Papstbesuch in Afrika: Einfach wird diese Reise nicht
Papst Leo XIV. unternimmt eine zehntägige Reise nach Afrika und besucht Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea. Es ist seine dritte Auslandsreise als Papst und die erste, die er selbst geplant hat. Die Wahl Afrikas als Reiseziel unterstreicht die Bedeutung des Kontinents für die katholische Kirche, da diese dort stark wächst, mit einer jährlichen Zuwachsrate von etwa drei Prozent. Aktuell leben rund 288 Millionen Katholiken in Afrika, wobei jährlich mindestens sieben Millionen hinzukommen. Die Reise folgt einer Tradition von Papstreisen, die erst im 20. Jahrhundert mit Paul VI. begann und von Johannes Paul II. intensiviert wurde.