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THU · 2026-03-26 · 11:25 GMTBRIEF NSR-2026-0326-36946
News/Timmendorfer Strand: Rettungsrinne soll Buckelwal helfen
NSR-2026-0326-36946News Report·DE·Environmental

Timmendorfer Strand: Rettungsrinne soll Buckelwal helfen

Ein Buckelwal ist am Timmendorfer Strand gestrandet, und es wird versucht, ihn zu retten. Geplant ist, eine 50 Meter lange Rinne vor dem Wal zu graben, um ihm die Rückkehr ins tiefere Wasser zu ermöglichen.

DER SPIEGELDer SpiegelFiled 2026-03-26 · 11:25 GMTLean · Center-LeftRead · 2 min
Timmendorfer Strand: Rettungsrinne soll Buckelwal helfen
Der SpiegelFIG 01
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Ein Buckelwal ist am Timmendorfer Strand gestrandet, und es wird versucht, ihn zu retten. Geplant ist, eine 50 Meter lange Rinne vor dem Wal zu graben, um ihm die Rückkehr ins tiefere Wasser zu ermöglichen. Die Rettungsaktion wird durch Wind und Strömung erschwert. Experten warnen, dass selbst nach einer erfolgreichen Befreiung die Gefahr besteht, dass der Wal sich in der Ostsee verirrt oder erneut strandet, da die Ostsee nicht sein natürlicher Lebensraum ist und zahlreiche Störungen wie Schiffsverkehr aufweist. Der Wal muss möglicherweise aus der Ostsee begleitet werden, damit er den Weg zurück in die Nordsee und den Atlantik findet. Trotz der Herausforderungen ist der Wal laut Experten relativ fit und könnte noch einige Zeit überleben.

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Key claims

5 extracted
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The Baltic Sea is not the whale's natural habitat.

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The whale reacted with violent movements and loud snorting when approached.

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A 50-meter long, 6-meter wide, and 1.20-meter deep channel is to be dug in front of the whale.

factualMitarbeiter der Firma Ökologischer Gewässerdienst Wandhoff
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The whale is relatively fit and its nutritional condition is not so bad.

factualJoseph Schnitzler, Experte des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW)
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There is a risk that the whale will get stuck again or not find its way out of the Baltic Sea.

predictionExperten
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Full report

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Wie ein Mitarbeiter der Firma Ökologischer Gewässerdienst Wandhoff erklärte, soll eine 50 Meter lange, sechs Meter breite und 1,20 Meter tiefe Rinne vor dem Kopf des Wals gegraben werden. Besonders herausfordernd seien bei der Rettungsaktion Wind und Strömung. Vor Beginn des Rettungsversuchs näherte sich der Biologe Robert Marc Lehmann dem festsitzenden Tier. Dieses reagierte mit heftigen Bewegungen und lautem Schnauben.Ganz geschafft hätte es der Wal bei einer erfolgreichen Befreiung dann aber noch nicht. Da die Ostsee nicht sein natürlicher Lebensraum ist, muss er wieder zurück in die Nordsee und dann weiter in den Atlantik gelangen. Laut Experten besteht die Gefahr, dass der Wal sich erneut fest schwimmt oder aus der Ostsee nicht wieder herausfindet. Die Ostsee stelle ein Nadelöhr dar, sagte etwa Jan Herrmann, Tierarzt und Walexperte aus Wilhelmshaven. »Den Ausgang muss man wieder finden, und das ist nicht ganz sicher, dass das in der Navigation der Buckelwale so angelegt ist.«Zudem ist der Wal nach Angaben des Deutschen Meeresmuseums in der Ostsee zahlreichen Störungen ausgesetzt, wie zum Beispiel dem Schiffsverkehr. Es existieren in den dänischen Gewässern auch einige Engstellen. Joseph Schnitzler, Experte des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW), sagte am Mittwoch, der Wal müsse sicherlich begleitet werden, damit er herausfinde. »Und dann hoffen wir mal, dass das Tier dann halt kluge Entscheidungen trifft, denn so richtig leiten kann man es nicht.« Der Meeresökologe Joseph Schnitzler hatte sich zuletzt zuversichtlich gezeigt, dass die Rettung des Tieres gelingen könnte. »Der Wal ist relativ fit, sein Ernährungszustand gar nicht so schlecht«, sagte er am Mittwoch im Interview mit dem SPIEGEL . Zudem liege der Buckelwal relativ günstig in einer Mulde. »Er könnte dort noch Tage, vielleicht sogar Wochen überleben, wenn er nicht schwer krank ist.«
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