Russland-U-Boot: Wrack der »Komsomolez« strahlt immer noch radioaktiv
Ein norwegisches Forschungsteam überwacht seit 2013 das Wrack des russischen U-Boots "Komsomolez", das 1989 nach einem Brand in der Norwegischen See sank. Untersuchungen im Jahr 2019 ergaben, dass die Titanversiegelungen intakt sind, aber weiterhin radioaktives Material, insbesondere Cäsium-137, aus dem atomaren Antrieb und gelagertem nuklearen Brennstoff austritt.

Briefing Summary
AI-generatedEin norwegisches Forschungsteam überwacht seit 2013 das Wrack des russischen U-Boots "Komsomolez", das 1989 nach einem Brand in der Norwegischen See sank. Untersuchungen im Jahr 2019 ergaben, dass die Titanversiegelungen intakt sind, aber weiterhin radioaktives Material, insbesondere Cäsium-137, aus dem atomaren Antrieb und gelagertem nuklearen Brennstoff austritt. Erhöhte Cäsium-137-Werte wurden in Weichkorallen, Seeanemonen und Schwämmen in der Nähe des Wracks gemessen, jedoch keine Plutoniumspuren im Torpedoraum gefunden. Obwohl die aktuellen Werte keine unmittelbare Bedrohung für die Fischbestände darstellen, empfehlen die Forschenden eine fortlaufende Überwachung, da potenziell radioaktive Partikel aus dem Antrieb und den zwei Atomsprengköpfen austreten könnten. Das U-Boot sank aufgrund eines Lecks nach einem Brand, bei dem nur 27 von 69 Besatzungsmitgliedern überlebten.
Article analysis
Model · rule-basedKey claims
5 extractedOnly 27 of the 69 people on board survived.
No traces of Plutonium from the warheads were found in the immediate vicinity of the submarine's front section.
Researchers found elevated levels of Cesium-137 in coral samples near the submarine wreck.
The wreck of the »Komsomolez« submarine is still emitting radiation.
Researchers recommend continued monitoring of the wreck.