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THU · 2026-03-26 · 11:05 GMTBRIEF NSR-2026-0326-36941
News/Mehrwertsteuererhöhung: SPD-Politiker und Handel kritisieren…
NSR-2026-0326-36941News Report·DE·Economic Impact

Mehrwertsteuererhöhung: SPD-Politiker und Handel kritisieren Vorstoß

Mehrere SPD-Politiker und der Einzelhandelsverband Deutschland (HDE) kritisieren einen Vorstoß zur Erhöhung der Mehrwertsteuer. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) bezeichnete eine solche Erhöhung als "Gift", da viele Dinge des täglichen Lebens bereits zu teuer seien.

DER SPIEGELDer SpiegelFiled 2026-03-26 · 11:05 GMTLean · Center-LeftRead · 2 min
Mehrwertsteuererhöhung: SPD-Politiker und Handel kritisieren Vorstoß
Der SpiegelFIG 01
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Mehrere SPD-Politiker und der Einzelhandelsverband Deutschland (HDE) kritisieren einen Vorstoß zur Erhöhung der Mehrwertsteuer. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) bezeichnete eine solche Erhöhung als "Gift", da viele Dinge des täglichen Lebens bereits zu teuer seien. Jochen Ott, SPD-Spitzenkandidat für die NRW-Landtagswahl 2027, forderte von der Bundespartei eine klare Absage an die Pläne, da dies Familien angesichts steigender Energie- und Lebensmittelpreise hart treffen würde. Der HDE warnt ebenfalls vor einer Anhebung, da der Konsum bereits in einer "Schockstarre" sei und Entlastungen für Verbraucher und Unternehmen notwendig seien. Der Verband befürchtet, dass die Debatte über eine Mehrwertsteuererhöhung die Konsumstimmung weiter hemmen würde.

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North Rhine-Westphalia will elect a new state parliament in April 2027.

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HDE warns against raising VAT, stating consumption is already in shock.

quoteStefan Genth (HDE)
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Jochen Ott criticized the proposal to increase VAT.

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Manuela Schwesig (SPD) opposes an increase in VAT.

quoteManuela Schwesig
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SPD is behind CDU in polls in North Rhine-Westphalia.

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Auch Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat sich dagegen ausgesprochen. »Ich halte eine Erhöhung der Mehrwertsteuer für Gift und die lehne ich ganz klar ab«, sagte Schwesig in der Sendung »Frühstart« der Sender RTL und n-tv . Schon jetzt seien viele Dinge des täglichen Lebens zu teuer geworden. Viele Arbeitnehmer seien gleichzeitig durch drastische Mieten und hohe Lebensmittel- und Spritpreise unter Druck, betonte Schwesig, in deren Bundesland im September gewählt wird. »Die Preise sollten nicht steigen, sondern wie zum Beispiel beim Sprit müssen sie jetzt dringend sinken.« Der designierte SPD-Spitzenkandidat für die NRW-Landtagswahl, Jochen Ott, hatte den Vorstoß ebenfalls kritisiert und zuvor von der Bundespartei eine klare Absage gefordert. »Gerade angesichts stark steigender Energie- und Lebensmittelpreise würde eine Erhöhung der Mehrwertsteuer Familien hart treffen«, sagte der nordrhein-westfälische Landtagsfraktionschef der Deutschen Presse-Agentur. »Die SPD muss diesen Plänen eine klare Absage erteilen – auch mit Blick auf das Treffen an diesem Freitag im Willy-Brandt-Hau«.Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen wird im April 2027 ein neuer Landtag gewählt. Ott fordert dabei Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) heraus. In Umfragen liegt die SPD klar hinter der CDU. Handel gegen höhere MehrwertsteuerDer Einzelhandelsverband Deutschland (HDE) warnt vor einer Anhebung der Mehrwertsteuer. »Der Konsum ist bereits heute in einer Schockstarre«, sagte HDE-Hauptgeschäftsführer ​Stefan Genth am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Notwendig seien Entlastungen für Privatverbraucher und Unternehmen. »Belastungen wie eine Mehrwertsteuererhöhung ‌sind in diesen Zeiten das vollkommen falsche Signal.«Demnach würde schon die Debatte darüber die ohnehin schlechte Konsumstimmung weiter hemmen, sagte Genth. In den vergangenen Wochen habe die Politik zurecht über ⁠Entlastungen ⁠bei der Einkommens- und der Stromsteuer diskutiert. »Das würde durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer ad absurdum geführt«, betonte Genth. »Wer solche Ideen aufbringt, spielt mit dem Feuer.«
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