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TUE · 2026-03-24 · 06:56 GMTBRIEF NSR-2026-0324-32131
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NSR-2026-0324-32131News Report·DE·Political Strategy

Ricarda Lang fordert Statement von Bundeskanzler Merz zum Fall Fernandes

Grünen-Politikerin Ricarda Lang fordert von Bundeskanzler Friedrich Merz eine öffentliche Stellungnahme zu den Vorwürfen von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Ehemann Christian Ulmen. Lang kritisiert, dass der Rechtsstaat bei digitaler Gewalt gegen Frauen versage und fordert politische Konsequenzen und neue Gesetze zum Schutz von Frauen im Netz.

Die WeltFiled 2026-03-24 · 06:56 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
Ricarda Lang fordert Statement von Bundeskanzler Merz zum Fall Fernandes
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Grünen-Politikerin Ricarda Lang fordert von Bundeskanzler Friedrich Merz eine öffentliche Stellungnahme zu den Vorwürfen von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Ehemann Christian Ulmen. Lang kritisiert, dass der Rechtsstaat bei digitaler Gewalt gegen Frauen versage und fordert politische Konsequenzen und neue Gesetze zum Schutz von Frauen im Netz. Auslöser der Debatte sind Fernandes' Anschuldigungen, Ulmen habe täuschend echt aussehende Fakeprofile von ihr erstellt und über diese Kontakte zu Männern aufgebaut, inklusive sexueller Gespräche und Deepfake-Videos. Ulmens Anwalt weist die Vorwürfe als unwahr zurück. Zuvor hatte ein Bündnis prominenter Frauen, initiiert von Lang, einen besseren Schutz vor digitaler sexualisierter Gewalt gefordert.

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Political Strategy
Social Justice
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SPD-Chef Lars Klingbeil demanded rapid changes to the law.

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Ulmen's lawyer claims the Spiegel report is unlawful and contains untrue facts.

quoteUlmens Anwalt
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Fernandes accuses Ulmen of creating fake profiles and contacting men.

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Lang criticizes the state for failing to protect women from 'digital violence'.

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Ricarda Lang calls on Friedrich Merz to comment on the Collien Fernandes case.

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PfadnavigationHomePolitikDeutschlandGewaltvorwürfeRicarda Lang fordert Statement von Bundeskanzler Merz zum Fall FernandesStand: 07:56 UhrLesedauer: 2 MinutenJustizministerin Hubig plant härtere Strafen für digitale Gewalt und Deepfakes. Auslöser sind schwere Vorwürfe gegen Christian Ulmen.Ex-Grünen-Chefin Ricarda Lang wünscht sich von Bundeskanzler Friedrich Merz im Fall Collien Fernandes eine Stellungnahme. Zugleich wirft sie dem Staat Versäumnisse beim Schutz von Frauen vor „digitaler Gewalt“ vor.Grünen-Politikerin Ricarda Lang hat Bundeskanzler Friedrich Merz im Zusammenhang mit den Vorwürfen der Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Ehemann Christian Ulmen zu einer klaren Positionierung aufgefordert. „Ich würde mir wünschen, dass Friedrich Merz sich zu dem Fall Collien Fernandes äußert“, sagte Lang den Nachrichtensendern RTL und ntv. Als Kanzler trage er Verantwortung dafür, „ob wir in einem Land leben, in dem sich Frauen sicher fühlen können – egal, ob auf der Straße oder im Netz“.Zugleich übte Lang scharfe Kritik am Umgang mit „digitaler Gewalt“ gegen Frauen. „Wenn es um digitale Gewalt geht, dann versagt unser Rechtsstaat“, sagte sie. Das Thema dürfe nicht ignoriert oder relativiert werden. Stattdessen brauche es politische Konsequenzen und neue Gesetze, die Frauen wirksam schützten.Auslöser der Debatte sind schwere Anschuldigungen von Fernandes. Sie beschuldigt Ulmen unter anderem, auf sozialen Medien täuschend echt aussehende Fakeprofile von ihr erstellt und darüber „Hunderte von Männern“ kontaktiert zu haben, wie der „SPIEGEL“ vergangene Woche berichtete. Ulmen soll sich dem Magazin zufolge als Fernandes ausgegeben und mit einigen Männern sexuelle Gespräche geführt sowie Deepfake-Videos verschickt haben. Dabei handelt es sich um täuschend echte, mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellte Bild- oder Video-Darstellungen von Menschen. Ulmens Anwalt nannte die „SPIEGEL“-Berichterstattung rechtswidrig. Es würden „unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung verbreitet“, hieß es in einer Erklärung. Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung.Lesen Sie auchGerade erst hatte ein Bündnis aus rund 250 prominenten Frauen, initiiert unter anderem von Lang, einen offenen Brief veröffentlicht. In dem Zehn-Punkte-Plan fordern die Unterzeichnerinnen einen umfassenden Schutz vor digitaler sexualisierter Gewalt. Zu den zentralen Punkten zählen strengere Gesetze gegen Deepfakes, ein Verbot sogenannter „Nudify-Apps“ und mehr Verantwortung für Plattformbetreiber.Auch aus der Bundesregierung kommen Signale für ein schnelleres Vorgehen. SPD-Chef Lars Klingbeil forderte rasche Gesetzesänderungen und betonte, der unzureichende Schutz von Frauen vor Deepfakes sei „nicht akzeptabel“. SPD-Bundesjustizministerin Stefanie Hubig kündigte eine zeitnahe Reform des Strafrechts an. krö
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