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MON · 2026-03-23 · 19:03 GMTBRIEF NSR-2026-0323-31512
News/Russland-U-Boot: Wrack der »Komsomolez« strahlt immer noch r…
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Russland-U-Boot: Wrack der »Komsomolez« strahlt immer noch radioaktiv

Ein norwegisches Forschungsteam überwacht seit 2013 das Wrack des russischen U-Boots "Komsomolez", das 1989 nach einem Brand in der Norwegischen See sank. Untersuchungen im Jahr 2019 ergaben, dass die Titanversiegelungen intakt sind, aber weiterhin radioaktives Material, insbesondere Cäsium-137, aus dem atomaren Antrieb und gelagertem nuklearen Brennstoff austritt.

DER SPIEGELDer SpiegelFiled 2026-03-23 · 19:03 GMTLean · Center-LeftRead · 1 min
Russland-U-Boot: Wrack der »Komsomolez« strahlt immer noch radioaktiv
Der SpiegelFIG 01
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Ein norwegisches Forschungsteam überwacht seit 2013 das Wrack des russischen U-Boots "Komsomolez", das 1989 nach einem Brand in der Norwegischen See sank. Untersuchungen im Jahr 2019 ergaben, dass die Titanversiegelungen intakt sind, aber weiterhin radioaktives Material, insbesondere Cäsium-137, aus dem atomaren Antrieb und gelagertem nuklearen Brennstoff austritt. Erhöhte Cäsium-137-Werte wurden in Weichkorallen, Seeanemonen und Schwämmen in der Nähe des Wracks gemessen, jedoch keine Plutoniumspuren im Torpedoraum gefunden. Obwohl die aktuellen Werte keine unmittelbare Bedrohung für die Fischbestände darstellen, empfehlen die Forschenden eine fortlaufende Überwachung, da potenziell radioaktive Partikel aus dem Antrieb und den zwei Atomsprengköpfen austreten könnten. Das U-Boot sank aufgrund eines Lecks nach einem Brand, bei dem nur 27 von 69 Besatzungsmitgliedern überlebten.

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Only 27 of the 69 people on board survived.

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No traces of Plutonium from the warheads were found in the immediate vicinity of the submarine's front section.

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Researchers found elevated levels of Cesium-137 in coral samples near the submarine wreck.

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The wreck of the »Komsomolez« submarine is still emitting radiation.

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Researchers recommend continued monitoring of the wreck.

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»Vermutlich versagte die Leitung zum Backbord-Ballasttank, wodurch Hochdruckluft in Schott 7 eindrang und das Feuer sich explosionsartig ausbreitete«, schreiben die Forschenden um Justin Gwynn. Das U-Boot erreichte zwar zunächst die Oberfläche, doch das Feuer verursachte ein Leck und das Boot sank. Nur 27 der 69 Menschen an Bord überlebten. Erhöhte Werte für Cäsium-137 in KorallenSeit 2013 überwacht Norwegen das Wrack. Im Jahr 2019 schickten Forschende ferngesteuerte Unterwasserfahrzeuge in die Tiefe, die dort Proben entnahmen. Die Resultate zeigen, dass die Titanversiegelungen noch intakt sind.»Im unmittelbaren Umfeld des beschädigten vorderen Teils des U-Boots wurden keine Spuren von Plutonium aus den Sprengköpfen im Torpedoraum gefunden«, schreibt das Team. Allerdings gibt es Anzeichen dafür, dass radioaktives Material aus dem atomaren Antrieb und gelagerter nuklearer Brennstoff zerfallen.Die hohen Werte wurden an einem Lüftungsrohr auf dem Turm des U-Boots sowie an einem Metallgitter in der Nähe gemessen. Dort sammelten die Wissenschaftler auch verschiedene Meeresbewohner ein. Erhöhte Werte für Cäsium-137 fanden sie nur in Proben von Weichkorallen, Seeanemonen und Schwämmen. »Obwohl diese Werte nicht so hoch sind, dass bedeutsame Auswirkungen zu erwarten wären, liegen sie über den für Bodenorganismen aus dem Europäischen Nordmeer üblichen Werten«, schreibt das Team. Es geht davon aus, dass die großen Fischbestände in diesem Seegebiet derzeit nicht gefährdet sind. Die Forschenden empfehlen jedoch eine weitere Überwachung des Wracks, weil sowohl vom atomaren Antrieb als auch von den zwei atomaren Sprengköpfen radioaktive Partikel entweichen könnten.
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