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WED · 2026-03-25 · 11:51 GMTBRIEF NSR-2026-0325-34729
News/Immobilienpreise steigen 2025 erstmals wieder
NSR-2026-0325-34729News Report·DE·Economic Impact

Immobilienpreise steigen 2025 erstmals wieder

Nach drei Jahren sinkender Preise sind die Immobilienpreise in Deutschland im Jahr 2025 erstmals wieder gestiegen, und zwar durchschnittlich um 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Laut Statistischem Bundesamt setzte sich dieser Aufwärtstrend im vierten Quartal 2025 fort, wobei die Preise in allen Regionen Deutschlands im Vergleich zum Vorjahresquartal um durchschnittlich drei Prozent stiegen.

Tagesschau (ARD)Filed 2026-03-25 · 11:51 GMTLean · CenterRead · 2 min
Immobilienpreise steigen 2025 erstmals wieder
Tagesschau (ARD)FIG 01
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Nach drei Jahren sinkender Preise sind die Immobilienpreise in Deutschland im Jahr 2025 erstmals wieder gestiegen, und zwar durchschnittlich um 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Laut Statistischem Bundesamt setzte sich dieser Aufwärtstrend im vierten Quartal 2025 fort, wobei die Preise in allen Regionen Deutschlands im Vergleich zum Vorjahresquartal um durchschnittlich drei Prozent stiegen. Besonders Eigentumswohnungen in dünn besiedelten ländlichen Kreisen und kreisfreien Großstädten verzeichneten deutliche Preisanstiege. Experten erwarten, dass sich dieser Trend in den kommenden Jahren fortsetzen wird, obwohl steigende Zinskosten, insbesondere im Neubausektor, eine Herausforderung darstellen könnten. Trotzdem wird erwartet, dass die Wohnungsknappheit weiterhin zu steigenden Mieten und Preisen führen wird.

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Bereinigt um Preissteigerungen (real) verbuchte das Bauhauptgewerbe im Januar 5,1 Prozent weniger Aufträge als im Dezember 2025.

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Die Preise waren um durchschnittlich drei Prozent höher als im Vorjahreszeitraum.

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Wohnimmobilien sind 2025 im Schnitt um 3,2 Prozent teurer geworden als im Vorjahr.

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Die Wohnungsknappheit werde aber dafür sorgen, dass Mieten und Preise weiteren Aufwärtsdruck erfahren.

predictionLandesbank Baden-Württemberg (LBBW)
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Erstmals seit drei Jahren Preise für Wohnungen und Häuser legen 2025 zu Stand: 25.03.2026 • 12:51 Uhr Die Preise für Wohnungen und Häuser sind 2025 erstmals seit drei Jahren gestiegen. Der Aufwärtstrend dürfte sich fortsetzen. Experten erwarten auch in den kommenden Jahren steigende Preise. Wohnimmobilien sind 2025 im Schnitt um 3,2 Prozent teurer geworden als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren die Jahresdurchschnittspreise 2024 und 2023 im Vorjahresvergleich noch gesunken: Während 2024 die Preise durchschnittlich um 1,5 Prozent niedriger waren als im Vorjahr, kosteten 2023 Wohnimmobilien durchschnittlich 8,4 Prozent weniger als noch 2022. Auch im vierten Quartal kosteten Wohnimmobilien in allen Regionen Deutschlands im Schnitt mehr als im Vorjahresquartal. Die Preise waren um durchschnittlich drei Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Für Eigentumswohnungen zahlten Käuferinnen und Käufer im 4. Quartal 2025 in dünn besiedelten ländlichen Kreisen 5,4 Prozent und in kreisfreien Großstädten außerhalb der sieben größten Metropolen 4,8 Prozent mehr als im 4. Quartal 2024. In den sieben größten Städten Deutschlands (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf) stiegen die Preise um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Auch die Ein- und Zweifamilienhäuser verteuerten sich im Durchschnitt gegenüber dem Vorjahresquartal mit 3,2 Prozent am stärksten in den dünn besiedelten Kreisen und mit 3,1 Prozent in den kreisfreien Großstädten. In den Metropolen verteuerten sich Ein- und Zweifamilienhäuser um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Aufwärtstrend dürfte sich ‌in den kommenden Jahren fortsetzen. Einer Umfrage unter Immobilienanalysten der Nachrichtenagentur Reuters zufolge werden die Preise in diesem Jahr voraussichtlich um 3,3 Prozent ​zulegen. Für 2027 und 2028 wird ein Plus von jeweils drei Prozent vorhergesagt. Allerdings fürchtet die Branche steigende Zinskosten. Der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) zufolge leidet insbesondere der Markt für Neubauten unter den jüngst gestiegenen Finanzierungskosten. "Wir rechnen damit, dass sich das Zinsniveau um die Marke von vier Prozent einpendelt", sagte LBBW-Analyst Benedikt Horwedel. Die Wohnungsknappheit werde aber dafür sorgen, dass Mieten und Preise weiteren Aufwärtsdruck erfahren - zwischen drei und vier Prozent allein in diesem Jahr. Zugleich meldete die Baubranche einen schwachen Jahresauftakt: Bereinigt um Preissteigerungen (real) verbuchte das Bauhauptgewerbe im Januar 5,1 Prozent weniger Aufträge als im Dezember 2025, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im Vergleich zum Januar 2025 gab es real 4,3 Prozent weniger neue Bestellungen. Das Bauhauptgewerbe umfasst die Errichtung von Gebäuden (Hochbau) sowie von Straßen, Bahnstrecken und Leitungen (Tiefbau). Nach Einschätzung von Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer beim Zentralverband Deutsches Baugewerbe, sei positiv, dass die Auftragsbestände knapp 13 Prozent über dem Vorjahresniveau lägen. Das sei "ein gutes Fundament für das bevorstehende Jahr". Entscheidend sei, dass die Aufträge im Wohnungsbau und in der Infrastruktur nicht abrissen. Im Wohnungsbau sei ein Auftragsminus von circa 15 Prozent im Januar 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat "eine Warnung, dass der Aufschwung noch nicht selbst trägt". Im Straßenbau fehlten Aufträge.
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