Gewissen und Gartenarbeit: Die Kerne lügen nicht
Der Artikel thematisiert die Diskrepanz zwischen dem guten Gewissen, das man als Kompostbesitzer hat, und der Realität dessen, was tatsächlich im Kompost landet. Eine Umfrage unterstreicht die positive Wahrnehmung von Kompostierung. Beim Befüllen des Hochbeets im Frühjahr offenbart der Kompost jedoch oft Konsumsünden wie Avocadokerne und Obstkartons, die Fragen nach dem eigenen ökologischen Fußabdruck aufwerfen. Der Kompost dient somit als Spiegel des Konsumverhaltens und zeigt, dass Ausnahmen die Regel bestätigen. Trotzdem bietet er auch die Möglichkeit zur Wiedergutmachung, beispielsweise durch das Zurücksetzen von Engerlingen, die im Kompost gefunden werden. Der Artikel spielt mit der Idee, dass der Kompost die Wahrheit über unser Verhalten ans Licht bringt.