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WED · 2026-03-25 · 18:26 GMTBRIEF NSR-2026-0325-35519
News/Kulturpolitik: „So einen Eingriff hat es/Merz führt "explodierende Gewalt" auch auf Zuwanderung zurüc…
NSR-2026-0325-35519News Report·DE·Political Strategy

Merz führt "explodierende Gewalt" auch auf Zuwanderung zurück

Bundeskanzler Friedrich Merz hat mit der Aussage, ein erheblicher Teil der Gewalt in Deutschland gehe von Zuwanderern aus, Kritik auf sich gezogen. Anlass war eine Bundestagsdebatte am 25.

Tagesschau (ARD)Filed 2026-03-25 · 18:26 GMTLean · CenterRead · 2 min
Merz führt "explodierende Gewalt" auch auf Zuwanderung zurück
Tagesschau (ARD)FIG 01
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§ 01

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Bundeskanzler Friedrich Merz hat mit der Aussage, ein erheblicher Teil der Gewalt in Deutschland gehe von Zuwanderern aus, Kritik auf sich gezogen. Anlass war eine Bundestagsdebatte am 25. März 2026 über Gewalt gegen Frauen. Während Merz ein allgemeines Gewaltproblem in der Gesellschaft sieht, warf ihm die Linke vor, von den eigentlichen Ursachen abzulenken. Die Grünen kritisierten, er vernachlässige das Thema Gewalt gegen Frauen im Internet. Merz kündigte Gesetzesänderungen an, darunter die Speicherung von IP-Adressen, um Täter leichter zu identifizieren. Er räumte ein, dass die Maßnahmen gegen Gewalt gegen Frauen wahrscheinlich nicht ausreichen.

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Political Strategy
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Key claims

5 extracted
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Der Gesetzentwurf zur Speicherung von IP-Adressen ist bereits in der Ressortabstimmung.

factualFriedrich Merz
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Gewalt gegen Frauen gehört seit Jahrzehnten in Deutschland zum Alltag.

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Ein beachtlicher Teil der Gewalt kommt aus der Gruppe der Zuwanderer.

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Bundeskanzler Merz sieht ein allgemeines Gewaltproblem in Deutschland.

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Maßnahmen gegen Gewalt gegen Frauen reichen ziemlich sicher nicht aus.

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Full report

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"Explodierende Gewalt" Merz irritiert mit Aussagen zur Zuwanderung Stand: 25.03.2026 • 19:26 Uhr Bundeskanzler Merz hat mit Aussagen zu Gewalt in Zusammenhang mit Zuwanderung für Kritik gesorgt. Die Linke warf ihm vor, von der eigentlichen Ursache der Gewalt abzulenken. Die Grünen sagen, er unternehme nicht genug dagegen. Der Bundestag hat heute über Gewalt gegen Frauen debattiert. Bundeskanzler Friedrich Merz sieht ein allgemeines Gewaltproblem in Deutschland und sprach von einer explodierenden Gewalt in der Gesellschaft - sowohl im digitalen als auch im analogen Raum. Um etwas dagegen zu tun, müsse aus Sicht des CDU-Politikers darüber gesprochen werden, woher die Gewalt komme. Merz sagte dazu wörtlich: "Ein beachtlicher Teil der Gewalt kommt aus der Gruppe der Zuwanderer." Das gehöre zur Vollständigkeit dazu und solle das Problem nicht relativieren. Die innenpolitische Sprecherin der Linken, Clara Bünger, widersprach dieser Aussage. Merz lenke damit von den eigentlichen Ursachen der Gewalt ab. Dem ARD-Hauptstadtstudio sagte Bünger: "Wer ausgerechnet bei Gewalt gegen Frauen reflexhaft auf Zuwanderung zeigt, verharmlost strukturelle Gewalt, statt sie zu bekämpfen." Die Statistiken zeigen, dass Gewalt gegen Frauen seit Jahrzehnten in Deutschland zum Alltag gehört. Frauen werden besonders häufig Opfer von Gewalttaten im persönlichen und familiären Umfeld. Nur ein ganz geringer Teil wird angezeigt. Fachleute sprechen davon, dass sich Gewalt gegen Frauen durch alle gesellschaftlichen Schichten und Altersgruppen zieht. Die Grünen warfen dem Kanzler vor, das Thema Gewalt gegen Frauen im Internet massiv zu vernachlässigen. Der Kanzler stellte in Hinblick darauf weitere Gesetzesänderungen in Aussicht. So sei der Gesetzentwurf zur Speicherung von IP-Adressen bereits in der Ressortabstimmung, so Merz. Er gehe davon aus, dass er noch im April vom Kabinett auf den Weg gebracht werde. Durch die Speicherung der Daten sollen Menschen, die verbotene Inhalte posten oder verschicken, leichter gefunden und bestraft werden können. Auf die Frage der CSU-Abgeordneten Susanne Hierl, ob die Maßnahmen gegen Gewalt gegen Frauen insgesamt ausreichen, räumte Merz ein: "Ziemlich sicher nicht." Mit Informationen von Birthe Sönnichsen, ARD-Hauptstadtstudio.
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Keywords & salience

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explodierende gewalt
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