Neues Werk in China: Start im Sturm
BASF eröffnete ein neues Chemiewerk in Zhangjiang, China, nach einer achtjährigen Bauzeit und einer Investition von bis zu zehn Milliarden Euro. Das Werk, das größte Einzelinvestment in der Geschichte des Konzerns, wurde mit dem Ziel errichtet, den wachsenden chinesischen Chemiemarkt zu bedienen. Trotz der Fertigstellung im Zeitplan und Budget, ist die anfängliche Euphorie aufgrund veränderter Marktbedingungen und politischer Spannungen verflogen. Überkapazitäten und eine schwächelnde Bauwirtschaft in China drücken die Chemikalienpreise. Zudem wird die Investition nun kritischer gesehen, da sie als Risiko und Abhängigkeit von China wahrgenommen wird, anstatt als Ausdruck von Stärke. BASF erwartet, dass der Standort ab dem nächsten Jahr profitabel sein wird.