NEWSAR
Multi-perspective news intelligence
SRCDie Welt
LANGDE
LEANCenter-Right
WORDS502
ENT9
WED · 2026-03-25 · 14:38 GMTBRIEF NSR-2026-0325-34984
News/Merz beklagt „explodierende Gewalt in unserer Gesellschaft“ …
NSR-2026-0325-34984News Report·DE·Political Strategy

Merz beklagt „explodierende Gewalt in unserer Gesellschaft“ – und verweist auf Zuwanderung

In einer Regierungsbefragung im Bundestag beklagte Kanzler Merz die "explodierende Gewalt in unserer Gesellschaft" und verwies in diesem Zusammenhang auf die Zuwanderung. Anlass war eine Debatte um Vorwürfe der Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen wegen "digitaler Gewalt".

Die WeltFiled 2026-03-25 · 14:38 GMTLean · Center-RightRead · 3 min
Merz beklagt „explodierende Gewalt in unserer Gesellschaft“ – und verweist auf Zuwanderung
Die WeltFIG 01
Reading time
3min
Word count
502words
Sources cited
4cited
Entities identified
9entities
Quality score
100%
§ 01

Briefing Summary

AI-generated
NEWSAR · AI

In einer Regierungsbefragung im Bundestag beklagte Kanzler Merz die "explodierende Gewalt in unserer Gesellschaft" und verwies in diesem Zusammenhang auf die Zuwanderung. Anlass war eine Debatte um Vorwürfe der Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen wegen "digitaler Gewalt". Die Grünen-Abgeordnete Lena Gumnior kritisierte Merz' bisheriges Schweigen zu dem Thema und forderte mehr Schutz für Frauen vor Gewalt im Internet. Merz erwiderte, dass er das Problem ernst nehme und kündigte weitere Maßnahmen an, wie die Speicherung von IP-Adressen zur Strafverfolgung. Gumnior betonte, dass der Einsatz für den Schutz von Frauen unabhängig von der Parlamentszugehörigkeit sei.

Confidence 0.90Sources 4Claims 5Entities 9
§ 02

Article analysis

Model · rule-based
Framing
Political Strategy
National Security
Tone
Mixed Tone
AI-assessed
CalmNeutralAlarmist
Factuality
0.70 / 1.00
Factual
LowHigh
Sources cited
4
Well sourced
FewMany
§ 03

Key claims

5 extracted
01

Merz kündigte weitere Maßnahmen an, etwa das Ermöglichen der Speicherung von IP-Adressen zur Strafverfolgung von Taten im Internet.

factualMerz
Confidence
1.00
02

Ulmens Anwalt sprach von „unwahren Tatsachen“.

quoteUlmens Anwalt
Confidence
1.00
03

Die Grünen-Abgeordnete Lena Gumnior kritisiert, dass der Regierungschef bislang zu digitaler Gewalt geschwiegen habe.

factualLena Gumnior
Confidence
0.90
04

Merz beklagt „explodierende Gewalt in unserer Gesellschaft“ und verweist auf Zuwanderung.

quoteMerz
Confidence
0.90
05

Ulmen soll über Jahre hinweg im Internet Männer aus ihrem privaten und beruflichen Kontext unter ihrem Namen angeschrieben und explizite Bilder von ihr versendet haben.

factualCollien Fernandes
Confidence
0.80
§ 04

Full report

3 min read · 502 words
PfadnavigationHomePolitikDeutschlandBundestagMerz beklagt „explodierende Gewalt in unserer Gesellschaft“ – und verweist auf ZuwanderungStand: 17:11 UhrLesedauer: 3 MinutenKanzler Merz hat in der Regierungsbefragung im Bundestag die „explodierende Gewalt in unserer Gesellschaft“ beklagt und in diesem Zusammenhang auf die Zuwanderung verwiesen. Dies gehöre zur Vollständigkeit dazu, so Merz.Auf Frage einer Grünen-Bundestagsabgeordneten äußert sich Merz zur Debatte um die Vorwürfe von Schauspielerin Fernandes gegen ihren Ex-Mann Ulmen. Der Kanzler sieht ein allgemeines Gewaltproblem in Deutschland.Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat bei der Regierungsbefragung Stellung in der Debatte um „digitale Gewalt“ bezogen. Im Bundestag kritisiert Die Grünen-Abgeordnete Lena Gumnior, dass der Regierungschef bislang dazu geschwiegen habe. Die Rechtspolitikerin hatte vor Kurzem einen Gesetzentwurf verfasst, der KI-gefälschte intime Aufnahmen unter Strafe stellen soll.Vergangene Woche hatte die Schauspielerin Collien Fernandes schwere Vorwürfe im „Spiegel“ gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erhoben. Ulmen soll über Jahre hinweg im Internet Männer aus ihrem privaten und beruflichen Kontext unter ihrem Namen angeschrieben und explizite Bilder von ihr versendet haben. Ulmens Anwalt sprach von „unwahren Tatsachen“. Für den Schauspieler gilt die Unschuldsvermutung. Die Berichterstattung löste Empörung aus. Zuletzt demonstrierten Tausende in Berlin gegen „digitale Gewalt“.„Die Frauen in diesem Land diskutieren seit Tagen über das große Problem von Gewalt gegen Frauen im Internet und wünschen sich von der Bundesregierung mehr Schutz“, sagte Gumnior im Bundestag. „Warum haben Sie sich bisher nicht geäußert?“Merz erwiderte, dass nicht nur „die Frauen“ über dieses Problem diskutierten, sondern auch Männer, er selbst zähle sich dazu. „Ich weiß nicht, wie lange Sie dem Deutschen Bundestag schon angehören“, sagte er – an dieser Stelle stöhnten Teile der Abgeordneten auf. „Ich kann Ihnen nur aus der letzten Wahlperiode sagen, dass wir noch nach dem Auseinanderbrechen der Ampel (…) mit den Stimmen meiner Fraktion (…) eine Mehrheit ermöglicht haben für ein Gewaltschutzgesetz.“ Er kündigte weitere Maßnahmen an, etwa das Ermöglichen der Speicherung von IP-Adressen zur Strafverfolgung von Taten im Internet. Die Grünen-Abgeordnete Gumnior konterte: „Unser Einsatz zum Schutz von Frauen vor Gewalt hängt zum Glück nicht von unserer Anwesenheit und Dauer im Parlament ab.“ Sie wertete es als „skandalösen Zustand, dass Millionen unserer Töchter Opfer von digitaler sexualisierter Gewalt werden“. Und fragte: „Was planen Sie konkret, um diese größte Sicherheitskrise in unserem Land zu beenden?“Merz zufolge sind weitere Gesetzesinitiativen auf dem Weg. An Die Grünen und die SPD appellierte er, im EU-Parlament den Weg für die CSA-Verordnung freizumachen, der breiten Öffentlichkeit besser bekannt als Debatte über Chatkontrolle.Lesen Sie auchIn der Sicherheitsdebatte sah Merz bei einer weiteren Antwort auch einen Zusammenhang mit Zuwanderung. „Wir haben eine explodierende Gewalt in unserer Gesellschaft, und zwar im analogen wie im digitalen Raum“, sagte er. Dagegen müsse man etwas tun, aber auch über die Ursachen reden.„Und dann müssen wir auch ansprechen, dass ein beachtlicher Teil dieser Gewalt aus den Gruppen der Zuwanderer in die Bundesrepublik Deutschland kommt.“ Das gehöre zur Vollständigkeit des Bildes dazu, solle das Problem aber nicht relativieren.Weil die Debatte so hitzig wurde, schaltete sich nach diesem Beitrag Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) ein. Sie erinnerte daran, dass es beim Meinungsaustausch im Parlament dazugehöre, bei Fragen und Antworten zuzuhören.lay
§ 05

Entities

9 identified
§ 06

Keywords & salience

9 terms
explodierende gewalt
1.00
friedrich merz
0.90
zuwanderung
0.80
gewalt gegen frauen
0.70
digitale gewalt
0.70
bundestag
0.60
regierungsbefragung
0.60
collien fernandes
0.50
gewaltschutzgesetz
0.50
§ 07

Topic connections

Interactive graph
Network visualization showing 42 related topics
View Full Graph
Person Organization Location Event|Click node to navigate|Edge numbers = shared articles