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THU · 2026-03-26 · 11:20 GMTBRIEF NSR-2026-0326-36837
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„Wie eine Fahrt im Schlafwagen“ – Heftige innerparteiliche Kritik an Hagel

Nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg äußert die CDU-Mittelstandsvereinigung (MIT) öffentlich Kritik an CDU-Landeschef Manuel Hagel. Bastian Atzger, Landeschef der MIT, wirft Hagel in der Mitgliederzeitschrift einen schlecht geplanten und ausgeführten Wahlkampf vor, der den Vorsprung vor den Grünen verspielt habe.

Die WeltFiled 2026-03-26 · 11:20 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
„Wie eine Fahrt im Schlafwagen“ – Heftige innerparteiliche Kritik an Hagel
Die WeltFIG 01
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Nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg äußert die CDU-Mittelstandsvereinigung (MIT) öffentlich Kritik an CDU-Landeschef Manuel Hagel. Bastian Atzger, Landeschef der MIT, wirft Hagel in der Mitgliederzeitschrift einen schlecht geplanten und ausgeführten Wahlkampf vor, der den Vorsprung vor den Grünen verspielt habe. Atzger kritisiert Hagels fehlende Führungsstärke und die Inhaltslosigkeit des Wahlkampfs, insbesondere das "Rehaugen-Video". Die Kritik erfolgt während der Sondierungsgespräche zwischen CDU und Grünen, die nach der Landtagswahl am 8. März begannen, bei der beide Parteien jeweils 56 Mandate erreichten. Die Grünen hatten die Wahl knapp gewonnen und beanspruchen das Ministerpräsidentenamt. Hagel selbst hat sich zu den Vorwürfen bisher nicht geäußert.

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Political Strategy
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Key claims

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The Greens narrowly won the state election on March 8th.

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The Greens and CDU each hold 56 seats in the state parliament.

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Bastian Atzger criticizes Hagel's election campaign as poorly planned and executed.

quoteBastian Atzger
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Manuel Hagel is facing heavy criticism from within his own party, the CDU, after the election defeat.

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The CDU's election campaign was like a 'sleeper train ride' that ended in panic and depression.

quoteBastian Atzger
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PfadnavigationHomePolitikDeutschlandBaden-Württemberg„Wie eine Fahrt im Schlafwagen“ – Heftige innerparteiliche Kritik an HagelStand: 12:20 UhrLesedauer: 2 MinutenManuel Hagel (CDU), Vorsitzender der CDU Baden-Württemberg (Mitte)Quelle: Marijan Murat/dpaNach der Wahlniederlage blieb es erst still in der Südwest-CDU – jetzt bricht aber der Unmut offen hervor. Die Mittelstandsvereinigung rechnet mit Manuel Hagels Wahlkampf schonungslos ab.Bislang gab es nach der Wahlniederlage der CDU keinerlei öffentliche Kritik aus der Partei an Landeschef Manuel Hagel – nun wird er von der CDU-Mittelstandsvereinigung (MIT) in der kritischen Phase der Sondierungsgespräche mit den Grünen massiv attackiert. Der Landeschef der Vereinigung, Bastian Atzger, wirft Hagel in der aktuellen Ausgabe der Mitgliederzeitschrift der Mittelstands- und Wirtschaftsunion einen „schlecht geplanten und ungeschickt ausgeführten Wahlkampf“ vor, der den 14-Prozentpunkte-Vorsprung vor den Grünen habe dahinschmelzen lassen – „wie Eis in der ‚Merzsonne‘“. Zunächst hatten „Stuttgarter Zeitung“ und „Stuttgarter Nachrichten“ berichtet.Die Südwest-CDU stehe vor den „Trümmern einer Strategie“, so Atzger weiter. „Der Wahlkampf der Union glich einer Fahrt im Schlafwagen, die in kollektive Panik mündete und schließlich in Depression endete.“ Lesen Sie auchDas „Rehaugen-Video“ sei zum Symbolbild einer gescheiterten Kampagne geworden. Das Video hätten aber Polit- und Kommunikationsprofis schnell abgeräumt. Aber: „Hagels unbeholfene Reaktion entlarvte eine fatale Inhaltslosigkeit und eine fehlende Spontaneität.“ Charismatische Führungsstärke lasse sich nicht simulieren, so Atzgers Urteil. Hagel selbst wollte sich zu den Vorwürfen nicht äußern.Grüne und CDU liegen im Land gleichaufGut zwei Wochen nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg haben am Dienstag die Sondierungsgespräche von Grünen und CDU begonnen. Angeführt von den Spitzenkandidaten Cem Özdemir (Grüne) und Hagel (CDU) berieten die Verhandlungsteams beider Parteien in Stuttgart.Die Grünen hatten die Landtagswahl am 8. März knapp gewonnen. Bei den Sitzen im Landtag gibt es aber eine Pattsituation, Grüne und CDU kommen jeweils auf 56 Mandate. Als einer der Knackpunkte der Gespräche gilt die Frage, wie sich die von der Zahl der Abgeordneten gleichen Kräfteverhältnisse in einer Koalition ausdrücken werden.Die Grünen reklamieren das Ministerpräsidentenamt für sich. Sie luden die CDU zu Sondierungen ein, um Koalitionsverhandlungen über eine neue Landesregierung vorzubereiten. Die Grünen mit dem scheidenden Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann regieren in Stuttgart bereits seit zehn Jahren mit der CDU als Koalitionspartner. dpa/coh
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