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FRI · 2026-03-27 · 16:35 GMTBRIEF NSR-2026-0327-39638
News/Collien Fernandes: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Christ…
NSR-2026-0327-39638News Report·DE·Legal & Judicial

Collien Fernandes: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Christian Ulmen

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Christian Ulmen aufgrund einer Strafanzeige von Collien Fernandes. Fernandes wirft Ulmen vor, auf sozialen Medien Fakeprofile von ihr erstellt und darüber Kontakt zu Männern aufgenommen zu haben, wobei er sich als sie ausgab und sexuelle Inhalte verschickte.

DER SPIEGELDer SpiegelFiled 2026-03-27 · 16:35 GMTLean · Center-LeftRead · 2 min
Collien Fernandes: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Christian Ulmen
Der SpiegelFIG 01
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§ 01

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Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Christian Ulmen aufgrund einer Strafanzeige von Collien Fernandes. Fernandes wirft Ulmen vor, auf sozialen Medien Fakeprofile von ihr erstellt und darüber Kontakt zu Männern aufgenommen zu haben, wobei er sich als sie ausgab und sexuelle Inhalte verschickte. Die Ermittlungen wurden zunächst eingestellt, da Fernandes angeblich keine Unterlagen eingereicht hatte, was sie jedoch über ihre Anwältin bestreitet. Fernandes hatte bereits in Spanien Anzeige erstattet, und es ist unklar, ob die deutschen Behörden das Verfahren übernehmen werden. Die Staatsanwaltschaft prüft nun den Sachverhalt, um die rechtliche Würdigung vorzunehmen.

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Legal & Judicial
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Well sourced
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Key claims

5 extracted
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Fernandes filed a complaint against Ulmen in Spain at the end of last year.

factualSPIEGEL
Confidence
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02

Fernandes denies not cooperating with the investigating authorities.

quoteChristina Clemm (Fernandes' lawyer)
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Fernandes allegedly did not submit requested documents to authorities a year ago.

factualMüller-Rakow
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04

Prosecutors are investigating Christian Ulmen following a criminal complaint.

factualMüller-Rakow
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Fernandes accuses Ulmen of creating fake social media profiles of her and contacting hundreds of men.

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Full report

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Der Sachverhalt der Strafanzeige müsse konkret geklärt werden, so Müller-Rakow. »Das kann Auswirkungen auf die rechtliche Würdigung haben.« Die Frage, ob die Ermittler Collien Fernandes nun kontaktieren würden, beantwortete der Sprecher inhaltlich nicht. »Weitere Auskünfte kann ich jetzt aus ermittlungstechnischen Gründen nicht geben.«Zur Frage, warum das Verfahren zunächst eingestellt wurde, hatte Müller-Rakow zuvor mitgeteilt, dass Fernandes vor rund einem Jahr von den Behörden angeforderte Unterlagen nicht eingereicht habe. Man habe damals von ihr keine Antwort auf eine entsprechende Anfrage per Brief erhalten. Das »Hamburger Abendblatt« zitierte den Oberstaatsanwalt mit Blick auf Fernandes: »Sie hat durch ihre Nichtreaktion ihr Desinteresse deutlich gemacht.« Fernandes wies den Vorwurf zurück. »Zu jedem Zeitpunkt kooperativ«Christina Clemm, die Anwältin der Schauspielerin, teilte dem SPIEGEL dazu mit: »Ich kann versichern, dass meine Mandantin zu jedem Zeitpunkt mit den Ermittlungsbehörden kooperativ war.« Fernandes habe bei den Berliner Behörden »in mehreren E-Mails Unterlagen eingereicht« und »sehr konkrete Ermittlungsansätze inklusive Kontakte« mitgeteilt. E-Mail-Adresse und Handynummer der Schauspielerin seien den Behörden bekannt gewesen.»Nachdem meine Mandantin die Mitteilung erhalten hatte, dass das Verfahren an eine nicht näher bezeichnete Polizeibehörde in Schleswig-Holstein abgegeben sei und sie von dort gegebenenfalls weitere Informationen erhalte, erreichte sie keine Nachricht mehr«, so Clemm. Einen Brief der zuständigen Polizeibehörde habe Fernandes nicht bekommen. »Den vorhandenen Ermittlungsansätzen kamen die Ermittlungsbehörden in keiner Weise nach.« In der vorigen Woche berichtete der SPIEGEL erstmals über Vorwürfe von Fernandes gegen ihren Ex-Partner Ulmen. Sie beschuldigt ihn unter anderem, auf sozialen Medien täuschend echt aussehende Fakeprofile von ihr erstellt und darüber »Hunderte von Männern« kontaktiert zu haben.Ulmen soll sich als Fernandes ausgegeben und mit einigen Männern sexuelle Gespräche geführt sowie erotische Bilder und Videos verschickt haben. Das Material sollte offenbar den Eindruck erwecken, als handele es sich um authentische Aufnahmen.Anzeige in SpanienFernandes hatte Ende vergangenen Jahres in Spanien Anzeige gegen ihren Ex-Mann erstattet. Im Raum steht die Frage, ob das Verfahren in der Verantwortung der spanischen Behörden bleibt oder ob sich bald auch deutsche Behörden darum kümmern müssen. Ulmens Anwälte boten dem SPIEGEL ein Hintergrundgespräch an, das vor der Veröffentlichung des Artikels stattfand. Die Juristen gingen dabei auf einen Teil der Vorwürfe gegen Ulmen ein – zuvor hatten sie es allerdings zur Bedingung gemacht, dass nicht über ihre Einlassungen berichtet werden darf.Die Anwälte, die Ulmen seit der SPIEGEL-Veröffentlichung in der vergangenen Woche vertreten, sprechen im Zusammenhang mit den Vorwürfen unspezifisch von »unwahren Tatsachen«.
§ 05

Entities

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collien fernandes
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