Liste wurde erweitert: Schaustellerkultur ist nun Immaterielles Kulturerbe der UNESCO
Die Deutsche UNESCO-Kommission hat die Schaustellerkultur auf deutschen Volksfesten als Immaterielles Kulturerbe anerkannt. Diese Entscheidung würdigt die Arbeit von etwa 5600 Schaustellerfamilien, die jährlich rund 200 Millionen Gäste auf etwa 9750 Volksfesten begrüßen.

Briefing Summary
AI-generatedDie Deutsche UNESCO-Kommission hat die Schaustellerkultur auf deutschen Volksfesten als Immaterielles Kulturerbe anerkannt. Diese Entscheidung würdigt die Arbeit von etwa 5600 Schaustellerfamilien, die jährlich rund 200 Millionen Gäste auf etwa 9750 Volksfesten begrüßen. Neben der Schaustellerkultur wurden auch das Herrenschneiderhandwerk, Martinsumzüge im Rheinland, die Küstenfischerei an der Ostsee und die Bolzplatzkultur in die Liste aufgenommen. Die Bolzplatzkultur wird als informeller Begegnungsraum gewürdigt, der soziale Kompetenzen fördert. Deutschland ist dem UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes 2013 beigetreten, um kulturelles Erbe zu erhalten und zu fördern. Die Liste umfasst nun insgesamt 173 kulturelle Ausdrucksformen in Deutschland.
Article analysis
Model · rule-basedKey claims
5 extractedNeben der Schaustellerkultur wurden vier weitere Traditionen als Immaterielles Kulturerbe aufgenommen.
Die Aufnahme unserer Schaustellerkultur in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes ist eine große Ehre.
Die Liste umfasst insgesamt 173 kulturelle Ausdrucksformen.
Schaustellerkultur auf Volksfesten in Deutschland ist zum Immateriellen Kulturerbe erklärt worden.
Auf rund 9750 Volksfesten in Deutschland begrüßen Schausteller jährlich etwa 200 Millionen Gäste.