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SUN · 2026-03-22 · 19:38 GMTBRIEF NSR-2026-0322-29418
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AfD bei Jungwählern auf Platz 1 – SPD büßt massiv unter Arbeitern ein

Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz zeigten sich laut einer Analyse der Forschungsgruppe Wahlen deutliche Unterschiede im Wahlverhalten verschiedener Bevölkerungsgruppen. Die AfD erreichte bei den unter 30-Jährigen mit 22 Prozent den ersten Platz, während die SPD bei Arbeitern massive Einbußen hinnehmen musste und dort hinter der AfD landete.

Friedrich Steffes-layDie WeltFiled 2026-03-22 · 19:38 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
AfD bei Jungwählern auf Platz 1 – SPD büßt massiv unter Arbeitern ein
Die WeltFIG 01
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Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz zeigten sich laut einer Analyse der Forschungsgruppe Wahlen deutliche Unterschiede im Wahlverhalten verschiedener Bevölkerungsgruppen. Die AfD erreichte bei den unter 30-Jährigen mit 22 Prozent den ersten Platz, während die SPD bei Arbeitern massive Einbußen hinnehmen musste und dort hinter der AfD landete. Die CDU punktete besonders bei älteren Wählern (über 60 Jahre) und Beamten. Bei den Geschlechtern wählten Frauen häufiger die SPD als Männer, während bei den Männern die AfD ähnlich stark wie die SPD abschnitt. Insgesamt kam die CDU laut Hochrechnungen auf rund 30,5 Prozent, die SPD auf 25,5 Prozent und die AfD auf 20 Prozent.

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Article analysis

Model · rule-based
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Political Strategy
Social Justice
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Key claims

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CDU was the strongest party among public servants (43%) and self-employed (42%).

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SPD received 38% of the worker votes in the 2021 election.

statisticnull
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CDU received 40% of the votes in the over-60 age group.

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SPD suffered significant losses among workers, with AfD leading in this group with 30%.

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AfD is the strongest party among young voters in Rhineland-Palatinate with 22%.

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PfadnavigationHomePolitikDeutschlandAlter, Geschlecht, BerufAfD bei Jungwählern auf Platz 1 – SPD büßt massiv unter Arbeitern einStand: 20:38 UhrLesedauer: 3 MinutenQuelle: Infografik WELTDie Jungen wählten in Rheinland-Pfalz vor allem AfD, in den höheren Altersgruppen punktet die CDU. Bei den Arbeitern muss die SPD erhebliche Einbußen hinnehmen. Die Daten im Überblick.Laut Analyse der Forschungsgruppe Wahlen zeigten sich bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz erhebliche Unterschiede im Abstimmungsverhalten der verschiedenen Alters-, Bildungs- und Berufsgruppen.++ Alle Entwicklungen zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz im Liveticker ++Zum landesweiten Ergebnis kam die CDU laut Hochrechnungen auf rund 30,5 Prozent, während die SPD bei rund 25,5 Prozent lag. Die AfD erreichte demnach 20 Prozent, die Grünen lagen bei rund 8 Prozent, während die FDP bei 2,0 Prozent gesehen wurde. Die Freien Wähler kamen auf rund 4 Prozent, Die Linke erreichte rund 4,5 Prozent.AfD bei Jungwählern auf Platz EinsDie AfD kann in Rheinland-Pfalz vor allem bei den Jungwählern punkten – 22 Prozent und damit die meisten der Unter-Dreißigjährigen stimmten für die Partei. Direkt dahinter kommt die SPD mit 19 Prozent, danach die Linkspartei mit 17 Prozent, die es aber nicht in den Landtag geschafft hat. Die CDU schaffte bei den jungen Wählern 14 Prozent, die Grünen 11 Prozent. Die an der Fünf-Prozent-Hürde gescheiterte FDP liegt auch hier bei nur 3 Prozent.Je älter die Altersgruppe, desto besser schneidet die CDU ab. In der Gruppe der Über-Sechzigjährigen kommt sie auf 40 Prozent.Frauen wählten öfter SPD als MännerBeim Wahlverhalten der Geschlechter zeigen sich teils erhebliche Unterschiede. Bei den Männern schneidet die AfD genauso gut ab wie die SPD (beide 24 Prozent), die Union lag mit 30 Prozent vorn. Bei den Frauen zeigt sich deutlicher der Zweikampf des Endergebnisses zwischen Schweitzer und Schnieder – die SPD wählten 29 Prozent, die CDU 30 Prozent. Die Linke hat bei den Frauen 5 Prozent geholt.CDU bei Beamten weit vornAuch diese Landtagswahl zahlt auf den Eindruck ein, dass die SPD von Arbeitern nicht mehr als logische Wahl betrachtet wird – die AfD landete in dieser Gruppe mit insgesamt 30 Prozent vorn, die SPD holte 26 Prozent, die CDU 25 Prozent. Bei Selbständigen (42 Prozent) und Beamten (43 Prozent) war die CDU die deutliche Gewinnerin, unter den Angestellten machte die SPD mit 28 Prozent hauchzart das Rennen.Der Abstieg der SPD als ArbeiterparteiVor allem der Vergleich mit der Landtagswahl 2021 zeigt den Bedeutungsverlust der SPD als Arbeiterpartei – damals holte sie noch 38 Prozent in dieser Gruppe. Die AfD verdoppelt wiederum ihr Ergebnis unter den Arbeitern. Die CDU konnte dort leicht gewinnen, die Grünen verlieren einen Prozentpunkt.Die CDU punktet quer durch alle Bildungsschichten. Bei den Wählern mit Hochschulabschluss holte die AfD mit zehn Prozent verhältnismäßig wenige Stimmen. Dort kommen die Grünen dagegen auf ihr bestes Ergebnis in dieser Kategorie.In ⁠Rheinland-Pfalz waren am Sonntag rund 2,95 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Die bisherige Ampel-Regierung aus SPD, Grünen und ‌FDP ist die ⁠einzige ihrer Art. ‌In ​Rheinland-Pfalz stellt ⁠die SPD ​seit Mai 1991 durchgehend den Ministerpräsidenten, davor kam der ‌Regierungschef ​nach dem Zweiten Weltkrieg durchgehend von der ‌CDU.
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Keywords & salience

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