Syrer in Deutschland: Weiter Verwirrung um Rückkehrziel von 80 Prozent
Nach einem Treffen zwischen Bundeskanzler Merz und dem syrischen Übergangspräsidenten al-Scharaa in Berlin entstand Verwirrung um eine angebliche Rückkehrquote von 80 Prozent für syrische Flüchtlinge aus Deutschland. Merz hatte zunächst behauptet, al-Scharaa habe diese Quote genannt, was dieser nun dementiert. Al-Scharaa erklärte in London, die Aussage sei übertrieben und von Merz gekommen. Er betonte, eine Rückkehr sei an den Wiederaufbau Syriens und die Schaffung von Arbeitsplätzen gebunden. Die Bundesregierung versucht, die Diskussion zu beenden, betont aber, dass eine Rückkehr für eine signifikante Zahl von Flüchtlingen bevorsteht, da der Schutzgrund entfalle. Regierungssprecher Kornelius bezeichnete die Debatte um die genaue Formulierung als "Scheinkonflikt".