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SAT · 2026-03-21 · 07:32 GMTBRIEF NSR-2026-0321-26770
News/Bundespolitik: Hubig will gegen KI-Nacktbilder vorgehen – Ge…
NSR-2026-0321-26770News Report·DE·Legal & Judicial

Bundespolitik: Hubig will gegen KI-Nacktbilder vorgehen – Gesetzentwurf wohl fast fertig

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig plant, KI-generierte Nacktbilder und Deepfakes strafbar zu machen. Ein entsprechender Gesetzentwurf, der auch andere Fälschungen mit Eingriffen in Persönlichkeitsrechte umfasst, soll in Kürze vorgelegt werden.

Alle Entwicklungen im LiveblogSueddeutsche ZeitungFiled 2026-03-21 · 07:32 GMTLean · Center-LeftRead · 11 min
Bundespolitik: Hubig will gegen KI-Nacktbilder vorgehen – Gesetzentwurf wohl fast fertig
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Bundesjustizministerin Stefanie Hubig plant, KI-generierte Nacktbilder und Deepfakes strafbar zu machen. Ein entsprechender Gesetzentwurf, der auch andere Fälschungen mit Eingriffen in Persönlichkeitsrechte umfasst, soll in Kürze vorgelegt werden. Ziel ist es, eine Lücke im Strafrecht gegen digitale Gewalt zu schließen und Betroffenen bessere Auskunftsrechte zu gewähren, um Urheber von Fakeprofilen und manipulierten Bildern zu identifizieren. Zudem sollen Konten von Tätern in sozialen Medien auf gerichtliche Anordnung geschlossen werden können. Die Initiative reagiert auf die zunehmende Verbreitung von KI-generierten Inhalten, die zur Verletzung und Verleumdung von Personen eingesetzt werden.

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Katherina Reiche plans drastic cuts for new green electricity plants.

factualArticle states Reiche's plan
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Planned changes will include fakes that interfere with personal rights.

quoteStefanie Hubig
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Stefanie Hubig wants to criminalize the creation and distribution of AI-generated nude images.

factualArticle states Hubig's intention
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A draft law regarding AI-generated nude images is practically finished.

factualSpokesperson of the Ministry of Justice
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Accounts of perpetrators on social media should be closed by court order.

factualArticle describes Hubig's plan
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Full report

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Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesSchröder pflichtet Merz bei: „Auf gar keinen Fall“ am Iran-Krieg beteiligenKoalition bringt Spritpreis-Paket in Bundestag einFriedrich Merz: „Ein geeintes Europa ist die wichtigste Garantie, die wir für unsere Sicherheit haben“Kurz-Analyse: Die Chance hat Merz vertan Regierungserklärung von Merz erwartetHubig will gegen KI-Nacktbilder vorgehen – Gesetzentwurf wohl fast fertig Das Erstellen und Verbreiten KI-generierter Nacktbilder und Pornografie, sogenannter Deepfakes, soll nach dem Willen von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) künftig strafbar sein. Sie will ein entsprechendes Gesetzesvorhaben auf den Weg bringen, sagte die Ministerin dem Magazin Spiegel. Das sei eine Lücke im Strafrecht gegen digitale Gewalt, die geschlossen werden müsse. Ein Sprecher des Justizministeriums sagte, dass der Gesetzentwurf praktisch fertig sei und innerhalb sehr kurzer Zeit vorgelegt werden solle.Die geplanten Gesetzesänderungen sollen Hubig zufolge nicht nur pornografische KI-Bilder umfassen, sondern Fakes insgesamt, welche in die Persönlichkeitsrechte eingreifen. „Manche dieser Aufnahmen dienen dazu, Menschen zu verletzen. Andere sollen die Betroffenen verleumden oder Lügen streuen. Das werden wir nicht hinnehmen“, sagt Hubig. Auch die Position der Betroffenen solle gestärkt werden, indem diese etwa bessere Auskunftsrechte erhalten, um herauszufinden, wer hinter Fakeprofilen und manipulierten Bildern steckt. Konten von Tätern in den sozialen Medien sollen auf gerichtliche Anordnung geschlossen werden können.Lesen Sie dazu auch:Reiche plant drastische Kürzungen Die Solar-Branche hatte es bereits befürchtet: Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) macht Ernst. Sie will für neue Ökostrom-Anlagen den Zugang zu knappen Stromnetzen verteuern und die Vergütung für private Solarzellen kappen. Kommt die Energiewende ins Straucheln? Alle Details erfahren Sie im Artikel meines Kollegen Michael Bauchmüller.Koalition berät über Maßnahmen gegen steigende LebensmittelpreiseDie steigenden Lebensmittelpreise infolge des Iran-Kriegs werden zum Thema für die Bundesregierung. Die Taskforce von Union und SPD, die sich zuletzt bereits mit den in die Höhe geschnellten Spritpreisen beschäftigt hatte, werde sich nun die Kosten für Lebensmittel vornehmen, sagte der stellvertretende SPD-Fraktionschef Esra Limbacher der Rheinischen Post.„Tag für Tag wird es offensichtlicher, dass der Krieg in Iran kein schnelles Ende finden wird“, sagte Limbacher. „Über höhere Preise für Dünger und Transport drohen in der nächsten Stufe auch steigende Lebensmittelpreise.“ Daher werde die Taskforce in der kommenden Woche „inflationsbremsende Maßnahmen“ beraten. Der Iran-Krieg treibt die Kosten für Energie, Dünger und Transport in die Höhe – das kann sich auch auf die Lebensmittelpreise auswirken, wie Experten warnen.Limbacher brachte ein Sofortprogramm für heimische Düngerproduzenten sowie Steuererleichterungen im Nahrungsmittelbereich ins Spiel. „Inflation ist Gift für die Menschen mit normalen Einkommen und für unsere Wirtschaft. Wir müssen uns schützend vor unsere Bevölkerung stellen“, sagte er. Steuere die Politik nicht gegen, werde das Leben für viele Menschen spürbar teurer.Newsdeskvon Georg IsmarSchröder pflichtet Merz bei: „Auf gar keinen Fall“ am Iran-Krieg beteiligenAltkanzler Gerhard Schröder (SPD) unterstützt ausdrücklich die Linie von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), den USA eine militärische Unterstützung im Iran-Krieg zu verweigern. „Das kann man nicht machen, auf gar keinen Fall“, sagte Schröder der Süddeutschen Zeitung zu der Frage, ob sich Deutschland an einer militärischen Intervention beteiligen solle, um wieder einen Öltransport durch die vom Iran blockierte Straße von Hormus zu ermöglichen. „Was die Amerikaner und die Israelis da tun, das finde ich zum Verzweifeln. Das ist im Grunde ein Krieg, der auch aus ideologischen Gründen geführt wird, den man nicht wirklich gewinnen kann, und der mich sehr an den Vietnamkrieg erinnert“, sagte Schröder. Man habe unterschätzt, wie gefestigt so ein religiöses Regime nach so vielen Jahren sei. „Hier wird ja – in Anführungsstrichen – aus Sicht vieler Iraner auch ein Stellvertreter Gottes angegriffen und nicht nur der Führer einer normalen Zivilmacht.“ Zugleich räumte der wegen seiner Putin- und Russland-Nähe seit Jahren stark kritisierte Schröder ein, dass er zwar 2003 ein deutsches Nein zum Krieg der USA im Irak erklärt hatte, aber so wie Merz heute im Fall des Iran-Krieges eine uneingeschränkte Nutzung der US Air Base in Ramstein (Rheinland-Pfalz) ermöglicht habe. „Viele in meiner Partei wollten, dass ich da hart durchgreife. Aber ich sagte denen: Ich soll den Flugplatz sperren? Wie stellt ihr euch das vor? Das bedeutet das Ende des deutsch-amerikanischen Verhältnisses“, sagte Schröder. „Natürlich haben wir denen die Flugplätze zur Verfügung gestellt, auch die Überflugrechte erteilt. Aber was zählte, war, dass wir bei dem Krieg nicht mitmachen.“Katherina Reiche kritisiert mögliche Lockerungen der US-Sanktionen gegen IranBundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) stellt sich gegen den Vorschlag von US-Finanzminister Scott Bessent, die Sanktionen gegen iranisches Öl zu lockern. „Es kann nicht in unserem Interesse sein, durch Lockerung von Ölsanktionen Regimes zu stärken, die für Unterdrückung und Terror im Inneren stehen oder einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg nach außen führen“, sagte sie der Bild. Die CDU-Politikerin weiter: „Jeder Dollar für Öl aus Russland speist auch die Kriegskasse, jeder Dollar für Öl aus dem Iran stabilisiert ein Regime, das unseren Werten fundamental entgegensteht.“ Für sie stehe fest, so Reiche: „Wir halten konsequent Kurs: hin zu mehr Unabhängigkeit, mehr Diversifizierung von Energieimporten und einem beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien.“Der US-Finanzminister Scott Bessent hatte zuvor angedeutet, Handelsbeschränkungen für iranisches Öl zu lockern. „In den kommenden Tagen werden wir möglicherweise die Sanktionen gegen iranisches Öl aufheben, das sich derzeit auf See befindet“, erklärte Bessent im Gespräch mit dem US-Sender „Fox Business“. Koalition bringt Spritpreis-Paket in Bundestag einDie schwarz-rote Koalition bringt an diesem Donnerstag das geplante Spritpreis-Paket in den Bundestag ein. Die Bundesregierung reagiert damit auf die seit Beginn des Iran-Kriegs deutlich gestiegenen Spritpreise. Künftig sollen Tankstellen nur noch einmal am Tag, um 12 Uhr, die Preise erhöhen dürfen. Preissenkungen sollen immer möglich sein. Ob die neue Regel preisdämpfend wirkt, ist umstritten. Zudem soll das Kartellrecht verschärft und die Beweislast umgekehrt werden: Unternehmen sollen künftig darlegen müssen, dass Preissteigerungen sachlich gerechtfertigt sind. Dadurch soll es für das Kartellamt deutlich leichter werden, gegen überhöhte Spritpreise vorzugehen. Im Gesetzentwurf heißt es, derzeit änderten sich aufgrund der hohen geopolitischen Unsicherheit und der damit verbundenen Preisvolatilität die Spritpreise besonders häufig und teilweise sprunghaft. Millionen Menschen und zahlreiche Unternehmen in Deutschland seien auf eine sichere und bezahlbare Versorgung mit Kraftstoffen angewiesen. Die neue Regel solle mehr Verlässlichkeit durch weniger Preiserhöhungen bringen.Verstöße gegen das geplante Verbot der mehrfachen Preiserhöhungen können mit einem Bußgeld von bis zu 100 000 Euro geahndet werden, wie es im Gesetzentwurf heißt. Das Gesetz soll nach einem Jahr evaluiert werden.Die neue Regelung zur Preiserhöhung an den Tankstellen soll nach Angaben von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) spätestens Anfang April beschlossen werden. Der Bundestag muss zustimmen, die Änderungen müssen zudem den Bundesrat passieren. Kritik an Weimer: Protest vor Buchmesse-Festakt Mehrere Hundert Menschen haben in Leipzig gegen die Kulturpolitik des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Wolfram Weimer, protestiert. Sie versammelten sich vor dem Gewandhaus, in dem Weimer am Abend eine Rede beim Festakt zur Eröffnung der Leipziger Buchmesse halten sollte. Teilnehmer der Kundgebung hielten Schilder hoch, auf denen der Rücktritt Weimers gefordert oder er als „Kulturkampfminister“ bezeichnet wurde.Auf der Demonstration wurde ein Statement der drei linken Buchläden verlesen, die der Kulturstaatsminister von der Liste der Nominierten für den Deutschen Buchhandlungspreis hatte streichen lassen. Sie seien in vielerlei Hinsicht überwältigt, erklärten die Buchhändler. „Wir freuen uns sehr, dass sich solidarische Menschen versammeln, um sich gegen die peinliche Praxis des Kulturkampfministers Wolfram Weimar zu wehren.“„Wir haben uns auf einen Preis beworben, hätten ihn bekommen, wurden belogen und nachträglich gestrichen, weil wir einem erzkonservativen Minister nicht in den Kram passen. Er bläst zum Angriff auf Buchläden, auf Orte der Irritation, wo sich Menschen über die Welt, in der sie leben müssen, informieren können“, hieß es weiter. Die Buchläden aus Berlin, Bremen und Göttingen klagen gegen die Entscheidung des Kulturstaatsministers.Weimer hatte die Streichung der Buchläden mit angeblichen „verfassungsschutzrelevanten Erkenntnissen“ begründet. Dieses Vorgehen kritisiert auch der Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Die Buchläden sollten den Deutschen Buchhandelspreis bekommen, „sei es nach einem Gerichtsverfahren oder durch Einsicht“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Branchenverbandes, Peter Kraus vom Cleff.Lesen Sie dazu auch: Weidels einfache LösungenMit hohen Energiepreisen hat die AfD eindeutig ein neues Thema gefunden, Fraktionschefin Alice Weidel weidet es genüsslich aus. Klimaschutz und Atomausstieg habe Deutschland zum Spielball der Energiemächte gemacht, es laufe ein „katastrophaler Niedergang unseres Landes“. Atomkraft ersetzt zwar kein Öl, aber egal – schon der SPD-Kanzler Helmut Schmidt habe die Ölkrisen zum Anlass genommen, die Kernkraft auszubauen. Das ist zwar 50 Jahre her, zeigt aber vielleicht, wo Weidel hin will. Für die Spritpreise hat sie eine andere einfache Lösung: CO₂-Abgabe abschaffen, auf die „horrenden Energiesteuern“ verzichten. Das halbiere die Spritpreise, wirbt Weidel. Allerdings wären die Steuereinnahmen dann auch weg. Und auch beim Gas setzt die AfD-Chefin auf alte Rezepte: russische Lieferungen über die Nord-Stream-Pipeline. Die ist zwar nach einem Anschlag kaputt, klingt aber nach einfacher Lösung. Heidi Reichinnek: „Die Union hat wieder einmal den Schulterschluss mit den Faschisten gesucht“Linken-Fraktionsvorsitzende Heidi Reichinnek beginnt mit der Lage in Iran: „Über Jahrzehnte musste die iranische Bevölkerung unter einem brutalen Regime leiden.“ Jetzt wünschten sie sich Demokratie, „doch sie bekommen Bomben, Angst, Schrecken.“ Es gehe Trump nicht um Demokratie, "es geht um Macht." Dem US-Präsidenten wirft sie zudem vor, Kuba auszuhungern. Sie kritisiert, dass die Bundesregierung dazu schweige und fordert humanitäre Hilfe. "Wo das Völkerrecht mit Füßen getreten wird, werden Menschen zum Spielball imperialistischer Mächte." Merz solle zudem die US-Militärbasis in Ramstein schließen.Mit Blick auf den Ukraine-Krieg sagt Reichinnek, die EU solle russische Oligarchen stärker sanktionieren, statt die Rechte auch von ukrainischen Geflüchteten zu begrenzen. Aus den Nachrichten aus einer EU-Chatgruppe, wo sich Abgeordnete der EVP-Fraktion mutmaßlich mit Rechtsaußen-Politikern abgesprochen haben, schließt sie: "Die Union hat wieder einmal den Schulterschluss mit den Faschisten gesucht."Auch auf die steigenden Energiepreise in Deutschland geht sie ein. „Der Markt regelt einen Dreck“, so Reichinnek. Eine Zwischenfrage aus der CDU/CSU-Fraktion lehnt sie ab, diese bringe "uns inhaltlich nicht weiter".Den „Morast des Judenhasses“, den Spahn in seiner vorangegangenen Rede bei den Linken ausgemacht hat, ignoriert sie zunächst. Dann, auf eine Einlassung der Union nach ihrer Rede, sagt sie: „Wir stehen solidarisch an der Seite der Menschen in Israel und Palästina, die sich für Frieden einsetzen.“ Auch zum Existenzrecht Israels bekennt sie sich.Spahn: Wollen enge Partnerschaft - keine blinde Gefolgschaft„Unser Kanzler führt unser Land durch turbulente Zeiten“, betont CDU-Fraktionsvorsitzender Jens Spahn – und zwar, so meint er, im Gegensatz zur Vorgängerregierung, erfolgreich. Damit kontert er die Kritik seiner Vorrednerin Katharina Dröge (Grüne). Die Lage im Nahen Osten, speziell in Iran, sei eine voller Dilemmata. Spahn betont: „Wir weinen toten Mullahs keine Tränen nach.“ Das iranische Regime verfolge und unterdrücke sein Volk. Iran gefährde nicht nur die Sicherheit der Region im Nahen Osten, sondern auch die Europas und Deutschlands. Das Vorgehen Israels und der USA sei nicht ohne Risiken. „Wir erwarten von unseren beiden wichtigsten Partnern umsichtiges Vorgehen“, so Spahn. Und man wolle in strategisches Vorhaben eingebunden werden. „Wir wollen eine enge Partnerschaft“, sagt Spahn. Das bedeute aber nicht blinde Gefolgschaft. Der Krieg in Iran solle bald enden, sagt Spahn, „aber nicht um jeden Preis.“ Würde der Krieg enden und das Regime am Ende dennoch an der Macht bleiben, sei zu erwarten, dass Iran sein Waffenprogramm weiterführen würde. Das Regime „wäre strategisch gestärkt“. Es würde Terror weiter finanzieren und die Lage in Nahost weiterhin gefährden. Nachdem der Krieg nun begonnen ist, liegt es ganz klar nicht in unserem nationalen Interesse, dass das Regime gestärkt daraus hervorgeht.“ SPD: "Es ist nicht unser Krieg"Dirk Wiese, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, sagt, Deutschland sei "massiven Herausforderungen" ausgesetzt. Die wichtigste Rückversicherung, um sie bestehen zu können, sei ein starkes Europa. "Wir müssen alles dafür tun, dass die Europäische Union in diesen Zeiten zusammenhält, selbstlos ist." Beim Agieren in Grönland gegen die Übernahmedrohungen von US-Präsident Donald Trump habe das gut geklappt. Und Wiese betont, dass es viele Menschen gebe, "die von außen auf Europa schauen und die finden, die europäischen Werte sind ein Gewinn". Auch die Lage in Iran spricht er an. Wiese sagt: "Es ist nicht unser Krieg." Zu den Auswirkungen auf Deutschland und mit Blick mögliche Maßnahmen, um den Menschen bei den steigenden Kosten zu helfen, erklärt er: “Wir nehmen keine Option vom Tisch.”Dröge kritisiert Umgang mit dem SondervermögenGrünen-Fraktionschefin Katharina Dröge arbeitet sich erst einmal an der Schuldenbremse ab, schließlich habe deren Lockerung durch ein Sondervermögen auch Jahrestag. „Es war die große Chance ihrer Kanzlerschaft“, sagt sie. „Sie haben diese Chance verzockt.“ Statt in Schulen und Klimaschutz zu investieren, habe der Bund aus dem Sondervermögen vor allem Wünsche erfüllt, etwa von CSU-Chef Markus Söder. Der wiederum habe „nicht mehr politische Substanz als ein aufgeblasener Luftballon“. Da hatte auch Katharina Dröge schon kreativere Vergleiche. Dann hangelt sich Dröge über die Weltkrisen zum Klimaschutz. „Das fossile Zeitalter ist vorbei“, sagt sie. Stattdessen rate die Bundesregierung Menschen, weiter jene Drogen zu kaufen, die sie „kaputt machen“. Ganz am Ende ihrer Rede kommt sie da noch einmal in Fahrt. Friedrich Merz: „Ein geeintes Europa ist die wichtigste Garantie, die wir für unsere Sicherheit haben“Zehn Minuten nach dem Beginn der Plenarsitzung und auf die historischen Ausführungen von Julia Klöckner folgend tritt Bundeskanzler Friedrich Merz für seine Regierungserklärung ans Rednerpult. Auch er erinnert zunächst an die große Bedeutung des 18. März und verknüpft ihn mit der politischen Gegenwart. „In dieser Welt, in der wir leben, kommt es auf Frieden und Freiheit, auf Rechtsstaat und Demokratie mehr an, als das manch einer von uns zu Beginn der politischen Laufbahn geglaubt hat.“ Dann spricht Merz zunächst über die Handlungsspielräume, die sich angesichts der neuen Machtverhältnisse auf der Welt "verengen". Merz betont das "große Machtpotenzial", das Europa habe. "Aber wir müssen es auch nutzen": "Ein geeintes Europa ist die wichtigste Garantie, die wir für unsere Sicherheit haben.” Chrupalla: Nur ein Bekenntnis, das wichtig ist – das Bekenntnis zu unserem Land und unseren BürgernAfD-Fraktionsvorsitzender Tino Chrupalla betont, der Krieg in Iran solle schnellstmöglich beendet werden. Er habe bereits Merz‘ Vorgänger Olaf Scholz (SPD) dafür gedankt, keine Taurus-Marschflugkörper in Kriegsgebiete geliefert zu haben und hoffe, dass Merz es in Zukunft genauso halten werde. Mit Blick auf den Krieg in Iran und die Bitte der USA nach Hilfe der Nato sagt Chrupalla, es gebe nur ein Bekenntnis, das wichtig sei: „Das Bekenntnis zu unserem Land und unseren Bürgern.“ Für diese müsse die Bundesregierung auch Politik machen. „Diejenigen, die Kriege beginnen, müssen sich Fragen zu Zielen und Exit-Strategien gefallen lassen.“ Für die AfD müsse es zuallererst darum gehen, die innere Sicherheit in Deutschland zu stärken. Chrupalla fordert einmal mehr eine Verschärfung der Migrationspolitik. Er betont: „Wenn wir als Deutsche etwas gelernt haben, ist es, dass wir uns für keinen Krieg der Welt von anderen vor den Karren spannen lassen sollten.“ Kurz-Analyse: Die Chance hat Merz vertan Es gäbe ja vieles, über das Friedrich Merz sich hätte erklären können. Die Lage der Wirtschaft etwa, die einmal mehr im Zangengriff der Energiekosten ist. Eine drohende Inflation. Der Krieg in Iran und Drohungen von Donald Trump, die Nato-Partner fallenzulassen, wenn die ihn in der Straße von Hormus nicht unterstützen. Die Gefahr, dass der Krieg in der Ukraine über den Konflikt am Persischen Golf in den Hintergrund rücken könnte.Doch Merz redet erstmal lieber über Handlungsspielräume im Allgemeinen und das „28. Regime“ im Speziellen – eine Neuerung im EU-Recht, mit der sich Start-ups leichter gründen lassen. Das entfessle neue Kräfte bei Unternehmen, schwärmt der Kanzler. „Und genau das wollen wir auch erreichen.“ Das passt insofern, als es beim Europäischen Rat ja tatsächlich um die Wettbewerbsfähigkeit der EU geht, weshalb auch der Bundeskanzler ausdauernd von anstehenden Reformprogrammen redet, in Berlin und in Brüssel. Wie die genau aussehen sollen, lässt er aber offen. Was an Reformplänen vorliege, „reicht noch nicht“, sagt er. Richtig konkret wird er aber nicht. Als er damit fertig ist, ist die halbe Redezeit schon rum.Immerhin lässt er die Weltlage nicht ganz aus. Er verweist auf die humanitäre Lage in der Ukraine und erklärt noch einmal, warum sich Deutschland in der Straße von Hormus raushalten will: Washington habe Berlin vor Beginn des Kriegs nicht zu Rate gezogen, sagt Merz. „Wir hätten abgeraten.“ Deutschland suche aber „transatlantische Übereinstimmung“. Am Ende hat Merz zwar alles Wesentliche abgehandelt. Das aber auf eine vorsichtige, fast defensive Art – einfach nur solides Handwerk. Dabei wäre so eine Regierungserklärung eine Chance gewesen, dem Land entschlossen Halt zu geben in unsicheren Zeiten. Die Chance hat Merz vertan. Mehr ladenTickarooLive Blog Software
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ki-nacktbilder
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