird daher am Freitag extra Kontrollen durchführen, wie ein Sprecher der Polizei Westhessen sagte. Sie koordiniert in diesem Jahr die Polizeiarbeit für diesen Tag. In Wiesbaden sei eine größere Kontrollstelle geplant. Wo sonst noch Kontrollen stattfinden, gab der Sprecher nicht an. Schwerpunktmäßig werde die Polizei auf technische Veränderungen achten und kontrollieren, ob diese entsprechend gekennzeichnet worden seien. Seien es etwa „zu laute Fahrzeuge“ oder gebe es „Anbauteile, die gefährlich werden können“, werde man genauer hinsehen. Auch auf illegale Autorennen werde man achten. Wer sich an die Regeln halte, habe aber nichts zu befürchten, sagte der Sprecher. Im vergangenen Jahr wurden von Freitag bis Samstagnachmittag laut damaligen Angaben des Landeskriminalamts 820 Fahrzeuge kontrolliert und 51 Straftaten festgestellt sowie 282 Ordnungswidrigkeiten zur Anzeige gebracht. 34 Fahrzeugen wurde die Weiterfahrt untersagt. (dpa)Mehr ladenTickarooLive Blog Software