Südamerika: Dieser Fisch wandert 11.000 Kilometer. Das wird ihm zum Verhängnis
Einem Bericht zufolge sind die Bestände wandernder Süßwasserfische weltweit seit 1970 um 81 Prozent gesunken, wobei 97 Prozent der bereits gelisteten Arten vom Aussterben bedroht sind. Besonders gefährdet sind Arten in Asien, aber auch Flussgebiete wie das Amazonasdelta und das La-Plata-Paraná-System in Südamerika.

Briefing Summary
AI-generatedEinem Bericht zufolge sind die Bestände wandernder Süßwasserfische weltweit seit 1970 um 81 Prozent gesunken, wobei 97 Prozent der bereits gelisteten Arten vom Aussterben bedroht sind. Besonders gefährdet sind Arten in Asien, aber auch Flussgebiete wie das Amazonasdelta und das La-Plata-Paraná-System in Südamerika. Im Amazonasbecken, wo die COP15 stattfindet, wurden 20 Wanderfischarten für besonderen Schutz vorgeschlagen, da sie 93 Prozent der Fischereierträge ausmachen. Der Brachyplatystoma rousseauxii, ein Wels, legt mit 11.000 Kilometern die längste bekannte Süßwassermigration zurück, ist aber durch Staudämme und Überfischung bedroht. Die betroffenen Länder planen daher einen grenzüberschreitenden Artenschutzplan mit Wanderkorridoren und Fangquoten.
Article analysis
Model · rule-basedKey claims
5 extractedZeb Hogan says that many of the world's great animal migrations take place underwater.
The fisheries yields of the Amazon are estimated at around 436 million US dollars annually.
The Brachyplatystoma rousseauxii migrates 11,000 kilometers.
97 percent of the 58 migratory fish species already listed under the CMS agreement are threatened with extinction.
Wandering freshwater fish populations have declined by about 81 percent worldwide since 1970.