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THU · 2026-03-26 · 12:04 GMTBRIEF NSR-2026-0326-37097
News/Merz kündigt Reformpaket für den Sommer /Kommentar: Klingbeils Reformrede hätte vom Kanzler kommen mü…
NSR-2026-0326-37097Opinion·DE·Political Strategy

Kommentar: Klingbeils Reformrede hätte vom Kanzler kommen müssen

Dieser Kommentar vom 26.03.2026 befasst sich mit Lars Klingbeils Reformplänen für Deutschland. Klingbeil, der Vize-Kanzler, wird für seine Rede gelobt, da Deutschland unter Stillstand leidet.

Sabine HenkelTagesschau (ARD)Filed 2026-03-26 · 12:04 GMTLean · CenterRead · 2 min
Kommentar: Klingbeils Reformrede hätte vom Kanzler kommen müssen
Tagesschau (ARD)FIG 01
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Dieser Kommentar vom 26.03.2026 befasst sich mit Lars Klingbeils Reformplänen für Deutschland. Klingbeil, der Vize-Kanzler, wird für seine Rede gelobt, da Deutschland unter Stillstand leidet. Der Artikel argumentiert, dass eine solche Rede eigentlich vom Bundeskanzler hätte kommen müssen, um mehr Gewicht zu haben. Kritisiert wird insbesondere CSU-Chef Söder, der als Bremser von Reformen wahrgenommen wird, da er sich gegen wichtige Reformvorhaben ausspricht. Der Kommentar betont, dass alle Parteien Kompromisse eingehen müssen, um Fortschritte zu erzielen, und hofft auf eine ähnliche Rede von Friedrich Merz.

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Political Strategy
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Klingbeil ist bereit, bei der Rente und bei Arbeitszeiten nachzugeben.

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CSU-Chef Söder bremsen.

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Deutschland leidet unter dem Stillstand.

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Das größte Problem ist nämlich nicht Migration, sondern der Stillstand.

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Söder geht es ja hauptsächlich um Bayern. Und um sich selbst natürlich.

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kommentar Klingbeils Reformpläne Eine Rede, die vom Kanzler hätte kommen müssen Stand: 26.03.2026 • 13:04 Uhr Für seine Reformrede erntet Vize-Kanzler Klingbeil Lob. Zu recht. Denn Deutschland leidet unter dem Stillstand. Nein-Sager wie CSU-Chef Söder bremsen. Jetzt muss Tempo her - und eine Ruck-Rede des Bundeskanzlers. Jetzt wissen wir also wie Lars Klingbeil Deutschland modernisieren will. Seine Rede hatte nicht die Wucht der "Agenda-Rede" von Gerhard Schröder. Es ist dennoch gut, dass Klingbeil diesen Aufschlag gemacht und einen Impuls gesetzt hat. Wenn es der Bundeskanzler schon nicht macht, dann eben sein Vize. Denn klar ist doch, um tiefgreifende Reformen kommt Deutschland nicht herum. Das größte Problem ist nämlich nicht Migration, sondern der Stillstand. Es muss sich was bewegen. Gut also, dass wir jetzt wissen, wie Klingbeil Deutschland bewegen will. Lars Schröder nennen ihn einige jetzt lobend, oder Gerhard Klingbeil. Doch diese Macht hat die Rede nicht. Das kann sie ja auch gar nicht haben. Denn Gerhard Schröder hat seine Agenda-2010-Rede als Bundeskanzler gehalten, er hatte die Richtlinienkompetenz und an seiner Seite stand ein kleiner grüner Koalitionspartner. Aber vor allem hatte Schröder keinen Markus Söder in der Koalition, der ihm dazwischenfunkte. Und genau dieser Söder schickt sich jetzt an, der maßgebliche Bremser zu sein. Verwundert das? Nein. Denn Söder geht es ja hauptsächlich um Bayern. Und um sich selbst natürlich. So hat er vergangene Woche schon erklärt, was er alles nicht will. Der Nein-Sager aus Bayern will das Ehegattensplitting nicht abschaffen, die kostenlose Mitversicherung in der Krankenversicherung nicht und die Reichen zur Kasse bitten durch höhere Steuern, das will er auch nicht. So macht man Schlagzeilen, aber keine konstruktive Politik. Der CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann hat zunächst gezeigt wie man professionell und verantwortungsbewusst handelt. Ruhig bleiben, sich erstmal alles genau anschauen, intern diskutieren und nach Lösungen suchen. Warum er dann plötzlich doch Kritik übt, lässt sich nur erahnen. Am Ende wird jeder, SPD, CDU und CSU, Positionen räumen müssen und nicht nur auf die eigenen Interessen bestehen. So wie Klingbeil es gemacht hat. Er ist bereit, bei der Rente und bei Arbeitszeiten nachzugeben. Es wäre besser gewesen, Friedrich Merz hätte eine entsprechende Ruck-Rede gehalten. Aber was nicht ist, kann ja noch kommen. Redaktioneller Hinweis Kommentare geben grundsätzlich die Meinung des jeweiligen Autors oder der jeweiligen Autorin wieder und nicht die der Redaktion.
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