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TUE · 2026-03-24 · 11:21 GMTBRIEF NSR-2026-0324-32547
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Gesundheitsreform: Aus für kostenlose Mitversicherung von Ehepartnern? Wirbel um Koalitionsidee

Eine geplante Gesundheitsreform in Deutschland sieht möglicherweise die Abschaffung der kostenlosen Mitversicherung von Ehepartnern in der gesetzlichen Krankenversicherung vor. Zukünftig könnten etwa 225 Euro monatlich fällig werden, Ausnahmen sollen für Eltern mit Kindern unter sechs Jahren oder pflegende Angehörige gelten.

DER SPIEGELDer SpiegelFiled 2026-03-24 · 11:21 GMTLean · Center-LeftRead · 2 min
Gesundheitsreform: Aus für kostenlose Mitversicherung von Ehepartnern? Wirbel um Koalitionsidee
Der SpiegelFIG 01
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Eine geplante Gesundheitsreform in Deutschland sieht möglicherweise die Abschaffung der kostenlosen Mitversicherung von Ehepartnern in der gesetzlichen Krankenversicherung vor. Zukünftig könnten etwa 225 Euro monatlich fällig werden, Ausnahmen sollen für Eltern mit Kindern unter sechs Jahren oder pflegende Angehörige gelten. Hintergrund sind erwartete Finanzierungslücken im zweistelligen Milliardenbereich ab 2027. Gesundheitsministerin Warken hat sich bisher nicht geäußert, ein Expertengremium soll Vorschläge zur Stabilisierung vorlegen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund kritisiert die Idee als "Frontalangriff auf Familien", da sie vor allem Frauen benachteilige. Der GKV-Spitzenverband sieht das Problem eher bei den Ausgaben und fordert Struktur- und Sparmaßnahmen.

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The abolition of co-insurance would be a slap in the face for all those who do unpaid care work.

quoteAnja Piel, DGB
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The reform idea is a frontal attack on families.

quoteDeutscher Gewerkschaftsbund
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A financial gap in the double-digit billions is expected for the statutory health insurance funds in 2027.

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Exceptions are to be made for people with children under six years or people in need of care.

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A minimum rate of approximately 225 euros per month could be due for previously co-insured spouses.

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Künftig könnte demnach, so die Idee, für bisher Mitversicherte ein Mindestsatz von etwa 225 Euro im Monat fällig werden. Ausnahmen soll es aber laut »Handelsblatt« für Menschen mit Kindern unter sechs Jahren oder pflegebedürftigen Angehörigen geben. Diese sollen demnach weiter beitragsfrei mitversichert bleiben. Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) äußerte sich nicht zu dem Bericht.Hintergrund ist eine für 2027 erwartete Finanzlücke im zweistelligen Milliardenbereich bei den gesetzlichen Krankenkassen. Ein Expertengremium, das Warken eingesetzt hat, soll in der kommenden Woche Vorschläge zur Stabilisierung vorlegen. Konkrete Reformvorschläge sollen bis Ende des Jahres folgen. Es werde »ein ausgewogenes Gesamtpaket präsentiert«, heißt es aus dem Gesundheitsministerium.Der Deutsche Gewerkschaftsbund kritisierte die Reformidee jedoch bereits als »Frontalangriff auf Familien«. Das Vorhaben gehe »wieder zulasten der Frauen, die wegen Kindererziehung und Pflege in Teilzeit arbeiten oder ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen und deshalb auf die Mitversicherung angewiesen sind«, sagt DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel. Die Abschaffung der Mitversicherung wäre demnach »ein Schlag ins Gesicht für alle diejenigen, die unbezahlte Care-Arbeit leisten«.Die Mitversicherung sei »ein Kernelement unseres solidarischen Gesundheitssystems«, sagte Piel. »Offenbar soll ausschließlich auf dem Rücken der Beschäftigten gespart werden, solange die Koalition gleichzeitig große Vermögen verschont und sich vor Strukturreformen drückt.« Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) teilt mit, es gebe kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem. Es brauche ein umfassendes Paket an Struktur- und Sparmaßnahmen, heißt es von einem Sprecher.Krankenhäuser ächzen, Versicherungen werden immer teurer: Es knarzt im Gesundheitssystem. Im Interview sagt Ministerin Nina Warken, welche Härten kommen – und warum die Menschen seltener zum Arzt gehen sollen. Lesen Sie hier: »Ich möchte keinen Beliebtheitspreis gewinnen«
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