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SUN · 2026-03-22 · 08:08 GMTBRIEF NSR-2026-0322-28677
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„So darf es nicht weitergehen“ – Bald gibt es weniger als 300.000 Geschäfte in Deutschland

Der stationäre Einzelhandel in Deutschland schrumpft weiter. Der Handelsverband Deutschland (HDE) schätzt, dass die Zahl der Geschäfte im Jahr 2024 unter 300.000 sinken wird und bis 2026 auf 296.600 weiter sinken könnte.

Die WeltFiled 2026-03-22 · 08:08 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
„So darf es nicht weitergehen“ – Bald gibt es weniger als 300.000 Geschäfte in Deutschland
Die WeltFIG 01
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Der stationäre Einzelhandel in Deutschland schrumpft weiter. Der Handelsverband Deutschland (HDE) schätzt, dass die Zahl der Geschäfte im Jahr 2024 unter 300.000 sinken wird und bis 2026 auf 296.600 weiter sinken könnte. Seit der Wiedervereinigung gab es nie weniger als 300.000 Geschäfte. Die Corona-Pandemie und der zunehmende Onlinehandel haben die Situation verschärft. HDE-Präsident Alexander von Preen warnt vor den Folgen für die Innenstädte und fordert politische Maßnahmen zur Kostensenkung. Viele Händler erwarten für 2026 sinkende Umsätze aufgrund der Kaufzurückhaltung der Konsumenten. Die Zahl der Insolvenzen im Einzelhandel ist auf dem höchsten Stand seit zehn Jahren.

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Article analysis

Model · rule-based
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Economic Impact
Political Strategy
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CalmNeutralAlarmist
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Key claims

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Many inner cities are already visibly suffering from vacancies. This cannot continue.

quoteAlexander von Preen (HDE-Präsident)
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The number of stores has never been below 300,000 since German reunification.

factualHandelsverband Deutschland (HDE)
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Online retail picked up again in 2025, increasing by 3.5 percent in price-adjusted terms.

statisticHandelsverband Deutschland (HDE)
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The number of stores in Germany is expected to fall below 300,000 this year.

statisticHandelsverband Deutschland (HDE)
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A further decrease of 4900 stores to 296,600 is expected by 2026.

predictionHandelsverband Deutschland (HDE)
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Full report

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PfadnavigationHomeWirtschaftSchrumpfender Einzelhandel„So darf es nicht weitergehen“ – Bald gibt es weniger als 300.000 Geschäfte in DeutschlandStand: 09:08 UhrLesedauer: 2 MinutenZahlreiche Geschäfte werden aufgegeben (Archivbild) Quelle: Bernd Weißbrod/dpaIn Deutschland gibt es immer weniger Geschäfte, in denen man noch vor Ort einkaufen kann. Für 2026 wird ein weiterer Rückgang erwartet, denn die Kunden halten sich aufgrund der Krisen zurück.Der stationäre Einzelhandel in Deutschland dünnt immer weiter aus. Die Zahl der Geschäfte dürfte in diesem Jahr auf unter 300.000 sinken. Das zeigt eine Schätzung des Handelsverbands Deutschland (HDE). Für 2026 wird ein Rückgang um weitere 4900 auf dann noch 296.600 erwartet. Schließungen und Neueröffnungen sind darin bereits berücksichtigt.Seit der deutschen Wiedervereinigung lag die Zahl der Geschäfte laut HDE noch nie unter 300.000. In den vergangenen Jahren haben bundesweit bereits zehntausende Läden geschlossen. Ende 2015 gab es noch etwa 372.000.Besonders während der Corona-Pandemie verschärfte sich die Lage, weil viele Geschäfte zeitweise nicht öffnen durften. 2021 sank die Zahl um 11.500, 2022 um 11.000. Im vergangenen Jahr schrumpfte sie um 4500 auf rund 301.500. Auch der erstarkende Onlinehandel setzt den stationären Händlern zu.Lesen Sie auchHDE-Präsident Alexander von Preen warnt vor den Folgen: „Viele Innenstädte leiden heute schon sichtlich unter Leerständen. So kann und darf es nicht weitergehen.“ Besserung sei nicht in Sicht. Die Lage sei vor allem bei vielen mittelständischen Händlern ernst. „Das Umfeld mit der seit Jahren vor sich hin dümpelnden Konsumlaune ist schwierig“, so von Preen. Die Politik sei in der Pflicht, Kosten bei Energie und Beschäftigung zu senken.Die Branche hat ein durchwachsenes Jahr hinter sich. Der Onlinehandel nahm 2025 zwar wieder Schwung auf und legte laut HDE preisbereinigt um 3,5 Prozent zu, doch die Umsätze im stationären Handel stagnierten. Laut einer im Januar durchgeführten Händlerumfrage des Verbandes schätzen nur 14 Prozent der Unternehmen ihre Geschäftslage als gut ein. Jedes zweite erwartet 2026 sinkende Umsätze. Das größte Problem bleibt der Befragung zufolge die Kaufzurückhaltung.Lesen Sie auchDie Zahl der Insolvenzen im Einzelhandel befindet sich auf dem höchsten Stand seit zehn Jahren. 2025 verzeichnete der Kreditversicherer Allianz Trade 2.571 Insolvenzen, im Vorjahr waren es noch 2.291. Ein weiterer Anstieg gilt als wahrscheinlich.Lesen Sie auchZuletzt waren unter anderem der Schuhhändler Görtz, der Modehersteller Gerry Weber und der Herrenausstatter Wormland betroffen. Der Hemdenhersteller Eterna stellt im Sommer insolvenzbedingt seinen Betrieb ein. Andere Unternehmen wie der Dekohändler Depot und der Discounter Kodi haben ihre Filialnetze deutlich verkleinert.Die Handelsbranche kommt an diesem Dienstag und Mittwoch in Berlin zu ihrem jährlichen Handelsimmobilienkongress zusammen. Zu Gast ist unter anderem Sabine Poschmann (SPD), Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.dpa/kami
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Keywords & salience

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