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WED · 2026-03-25 · 14:01 GMTBRIEF NSR-2026-0325-34993
News/Georg Restle von »Monitor« nach Nairobi:/„Monitor“-Moderator kritisiert ARD für „zaghaften“ Umgang mi…
NSR-2026-0325-34993News Report·DE·Political Strategy

„Monitor“-Moderator kritisiert ARD für „zaghaften“ Umgang mit der AfD

Georg Restle, der scheidende Moderator des ARD-Politmagazins „Monitor“, kritisiert die ARD für einen seiner Meinung nach zu „zaghaften“ Umgang mit der AfD. In einem Interview mit der „Zeit“ äußerte er, dass er mit seiner klaren Haltung zur AfD innerhalb der ARD in der Minderheit sei.

Die WeltFiled 2026-03-25 · 14:01 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
„Monitor“-Moderator kritisiert ARD für „zaghaften“ Umgang mit der AfD
Die WeltFIG 01
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Georg Restle, der scheidende Moderator des ARD-Politmagazins „Monitor“, kritisiert die ARD für einen seiner Meinung nach zu „zaghaften“ Umgang mit der AfD. In einem Interview mit der „Zeit“ äußerte er, dass er mit seiner klaren Haltung zur AfD innerhalb der ARD in der Minderheit sei. Restle betont, die AfD müsse immer im Kontext rechtsextremer Organisationen betrachtet werden. Er wies Kritik an seiner Berichterstattung zurück und argumentierte, diese stärke die Partei nicht. Restle moderiert am Donnerstag seine letzte Sendung „Monitor“, bevor er am 1. Mai die ARD-Studioleitung in Nairobi übernimmt. Er war 14 Jahre lang Moderator und Redaktionsleiter von „Monitor“.

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Political Strategy
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Restle war 14 Jahre lang Moderator und Redaktionsleiter von „Monitor“.

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Restle übernimmt am 1. Mai die ARD-Studioleitung in Nairobi.

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Restle sieht sich mit seiner Haltung zur AfD in der ARD in der Minderheit.

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Georg Restle kritisiert eine „gewisse Zaghaftigkeit“ in der ARD im Umgang mit der AfD.

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Die AfD werde weiterhin von völkisch-nationalistischen Kräften um Björn Höcke geprägt.

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PfadnavigationHomePanoramaJournalist Georg Restle„Monitor“-Moderator kritisiert ARD für „zaghaften“ Umgang mit der AfDStand: 25.03.2026Lesedauer: 2 MinutenWDR-Journalist Georg RestleQuelle: WDR/Ben KnabeGeorg Restle wird bald die ARD-Studioleitung in Nairobi übernehmen. Vor seinem Abschied von „Monitor“ spricht der Moderator über seine Sicht auf die AfD. Mit seiner Haltung sei er in der Minderheit bei seinem Sender.Der scheidende „Monitor“-Moderator Georg Restle kritisiert eine „gewisse Zaghaftigkeit“ in der ARD im Umgang mit der AfD. „Ich bin in der ARD mit meiner klaren Haltung zur AfD inzwischen wohl in der Minderheit, wenn auch nicht allein“, sagt er in einem Interview mit der Zeitung „Die Zeit“. Man dürfe die AfD nie isoliert betrachten, sondern müsse sie stets im Verbund mit all den rechtsextremen Organisationen in ihrem Umfeld sehen, die sie als ihr „Vorfeld“ betrachte, sagt Restle und fragt: „Wie soll man da leisetreten?“ Kritik an seinen scharfen Äußerungen, auch in sozialen Netzwerken, weist Restle zurück.Lesen Sie auch„Mir wird ja hin und wieder vorgeworfen, dass wir die AfD durch unsere Berichterstattung stärken würden, wir würden sie zu Märtyrern machen oder sie in ihrer Selbstwahrnehmung bestärken, eine revolutionäre Minderheit zu sein. Das halte ich für hanebüchen!“ Seine Haltung beruhe auf eigenen Recherchen und denen seiner Redaktion. Restle gab zu, dass es in der AfD auch Politiker gebe, deren Positionen früher dem rechten Flügel der Union zugeordnet worden wären. Insgesamt werde die Partei jedoch weiterhin von völkisch-nationalistischen Kräften um Björn Höcke geprägt. Versuche gemäßigter Mitglieder, diese Entwicklung zu stoppen, seien bislang gescheitert.Lesen Sie auchAm Donnerstag moderiert Georg Restle zum letzten Mal das Politikmagazin „Monitor“ in der ARD. Er war 14 Jahre lang Moderator und Redaktionsleiter von „Monitor“, in den Jahren zuvor unter anderem ARD-Korrespondent in Moskau.Lesen Sie auch„Mir war immer klar, dass ich noch einmal länger ins Ausland gehen möchte“, sagt Restle der „Zeit“. Er übernimmt am 1. Mai die ARD-Studioleitung in Nairobi, da er seiner „Devise als Journalist“ folge, „besonders da hinzuschauen, wo zu wenig hingeschaut wird“. Restle macht aber klar: „Ich lege mich dort ganz sicher nicht in die Hängematte.“ Und: „Ich habe nicht vor, über Elefantenbabys zu berichten.“jra
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