PfadnavigationHomeRegionalesHamburgHamburg-BahrenfeldStreit in Wohnunterkunft –
29-Jähriger nach mutmaßlicher Messerattacke in UntersuchungshaftStand: 25.03.2026Lesedauer: 2 MinutenDer Tatverdächtige soll einen 51-Jährigen bei einem Streit mit einem Messer verletzt haben (Symbolfoto) Quelle: Christian Ohde/CHROMORANGE/picture allianceIn einer Wohnunterkunft an der
Schnackenburgallee in
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Hamburg-Bahrenfeld soll ein 29 Jahre alter Mann einen 51-jährigen Mitbewohner mit einem Messer im Oberkörper verletzt haben. Das Opfer kam unter notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus und wurde dort operiert.Nach einem mutmaßlichen Messerangriff in einer Wohnunterkunft in
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Hamburg-Bahrenfeld sitzt ein 29 Jahre alter Mann in Untersuchungshaft. Wie die
Polizei mitteilte, steht der Ukrainer im Verdacht, am Sonntagabend einen 51-jährigen Mitbewohner im Verlauf eines Streits mit einem Messer verletzt zu haben. Ein Richter erließ inzwischen Haftbefehl.Lesen Sie auchDie Tat soll sich nach Angaben der
Polizei bereits am 23. März 2026 gegen 21.35 Uhr in einer Unterkunft an der
Schnackenburgallee ereignet haben. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei gerieten die beiden Bewohner dort aus noch ungeklärter Ursache in Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll der 29-Jährige den 51-Jährigen mit einem Messer im Oberkörper verletzt haben.Zeugen oder andere Beteiligte alarmierten die Rettungskräfte. Eine Besatzung eines Rettungswagens der Feuerwehr brachte den Verletzten unter Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus. Dort wurde der Mann notoperiert. Nach Angaben der
Polizei bestand keine Lebensgefahr.Lesen Sie auchDer mutmaßliche Tatverdächtige konnte noch am Abend von einer Funkstreifenwagenbesatzung auf dem Gelände der Wohnunterkunft vorläufig festgenommen werden. Er wurde anschließend den polizeilichen Maßnahmen unterzogen.Zunächst übernahm der Kriminaldauerdienst des Landeskriminalamts die ersten Ermittlungen am Tatort. Im Anschluss wurde der Fall an das für Körperverletzungsdelikte örtlich zuständige
Landeskriminalamt übergeben. Auf Grundlage der bis dahin gewonnenen Erkenntnisse stuften die Ermittler die Tat später als versuchtes Tötungsdelikt ein.Hintergründe noch unklarDamit gingen die weiteren Ermittlungen an die Mordkommission des Landeskriminalamts über. Diese führt das Verfahren nun in enger Abstimmung mit der Abteilung für Kapitaldelikte der
Staatsanwaltschaft weiter. Die Hintergründe des Streits sowie der genaue Ablauf der Tat sind nach wie vor Gegenstand der laufenden Ermittlungen.Lesen Sie auchNach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 29-Jährige dem Untersuchungsgefängnis zugeführt. Dort entschied ein Richter über den Erlass eines Haftbefehls. Seitdem befindet sich der Mann in Untersuchungshaft.Die
Polizei machte zunächst keine weiteren Angaben dazu, in welchem Verhältnis die beiden Männer innerhalb der Unterkunft zueinanderstanden und was den Streit ausgelöst haben könnte. Auch dazu, ob die mutmaßliche Tatwaffe sichergestellt wurde, wurden zunächst keine weiteren Einzelheiten bekannt. Fest steht bislang nach Angaben der Ermittler, dass der 51-Jährige die Verletzung überlebt hat und nach der Notoperation nicht in Lebensgefahr schwebte.dfe