Emmy Pilawa, 25, Schauspielerin, will es ohne die Unterstützung ihres berühmten Papas schaffen. Als Tochter von
Jörg Pilawa, 60, bleibt sie von Vorurteilen nicht verschont. Zu den Vorwürfen, ihre Rollen in der
Sat-1-Produktion „Ein Hof zum Verlieben“ nur wegen ihres Vaters bekommen zu haben, sagte die 25-Jährige in Die Aktuelle: „Das werden sicher immer Leute sagen.“ Sie sei ihren Weg selbst gegangen, mit Ausbildung und den üblichen Castingrunden. Trotz erster Schauspielerfolge bleibt
Emmy Pilawa pragmatisch. Ihren Lebensunterhalt verdient sie nicht nur damit. „Ich arbeite nebenbei auch noch in einem Café, um meine Miete zu zahlen.“
Bernd Weißbrod/dpaWolfgang Grupp, 83, langjähriger Chef des Textilunternehmens
Trigema, hat erstmals öffentlich über seine Depression und seinen Suizidversuch gesprochen. In einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit der Wirtschaftswoche sagte der Unternehmer aus
Burladingen, er fühle sich heute wieder wohl. Seine Depressionen seien weg. Als Auslöser für seine Erkrankung nannte er die Übergabe seiner Firma. Nach 55 Jahren an der Spitze habe er die Verantwortung an seine Frau und seine Kinder abgegeben. „Ich stand vor einer Leere. Ich habe gedacht, dass ich nicht mehr gebraucht werde, beziehungsweise dass ich nicht mehr wichtig bin“, sagte Grupp. Diese Gedanken hätten ihn nachts wach gehalten.
Silas Stein/dpaBoris Palmer, 53, Oberbürgermeister von
Tübingen, ist schon oft angeeckt mit seinen häufig umstrittenen Äußerungen. Zwar bereue er keine dieser Äußerungen, er habe es seinen Gegnern aber auch zu leicht gemacht, ihn zu diskreditieren, sagt Palmer im Spiegel. Er habe sich das eine oder andere Mal auch nur entschuldigt, um weiteres Unheil abzuwenden, „ohne das überhaupt so zu meinen“. Zudem halte er es „für eine Unsitte, dass man Leute so lange öffentlich mit Schlamm bewirft, bis sie Entschuldigung sagen, nur um ihren Kopf zu retten“. Palmer räumt allerdings auch ein: „An manchen Stellen habe ich mich so vergaloppiert, dass ich eine Entschuldigung für angemessen hielt.“ Mark Siaulys PfeifferMicky Beisenherz, 48, Moderator, hat einen Fehler im Gespräch mit
Collien Fernandes eingeräumt. Im Podcast „Apokalypse & Filterkaffee“ gestand er, dass ihm erst nach der „Kölner Treff“-Sendung vom 13. März, die er moderiert hatte, bewusst geworden sei, dass er den Fokus in der Sendung falsch gesetzt hatte. Beisenherz räumte ein, dass die Redaktion ihm „völlig zu Recht“ vorgehalten habe, dass er sich aus persönlichem Interesse zu lange mit dem Thema „Traumschiff“ beschäftigt habe, der Serie, in der Fernandes eine Rolle spielt. Dadurch sei das eigentliche Kernthema, die Deepfakes, die unter anderem Grund für Fernandes’ Einladung gewesen seien, „ein bisschen zu kurz“ gekommen. „Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, dass ich in irgendeiner Art und Weise flapsig damit umgehe, weil es mir wirklich extrem leidtut, was
Collien Fernandes da erleiden musste.“ Jordan Strauss/Invision/APHeidi Klum, 52, Model, hat sich für die aktuelle Ausgabe des Magazins Hunger in Müll ablichten lassen. Die außergewöhnlichen Kreationen, die ausschließlich aus Atelierabfällen gefertigt wurden, stammen von der Designerin Lessja Verlingieri und ihrem Label Lever Couture. „Die Idee war, dass Heidi in allem umwerfend aussieht – sogar in einem Müllsack“, erklärte die 42-jährige Designerin dem Hunger-Magazin, dessen Herausgeber der Star-Fotograf Rankin ist, ein enger Freund von Klum. Normalerweise würden die verwendeten Materialien – etwa schwarze Müllbeutel, rosafarbenes Plastik und transparente Kleidersäcke – einfach weggeworfen. Klum teilte Fotos des Shootings auf Instagram und schrieb: „Give me a garbage bag!!! I can rock anything“ („Gib mir einen Müllsack! Ich kann alles tragen“). Jan Woitas/dpaSophie Passmann, 32, Autorin und Podcasterin, sieht wenig Sinn in Debatten in den sozialen Medien. „Ich finde es völlig in Ordnung, Sachen infrage zu stellen, die ich mache“, sagte Passmann auf der Leipziger Buchmesse. Nur bei Diskussionen in den sozialen Netzwerken sei sie mittlerweile „ein bisschen resignierter und ein bisschen zynisch, weil ich in 90 Prozent der Fälle erlebt habe, dass Debatten da nicht geführt werden wollen, sondern eigentlich will mir nur jemand sagen: ‚Ich fand dich immer schon scheiße!‘.“