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TUE · 2026-03-24 · 06:20 GMTBRIEF NSR-2026-0324-31938
News/Minus 0,23 Prozent: Geringste Investitionsquote in Deutschla…
NSR-2026-0324-31938News Report·DE·Economic Impact

Minus 0,23 Prozent: Geringste Investitionsquote in Deutschland seit 1990

Deutschland verzeichnete im Jahr 2025 die niedrigste Nettoanlageninvestitionsquote seit der Wiedervereinigung 1990, mit minus 0,23 Prozent der Wirtschaftsleistung. Dies geht aus Daten des Bundeswirtschaftsministeriums und des Statistischen Bundesamts hervor, die von dem Linken-Abgeordneten Cem Ince abgefragt wurden.

FAZFiled 2026-03-24 · 06:20 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
Minus 0,23 Prozent: Geringste Investitionsquote in Deutschland seit 1990
FAZFIG 01
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2min
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327words
Sources cited
2cited
Entities identified
7entities
Quality score
100%
§ 01

Briefing Summary

AI-generated
NEWSAR · AI

Deutschland verzeichnete im Jahr 2025 die niedrigste Nettoanlageninvestitionsquote seit der Wiedervereinigung 1990, mit minus 0,23 Prozent der Wirtschaftsleistung. Dies geht aus Daten des Bundeswirtschaftsministeriums und des Statistischen Bundesamts hervor, die von dem Linken-Abgeordneten Cem Ince abgefragt wurden. Die Daten zeigen einen Abwärtstrend der Investitionen im Vergleich zum Bruttoinlandsprodukt über die Jahrzehnte. Ince kritisiert, dass Deutschland "auf Verschleiß" fahre und fordert eine Vermögensteuer und Investitionsoffensive. Das arbeitgebernahe Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) beobachtet die Investitionsschwäche ebenfalls mit Sorge, da über 80 Prozent der Investitionen aus dem wenig zuversichtlichen Privatsektor stammen.

Confidence 0.90Sources 2Claims 5Entities 7
§ 02

Article analysis

Model · rule-based
Framing
Economic Impact
Political Strategy
Tone
Measured
AI-assessed
CalmNeutralAlarmist
Factuality
0.70 / 1.00
Factual
LowHigh
Sources cited
2
Limited
FewMany
§ 03

Key claims

5 extracted
01

The average net investment rate was 7.31% from 1991-1999.

statisticBundeswirtschaftsministerium und des Statistischen Bundesamts
Confidence
1.00
02

Germany's net investment rate reached a low of -0.23% of economic output in 2025, the lowest since reunification.

statisticBundeswirtschaftsministerium und des Statistischen Bundesamts
Confidence
1.00
03

Over 80% of investments come from the private sector.

statisticHubertus Bardt
Confidence
0.90
04

Companies are primarily focused on replacement investments due to a lack of optimism.

factualHubertus Bardt
Confidence
0.80
05

Germany is running on fumes, with decaying schools and infrastructure.

quoteCem Ince
Confidence
0.80
§ 04

Full report

2 min read · 327 words
Unternehmen schaffen nur das Nötigste an, der Staat kann das nicht ausgleichen: Neue Daten zur Nettoinvestitionsquote belegen den jahrzehntelangen Abwärtstrend.Unternehmen, Staat und Privatleute haben nach offiziellen Daten 2025 unter dem Strich so wenig in Bau, Maschinen, Geräte und Infrastruktur investiert wie nie seit der deutschen Wiedervereinigung 1990. Die sogenannte Nettoanlageninvestitionsquote lag gemessen an der Wirtschaftsleistung bei minus 0,23 Prozent, wie aus Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums und des Statistischen Bundesamts hervorgeht. Abgefragt und ausgewertet hat die Daten der Linken-Abgeordnete Cem Ince.Gemeint sind Anlageninvestitionen, sei es von privater oder staatlicher Seite, abzüglich der Abschreibungen. Die abgefragten Daten, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen, zeigen einen jahrzehntelangen Abwärtstrend der Investitionen im Vergleich zum Bruttoinlandsprodukt.Die durchschnittliche Nettoanlageninvestitionsquote betrug demnach von 1991 bis 1999 noch 7,31 Prozent, im Zeitraum 2000 bis 2009 im Jahresschnitt noch 2,88 Prozent, zwischen 2010 und 2019 dann 2,29 Prozent. In den Jahren zwischen 2020 und 2025 waren es durchschnittlich 1,02 Prozent, wie aus den Daten hervorgeht.„Deutschland fährt auf Verschleiß“Der Sozial- und Wirtschaftspolitiker Ince monierte: „Deutschland fährt auf Verschleiß. Marode Schulen, kaputte Straßen, eine Infrastruktur im Niedergang. Was viele Menschen längst im Alltag spüren, belegen auch die Zahlen. In unserem Land wird seit Jahren zu wenig investiert.“ Er verband dies mit der erneuten Forderung nach einer Vermögensteuer und einer Investitionsoffensive.Auch das arbeitgebernahe Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln beobachtet die anhaltende Investitionsschwäche mit Sorge. „Bei den Bruttoanlageinvestitionen sehen wir schon seit Jahren preisbereinigt einen negativen Effekt“, sagte IW-Geschäftsführer Hubertus Bardt der dpa. „Gerade beim Bau gab es auch im vergangenen Jahr eine reale Reduktion, die nicht ausgeglichen wurde durch die ersten Tropfen aus dem Sondervermögen.“Neue Dynamik fraglichMehr als 80 Prozent der Investitionen stammten aus dem Privatsektor, und dort fehle angesichts der konjunkturellen Lage die Zuversicht, sagte Bardt. „Wenn jetzt die öffentlichen Investitionen aus dem Sondervermögen verstärkt fließen, wirkt das sicher positiv, aber es ist fraglich, ob das eine echte Dynamik in der Privatwirtschaft auslöst“, meinte Bardt. „Die Unternehmen sind nicht optimistisch. Wer jetzt investiert, der kümmert sich um reine Ersatzinvestitionen.“
§ 05

Entities

7 identified
§ 06

Keywords & salience

8 terms
investitionsquote
1.00
nettoanlageninvestitionsquote
0.90
investitionsschwäche
0.80
anlageninvestitionen
0.70
bruttoinlandsprodukt
0.60
wirtschaftsleistung
0.50
vermögensteuer
0.40
investitionsoffensive
0.40
§ 07

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