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SAT · 2026-03-28 · 21:48 GMTBRIEF NSR-2026-0328-41293
News/Chrupalla gibt Machtwechsel 2029 in Sachsen und im Bund als …
NSR-2026-0328-41293News Report·DE·Political Strategy

Chrupalla gibt Machtwechsel 2029 in Sachsen und im Bund als Ziel aus

AfD-Chef Tino Chrupalla hat auf einem Parteitag der sächsischen AfD in Löbau das Ziel ausgegeben, 2029 sowohl in Sachsen den Ministerpräsidenten als auch auf Bundesebene den Kanzler zu stellen. Er forderte die Partei auf, sich von einer reinen Oppositionspartei zu einer Regierungspartei weiterzuentwickeln und Kompetenzen auszubauen.

Die WeltFiled 2026-03-28 · 21:48 GMTLean · Center-RightRead · 3 min
Chrupalla gibt Machtwechsel 2029 in Sachsen und im Bund als Ziel aus
Die WeltFIG 01
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AfD-Chef Tino Chrupalla hat auf einem Parteitag der sächsischen AfD in Löbau das Ziel ausgegeben, 2029 sowohl in Sachsen den Ministerpräsidenten als auch auf Bundesebene den Kanzler zu stellen. Er forderte die Partei auf, sich von einer reinen Oppositionspartei zu einer Regierungspartei weiterzuentwickeln und Kompetenzen auszubauen. Chrupalla betonte, dass die AfD ihren Wählern Erfolge in Form von Regierung präsentieren müsse und warnte davor, die Chance in Sachsen zu verpassen. Er bekräftigte zudem den russlandfreundlichen Kurs der Partei und forderte eine Friedenslösung im Ukraine-Krieg, damit Ukrainer "alle zurück" könnten. Bisher haben alle etablierten Parteien Koalitionen mit der AfD ausgeschlossen.

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Political Strategy
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Chrupalla praised Spain for not allowing its bases to be used in the Iran war.

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Chrupalla wants US troops to withdraw from Germany.

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Chrupalla criticized Ukrainians in Germany receiving social benefits and full health insurance.

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Chrupalla stated that the AfD needs to develop from an opposition party into a governing party.

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Chrupalla aims for a change of power in Saxony and at the federal level in 2029.

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PfadnavigationHomePolitikDeutschlandAfDChrupalla gibt Machtwechsel 2029 in Sachsen und im Bund als Ziel ausStand: 29.03.2026Lesedauer: 3 MinutenBeim sächsischen AfD-Landesparteitag in Löbau wird am Wochenende offiziell nur ein wenig an der Satzung geschraubt. Doch hinter den Kulissen droht ein Machtkampf um neue Posten. WELT-Reporter Lutz Stordel berichtet.Die AfD ist bisher eine reine Oppositionspartei. Nach dem Willen von Parteichef Tino Chrupalla soll sich die AfD weiterentwickeln, um 2029 in Sachsen oder gar im Bund die Regierung zu übernehmen. In seiner Rede setzt er aber weiter auf einen scharfen Ton gegen Ukrainer und Amerikaner.Tino Chrupalla, Bundessprecher der AfD, hat den Machtwechsel im Bund und in Sachsen für 2029 als Ziel ausgegeben. „Wir müssen uns aber auch weiterentwickeln von einer Oppositionspartei hin zu einer Regierungspartei. Das muss jetzt unsere Aufgabe sein und auch unser nächster Schritt“, sagte er auf einem Parteitag der sächsischen AfD in Löbau. „Diese Entwicklung verlangt auch von uns viel ab. Kompetenz, das rechte Maß, die richtige Mischung aus Geduld und auch Ungeduld.“Die AfD sei nicht mehr die „Ein-Themen-Partei“, für die man sie vor Jahren noch gehalten habe – „teilweise zu Recht“, sagte der 50-Jährige. Mittlerweile habe man in vielen Bereichen Fachkompetenzen dazugewonnen. „Wir müssen aber auch daran denken, dass wir unseren Wählern auch irgendwann Erfolge präsentieren müssen in Form von Regierung.“Lesen Sie auch2029 gehe es darum, in Sachsen den Ministerpräsidenten und auf Bundesebene den Kanzler zu stellen, betonte Chrupalla. Zugleich gehe es darum, in Europa zu gewinnen. In dem Jahr habe man vielleicht in Sachsen die letzte Chance. „Ergreifen wir sie. Denn Chancen sind wie Sonnenaufgänge: Wer zu lange wartet, verpasst sie.“Bisher haben alle etablierten Parteien Koalitionen mit der AfD ausgeschlossen. Die Partei müsste also die absolute Mehrheit erringen – was bei der Landtagswahl in Sachsen-anhalt" class="entity-link entity-location" data-entity-id="47990" data-entity-type="location">Sachsen-Anhalt ausweislich Umfragen möglich ist – oder einige ihrer Positionen, etwa im Umgang mit Rechtsextremisten oder in der Außen- und Sicherheitspolitik verändern, um möglicherweise Koalitionspartner zu finden.Chrupalla will US-Truppen aus Deutschland abziehenEiner der Knackpunkte ist der russlandfreundliche Kurs der AfD, für den vor allem Chrupalla steht. Auf dem Parteitag in Sachsen sagte Chrupalla, die AfD werde im Ukraine-Krieg den Weg zum Frieden ebnen. Dann könnten die Ukrainer „alle zurück“. Der Bundestagsabgeordnete aus Görlitz teilte heftig gegen Ukrainer aus, die in Deutschland Bürgergeld und eine volle Krankenversicherung erhalten. Sie bekämen eine Vollversorgung und würden mit „ihren dicken Autos zum Amt“ fahren. „Genau damit muss Schluss sein. Alle Ukrainer müssen zurück.“Lesen Sie auchChrupalla äußerte sich auch zum Iran-Krieg und seinen Auswirkungen. Er lobte Spanien, weil das Land seine Basen für den Krieg gesperrt hat. „Und genau das ist richtig. Spanien mischt sich in diesen Krieg nicht ein“, sagte er. Chrupalla verwies auf das Grundsatzprogramm der AfD mit dem Ziel, alle noch auf deutschem Boden alliierten Truppen abzuziehen. Namentlich nannte er die US-Truppen, wofür er viel Beifall erhielt.Auf dem Parteitag in Löbau bestätigte die sächsische AfD Landeschef Jörg Urban für zwei weitere Jahre im Amt – allerdings mit einem mageren Ergebnis. Der 61-Jährige erhielt 76,5 Prozent der Stimmen – das schlechteste Ergebnis, das er seit Übernahme des Landesvorsitzes 2018 erreichte. Bei seiner letzten Wahl 2024 kam er auf gut 91 Prozent.Der sächsische AfD-Landesverband war im Dezember 2023 als gesichert rechtsextremistische Bestrebung eingestuft worden. Die AfD wies das stets zurück, wehrte sich aber bislang vergebens juristisch dagegen.dpa/sebe
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