Spanien: Starke Frauenrechte, doch bei KI-Pornos klafft noch eine Gesetzeslücke
Im Herbst 2023 nutzten Jugendliche in der spanischen Kleinstadt Almendralejo eine KI-Software, um für etwa zehn Euro Porträts von Mitschülerinnen mit nackten Körpern zu versehen und in pornografische Szenen einzubauen. Diese Deepnudes, erstellt mit einer App namens "Kleider runter", wurden anschließend in Whatsapp-Gruppen verbreitet.

Briefing Summary
AI-generatedIm Herbst 2023 nutzten Jugendliche in der spanischen Kleinstadt Almendralejo eine KI-Software, um für etwa zehn Euro Porträts von Mitschülerinnen mit nackten Körpern zu versehen und in pornografische Szenen einzubauen. Diese Deepnudes, erstellt mit einer App namens "Kleider runter", wurden anschließend in Whatsapp-Gruppen verbreitet. Die Bilder, die von den Tätern möglicherweise als Scherz betrachtet wurden, verursachten bei den betroffenen Schülerinnen und deren Eltern Erschütterung. Der Vorfall verdeutlicht eine Gesetzeslücke im Bereich KI-generierter Pornografie in Spanien, trotz starker Frauenrechte im Allgemeinen. Die Erstellung und Verbreitung solcher Deepfakes hatte somit schwerwiegende Folgen für die Opfer.
Article analysis
Model · rule-basedKey claims
4 extractedThe deepfakes were distributed in Whatsapp groups by students in Almendralejo.
The app used has a name that translates to 'Clothes Off' in German.
The AI software was used to create nudes of female students and incorporate them into pornographic scenes.
Teenagers paid ten euros to undress 25 people using AI software.