Krise der Luftfahrt: Angst vorm bösen Golf
Die zunehmende Verlagerung des globalen Luftverkehrs über Drehkreuze am Persischen Golf birgt Risiken, wie die jüngsten Spannungen in der Region zeigen. Nach Angriffen auf Bahrain musste Gulf Air, wie andere Fluggesellschaften der Region, den Flugbetrieb einschränken. Der Luftraum Bahrains wurde vollständig gesperrt, Flugzeuge wurden nach Saudi-Arabien verlegt. Dies verdeutlicht die Abhängigkeit vieler Passagiere, insbesondere auf Routen zwischen Europa und Australien, von den Golf-Airlines und ihren Drehkreuzen in Dubai, Doha und Abu Dhabi. Die Situation ist heikel, da die Stabilität des Flugbetriebs dieser wichtigen Drehkreuze direkten Einfluss auf weltweite Passagierströme hat. Europäische Fluggesellschaften wie Lufthansa haben Australienflüge an Allianzpartner delegiert, wodurch die Golf-Airlines diese Lücke füllen konnten.