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FRI · 2026-03-27 · 16:29 GMTBRIEF NSR-2026-0327-39823
News/Laut Sicherheitskreisen: NATO- und EU-Mitarbeiter von Peking…
NSR-2026-0327-39823News Report·DE·National Security

Laut Sicherheitskreisen: NATO- und EU-Mitarbeiter von Peking ausspioniert

Laut Sicherheitskreisen haben chinesische Geheimdienste über gefälschte Profile auf LinkedIn Mitarbeiter von NATO- und EU-Institutionen aus Frankreich, Belgien, Großbritannien, den Niederlanden und Italien angeworben, um sensible Informationen zu beschaffen. Die angeworbenen Personen erhielten für Berichte, Analysen und später für "nicht öffentliche" oder geheime Informationen mehrere hundert bis tausend Euro.

FAZFiled 2026-03-27 · 16:29 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
Laut Sicherheitskreisen: NATO- und EU-Mitarbeiter von Peking ausspioniert
FAZFIG 01
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Laut Sicherheitskreisen haben chinesische Geheimdienste über gefälschte Profile auf LinkedIn Mitarbeiter von NATO- und EU-Institutionen aus Frankreich, Belgien, Großbritannien, den Niederlanden und Italien angeworben, um sensible Informationen zu beschaffen. Die angeworbenen Personen erhielten für Berichte, Analysen und später für "nicht öffentliche" oder geheime Informationen mehrere hundert bis tausend Euro. Das chinesische Ministerium für Staatssicherheit interessierte sich vor allem für Sanktionen gegen China, die NATO-Strategie in Asien und insbesondere für Taiwan. Die EU-Kommission prüft nun, wie sie ihre Sicherheits- und Informationsfähigkeiten stärken kann, einschließlich der Einrichtung einer eigenen Nachrichteneinheit. Europäische Geheimdienste hatten bereits in der Vergangenheit vor solchen Spionageaktionen gewarnt.

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National Security
Political Strategy
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Die EU-Kommission prüft, wie sie ihre Sicherheits- und Informationsfähigkeiten stärken kann.

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Die chinesischen Geheimdienste interessierten sich in erster Linie für Sanktionen und die NATO-Strategie in Bezug auf Taiwan.

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Mitarbeiter von NATO- und EU-Institutionen wurden gezielt angesprochen.

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Chinesische Geheimdienste haben über LinkedIn versucht, sensible Informationen über die EU und die NATO herauszufinden.

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„Zahlreiche wichtige Informationen und Erkenntnisse sind nach China gelangt“.

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Über LinkedIn sollen chinesische Geheimdienste ihre Informanten angeworben haben. Die sollen hunderte bis tausende Euro dafür bekommen haben.Chinesische Geheimdienste haben nach Angaben aus Sicherheitskreisen über gefälschte Profile im Online-Karrierenetzwerk LinkedIn versucht, sensible Informationen über die EU und die NATO herauszufinden. Bei der vom chinesischen Ministerium für Staatssicherheit organisierten Aktion seien gezielt Mitarbeiter von NATO- und EU-Institutionen angesprochen worden, verlautete am Freitag aus europäischen Sicherheitskreisen. So seien „zahlreiche wichtige Informationen und Erkenntnisse nach China gelangt“, erklärte die belgische Justizministerin Annelies Verlinden.Den Angaben zufolge wurden Menschen aus Frankreich, Belgien, Großbritannien, den Niederlanden und Italien von den chinesischen Spionen angeworben. Zunächst seien sie gebeten worden, gegen Bezahlung Berichte oder Analysen etwa für ein erfundenes Beratungsunternehmen in Hongkong zu verfassen.Später wurden sie dann nach „nicht öffentlichen“ oder gar geheimen Informationen gefragt. Als Bezahlung bekamen die NATO- und EU-Mitarbeiter mehrere hundert oder gar mehrere tausend Euro. Zuerst hatten belgische Medien sowie die französische Plattform Intelligence Online über den Fall berichtet.Im Fokus: Sanktionen, NATO-Strategie und TaiwanDie chinesischen Geheimdienste interessierten sich in erster Linie für Sanktionen und andere EU-Maßnahmen, die sich gegen China richteten, sowie die Strategie der NATO in Asien, insbesondere mit Blick auf Taiwan.Europäische Geheimdienste hatten in der Vergangenheit wiederholt vor solchen Spionageaktionen durch China gewarnt.Aus der EU-Kommission hieß es am Freitag, die Behörde prüfe derzeit, wie sie ihre Sicherheits- und Informationsfähigkeiten stärken könne. Als Teil dieses Ansatzes werde auch die „Einrichtung einer eigenen Einheit innerhalb des Generalsekretariats in Betracht gezogen“, teilte ein hochrangiger Kommissionsvertreter der Nachrichtenagentur AFP mit. Das Konzept befinde sich derzeit in der Entwicklung, einen Zeitplan gebe es aber nicht.Der für die Verwaltung zuständige EU-Kommissar Piotr Serafin erklärte, die Kommission prüfe, wie sie ihre internen Strukturen am besten verstärken könne. „Zu den in Betracht gezogenen Optionen gehört die Einrichtung einer eigenen Nachrichteneinheit“, erläuterte er.Ähnlich hatte sich Serafin bereits in einer Antwort auf eine Anfrage des fraktionslosen deutschen Europa-Abgeordneten Fabio De Masi (BSW) geäußert, die AFP am Freitag einsehen konnte. Zunächst hatte das „Handelsblatt“ darüber berichtet.
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