NEWSAR
Multi-perspective news intelligence

„Das war üble Kinderarbeit und hat mich sehr geprägt“, sagt Markus Lanz

9 articles
5 sources
0% diversity
Updated 15.4.2026
Key Topics & People
Buchenwald Concentration Camp *Hape Kerkeling Weimar Jens-Christian Wagner Hermann Kerkeling

Coverage Framing

2
2
2
Human Interest(2)
Political Strategy(2)
Human Rights(2)
Avg Factuality:63%
Avg Sensationalism:Moderate

Story Timeline

Apr 15 Morning

1 articles|1 sources
markus lanzselbstzweifelminderwertigkeitsgefühlekinderarbeittv-moderator
Unclassified(1)
Die WeltApr 15

„Das war üble Kinderarbeit und hat mich sehr geprägt“, sagt Markus Lanz

Markus Lanz, a prominent German TV host, has spoken about his past experiences with self-doubt and feelings of inferiority. In an interview with "Stern," Lanz described his childhood in South Tyrol, Italy, where he had to work hard from a young age, including working on potato fields and as a dishwasher in hotels. He characterized this as harsh child labor that significantly shaped him. These experiences fueled his desire for a self-determined life and contributed to a feeling of inadequacy he associates with poverty. Lanz believes that this persistent self-doubt and the desire for improvement have been a driving force in both his personal success and Germany's overall prosperity. He has hosted his talk show on ZDF since 2008.

Neutral

Apr 13 Evening

1 articles|1 sources
lesbenbarla gatazwangsräumungfrankfurtricky wild
Unclassified(1)
FAZApr 13

Lesbenbar La Gata geräumt: „Diese Bar war mein Kind“

Die Frankfurter Lesbenbar "La Gata", mutmaßlich die älteste Lesbenbar der Welt, wurde am Montag zwangsgeräumt. Trotz breiter Unterstützung aus Politik und Zivilgesellschaft, darunter eine Petition mit über 6500 Unterschriften, konnte die Schließung nicht verhindert werden. Die 85-jährige Wirtin Ricky Wild, die die Bar 55 Jahre lang betrieb, zeigte sich erschüttert über den Verlust. Die Bar im Stadtteil Sachsenhausen wurde 1971 eröffnet und war ein wichtiger Treffpunkt für die queere Community. Zuletzt scheiterte ein Antrag auf Räumungsschutz vor dem Landgericht Frankfurt.

Negative

Apr 13 Morning

1 articles|1 sources
buchenwaldkonzentrationslagergedenkennazi-gräuelhäftlinge
Human Interest(1)
Deutsche Welle (DE)Apr 13

Buchenwald: Gedenken an die Nazi-Gräuel, Störer und eine große Rede

Zum 81. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald bei Weimar fand eine Gedenkveranstaltung statt. Hape Kerkeling, bekannter deutscher Komiker und Autor, sprach als Enkel eines Überlebenden über das Schicksal seines Großvaters, der wegen des Verteilens von Flugblättern gegen Hitler zwölf Jahre inhaftiert war. Buchenwald war von 1937 bis 1945 ein Ort der Verfolgung und des Todes für über 250.000 Menschen, darunter politische Gegner, Juden, Roma und Sinti. Zwei ehemalige Insassen, Alojzy Maciak und Andrej Moiseenko, nahmen an der Gedenkfeier teil, die an die Befreiung des Lagers am 11. April 1945 durch die Häftlinge selbst und anrückende US-Truppen erinnerte. Die Zahl der Überlebenden, die an solchen Gedenkveranstaltungen teilnehmen können, nimmt altersbedingt ab.

MeasuredFactual2 sources
Negative

Key Claims

factual

Hape Kerkeling spoke at Buchenwald as the grandson of a survivor.

— null

factual

Hermann Kerkeling, Hape Kerkeling's grandfather, was imprisoned in Buchenwald for distributing anti-Hitler leaflets.

— Hape Kerkeling

statistic

Approximately 56,000 prisoners were killed or died in Buchenwald concentration camp by April 1945.

— null

statistic

In the Buchenwald system, over 250,000 prisoners suffered.

— null

factual

Two former Buchenwald inmates, Alojzy Maciak (98) and Andrej Moiseenko (99), attended the 81st anniversary of the liberation.

— null

Apr 12 Evening

6 articles|4 sources
kz buchenwaldkonzentrationslager buchenwaldgedenkveranstaltunggedenken buchenwaldgedenkstätte buchenwald
Political Strategy(2)
FAZApr 12

Befreiung Buchenwalds: Streit überschattet das Gedenken

Die Gedenkfeier zur Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald wurde dieses Jahr von politischen Auseinandersetzungen überschattet. Im Vorfeld gab es Streit um eine geplante Demonstration der "Kufiyas-Kampagne", die den "Völkermord in Gaza" thematisieren wollte. Ein Verbot der Demonstration wurde vom Verwaltungsgericht Weimar bestätigt. Stattdessen verbreiteten Aktivisten ein Video aus der Gedenkstätte, in dem sie sich als jüdische Gruppe ausgaben und gegen den "Genozid in Gaza" protestierten. Während der Gedenkfeier wurde das Grußwort von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer durch Sprechchöre gestört, was die politische Spannung zusätzlich verdeutlichte. Redner mahnten, die Gräueltaten der Nationalsozialisten nicht zu vergessen.

MeasuredFactual3 sources
Negative
Die WeltApr 12

„Alerta, Alerta, Antifascista“ – Protest gegen Weimer bei Gedenken in Buchenwald

Die Gedenkveranstaltung zum 81. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald bei Weimar wurde von Protesten gegen Kulturstaatsminister Wolfram Weimer überschattet. Comedian Hape Kerkeling erinnerte an das Schicksal seines Großvaters und betonte die Bedeutung der Erinnerung an die NS-Verbrechen für die Demokratie. Weimers Rede wurde von lautstarken Protesten begleitet, was Gedenkstättenleiter Jens-Christian Wagner als undemokratisch kritisierte. Wagner beklagte zudem eine zunehmende politische Instrumentalisierung des Gedenkens und ein nachlassendes Bewusstsein für die Bedeutung der Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen. An der Gedenkfeier nahmen zwei hochbetagte Überlebende teil, während weitere aufgrund des Krieges in Nahost nicht aus Israel anreisen konnten.

MeasuredFactual3 sources
Negative
Human Rights(2)
Tagesschau (ARD)Apr 12

Gedenken im KZ Buchenwald: Kerkeling warnt vor "Kultur des Wegsehens"

An der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald bei Weimar fand am Sonntag eine Gedenkveranstaltung für die Opfer des NS-Terrors statt. Redner, darunter Schauspieler Hape Kerkeling und Thüringens Landtagspräsident Thadäus König, warnten vor einer "Kultur des Wegsehens" und Ausgrenzung. Kerkeling, dessen Großvater Häftling in Buchenwald war, betonte die Bedeutung des Grundgesetzes und kritisierte die Verharmlosung der NS-Zeit. Jens-Christian Wagner, Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, wies auf den weltweiten Vormarsch autoritärer Regime hin und forderte eine geschichtsbewusste Auseinandersetzung. Lena Carlebach, Präsidentin des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora und Kommandos (IKBD), hob den Widerstand der Häftlinge hervor und betonte die Verpflichtung zum Erinnern.

MeasuredFactual5 sources
Negative
Tagesschau (ARD)Apr 12

Gedenkstätte Buchenwald: "Das Ende der Zeitzeugenschaft ist gekommen"

Am 12. April 2026 wird in der Gedenkstätte Buchenwald die Befreiung des Konzentrationslagers vor 81 Jahren begangen. Erstmals sind so wenige Zeitzeugen wie nie zuvor anwesend. Gedenkstättenleiter Jens-Christian Wagner äußert sich in einem Interview zu den Veränderungen in der Gedenkkultur. Ein geplanter propalästinensischer Protest wurde von der Stadt Weimar untersagt, unterstützt von der Gedenkstätte, um einen würdigen Gedenktag für Überlebende und Angehörige zu gewährleisten. Kritik gab es im Vorfeld am Grußwort von Kulturstaatsminister Weimer, dem mangelndes Verständnis für politische Häftlinge vorgeworfen wird. Wagner erklärt, warum die Gedenkstätte dem Wunsch der Angehörigen nicht nachkommen konnte.

MeasuredFactual1 source
Neutral
Unclassified(1)
FAZApr 12

Jüdische Künstlerinnen: Gesichter als Gerechtigkeit

Die jüdische Malerin Manya Gutman schuf zwischen 2017 und 2025 eine Serie von hundert Porträtzeichnungen jüdischer Künstlerinnen aus der Zeit von Mitte des 19. Jahrhunderts bis 1945. Inspiriert durch eine Ausstellung im Jüdischen Museum Wien, recherchierte Gutman Biografien dieser oft vergessenen Frauen und fertigte zu jeder ein Porträt in Blei- und Farbstift an. Die Werkgruppe wird nun im städtischen Kunstmuseum Solingen, dem "Zentrum für verfolgte Künste", ausgestellt. Die Ausstellung wurde durch die Ermutigung und Kontakte des Galeristen Andreas Barsch ermöglicht. Gutmans Arbeit passt thematisch zum Zentrum, das sich der Bewahrung und Präsentation von Werken unterdrückter Künstler widmet.

Positive

Key Claims

factual

Linksradikale Aktivisten wollten vor der Gedenkstätte mit Palästinensertüchern (Kufiyas) demonstrieren.

— null

factual

Das Verwaltungsgericht Weimar lehnte einen Eilantrag der Organisatoren der Kufiyas-Kampagne ab.

— null

factual

Aktivisten verbreiteten ein Video aus der Gedenkstätte, das sie als eine Gruppe von Jüdinnen und Juden ausgab.

— null

factual

Weimers Grußwort wird von einem Teil der Zuhörer zunächst von Rufen und Sprechchören gestört.

— null

factual

Zwei kleinere Opferorganisationen hatten Weimer aufgefordert, auf einen öffentlichen Auftritt zu verzichten.

— null