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FRI · 2026-03-27 · 10:46 GMTBRIEF NSR-2026-0327-38669
News/Zustand der Bahn geht Richtung „demokrat/Fernverkehr brockt Deutscher Bahn 2025 Milliardenverlust ein
NSR-2026-0327-38669News Report·DE·Economic Impact

Fernverkehr brockt Deutscher Bahn 2025 Milliardenverlust ein

Die Deutsche Bahn verzeichnete im Jahr 2025 trotz eines Fahrgastrekords einen Milliardenverlust von 2,3 Milliarden Euro, was eine Steigerung von 0,5 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Hauptursache sind Wertminderungen bei DB Fernverkehr in Höhe von 1,4 Milliarden Euro aufgrund anhaltender Infrastrukturprobleme und daraus resultierender niedrigerer Umsatzerwartungen.

Tagesschau (ARD)Filed 2026-03-27 · 10:46 GMTLean · CenterRead · 2 min
Fernverkehr brockt Deutscher Bahn 2025 Milliardenverlust ein
Tagesschau (ARD)FIG 01
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Die Deutsche Bahn verzeichnete im Jahr 2025 trotz eines Fahrgastrekords einen Milliardenverlust von 2,3 Milliarden Euro, was eine Steigerung von 0,5 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Hauptursache sind Wertminderungen bei DB Fernverkehr in Höhe von 1,4 Milliarden Euro aufgrund anhaltender Infrastrukturprobleme und daraus resultierender niedrigerer Umsatzerwartungen. Zudem fehlt der Verkauf der Logistiktochter DB Schenker als Gewinnbringer. Der Verkaufserlös wurde hauptsächlich zur Reduzierung der Schulden um 12 Milliarden Euro auf 20,7 Milliarden Euro verwendet. Bahnchefin Palla sieht trotz der Verluste eine Trendwende, da der Konzern operativ einen Gewinn von 297 Millionen Euro erzielte und der Umsatz um drei Prozent auf 27 Milliarden Euro stieg. Die Nachfrage im Schienenverkehr ist mit 1,93 Milliarden Fahrgästen weiterhin hoch.

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Bahnchefin Evelyn Palla said a turnaround is emerging despite the economic crisis.

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The group made an operating profit (EBIT) of 297 million euros.

statisticDeutsche Bahn
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The company's debt was reduced by nearly 12 billion to 20.7 billion euros.

factualBahn
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Value impairments at DB Fernverkehr amounted to around 1.4 billion euros.

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The loss increased by approximately 0.5 billion euros compared to the previous year.

factual
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Deutsche Bahn recorded a loss of 2.3 billion euros in the past year.

factualDeutsche Bahn
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Full report

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Bilanz für 2025 Milliardenverlust bei der Deutschen Bahn Stand: 27.03.2026 • 11:46 Uhr Mehr Menschen nutzen die Deutsche Bahn, trotzdem hat der Konzern im vergangenen Jahr unter dem Strich erneut tiefrote Zahlen geschrieben. Bahnchefin Palla sieht aber eine Trendwende. Abschreibungen beim Fernverkehr haben bei der Deutschen Bahn im vergangenen Jahr - trotz neuem Fahrgastrekord - erneut zu einem hohen Milliardenverlust geführt. Unter dem Strich verzeichnete der bundeseigene Konzern ein Minus von 2,3 Milliarden Euro, wie die Bahn mitteilte. Damit erhöhte sich der Verlust im Vergleich zum Vorjahr um rund 0,5 Milliarden Euro. Hauptgrund dafür seien Wertminderungen bei der Unternehmenstochter DB Fernverkehr in Höhe von rund 1,4 Milliarden Euro. Die Sparte erwarte zukünftig aufgrund der anhaltenden Probleme bei der Infrastruktur deutlich niedrigere Umsätze. Da sich der Zustand des Netzes und damit auch die Pünktlichkeit nur langsam erholen, wirkt sich das längerfristig auf das Geschäft im Fernverkehr aus. Hinzu kommt, dass die Deutsche Bahn die gut laufende Logistiktochter DB Schenker verkauft hat. Damit fehlt dem Konzern nun ein wichtiger Gewinnbringer. Der Verkaufserlös ging nahezu ausschließlich in den Abbau des hohen Schuldenbergs, der dadurch im vergangenen Jahr laut Bahn um knapp 12 Milliarden auf jetzt 20,7 Milliarden Euro abgebaut werden konnte. Trotz der hohen Verluste zeichne sich mit Blick auf die wirtschaftliche Krise eine Trendwende ab, sagte Bahnchefin Evelyn Palla. Der Konzern machte eigenen Angaben zufolge operativ, also vor Zinsen und Steuern (Ebit), einen Gewinn von 297 Millionen Euro - in dieser Rechnung sind es erstmals seit Jahren wieder schwarze Zahlen. Der Umsatz stieg zudem um rund drei Prozent auf 27 Milliarden Euro. Trotz der hohen Unpünktlichkeit und den zahlreichen Problemen ist die Nachfrage im Schienenverkehr weiter hoch. Die Bahn verzeichnete über alle Verkehrssparten hinweg im vergangenen Jahr rund 1,93 Milliarden Fahrgäste. Das waren 3,4 Prozent mehr als im Jahr davor und so viele wie seit Jahren nicht.
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