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MON · 2026-03-30 · 03:59 GMTBRIEF NSR-2026-0330-42818
News/Collien Fernandes streicht »Ulmen« aus I/Bundesjustizministerin Hubig kündigt neue Gesetze an – Deepf…
NSR-2026-0330-42818News Report·DE·Legal & Judicial

Bundesjustizministerin Hubig kündigt neue Gesetze an – Deepfakes sollen strafbar werden

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat einen Gesetzentwurf gegen digitale Gewalt vorgelegt, der Deepfakes strafbar machen soll. Die Herstellung pornografischer Deepfakes soll künftig mit bis zu zwei Jahren Haft bestraft werden, während bei anderen Fälschungen zumindest deren Verbreitung unter Strafe gestellt werden soll.

Die WeltFiled 2026-03-30 · 03:59 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
Bundesjustizministerin Hubig kündigt neue Gesetze an – Deepfakes sollen strafbar werden
Die WeltFIG 01
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Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat einen Gesetzentwurf gegen digitale Gewalt vorgelegt, der Deepfakes strafbar machen soll. Die Herstellung pornografischer Deepfakes soll künftig mit bis zu zwei Jahren Haft bestraft werden, während bei anderen Fälschungen zumindest deren Verbreitung unter Strafe gestellt werden soll. Hubig betonte, dass es nicht um die Beschränkung der Meinungsfreiheit gehe, sondern um die Strafverfolgung ehrverletzender und erniedrigender Inhalte. Sie signalisierte Nachschärfungsbedarf am Entwurf, um auch erkennbar gefälschte Videos zu erfassen. Zusätzlich kündigte Hubig einen Gesetzentwurf zur IP-Adressen-Speicherung an, um Täter hinter anonymen Profilen zu identifizieren, lehnt aber eine Klarnamenpflicht ab.

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Hubig announced another draft law on IP address storage.

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In the future, the production of pornographic deepfakes should be expressly punishable.

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The draft law on digital violence protection has been completed.

factualStefanie Hubig (SPD)
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Hubig wants to punish Deepfakes with up to two years in prison.

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Stefanie Hubig (SPD) will introduce a bill to tighten the legal situation regarding digital violence.

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PfadnavigationHomePolitikDeutschlandDigitale GewaltBundesjustizministerin Hubig kündigt neue Gesetze an – Deepfakes sollen strafbar werdenStand: 07:05 UhrLesedauer: 2 MinutenJustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will einen Entwurf zur Verschärfung der Rechtslage bei digitaler Gewalt in den Bundestag einbringen. Hubig will Deepfakes mit bis zu zwei Jahren Haft bestrafen. Die Klarnamenpflicht bleibt umstritten.Bundesjustizministerin Stefanie Hubig hat einen Gesetzentwurf gegen digitale Gewalt fertiggestellt. Künftig soll bereits das Herstellen pornografischer Deepfakes strafbar sein, bei anderen Fälschungen zumindest deren Verbreitung.Der Gesetzesentwurf zum digitalen Gewaltschutz ist Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) zufolge fertiggestellt. Der Entwurf befinde sich bereits in der Abstimmung zwischen den Ministerien, teilte Hubig am Sonntagabend in der ARD-Sendung „Caren Miosga“ mit. Künftig soll das Herstellen pornografischer Deepfakes ausdrücklich unter Strafe gestellt werden.Bei anderen, nicht pornografischen Deepfakes soll künftig zumindest das Verbreiten strafbar sein. „Es geht nicht darum, die Meinungsfreiheit im Netz zu beschränken“, betonte Hubig. „Sondern darum, das, was wirklich ehrverletzend und erniedrigend ist, unter Strafe zu stellen.“Lesen Sie auchDie Bundesjustizministerin signalisierte zugleich Nachschärfungsbedarf am eigenen Entwurf. Auf die Frage, ob ein Deepfake auch dann strafbar sei, wenn das KI-Wasserzeichen sichtbar oder die Fälschung offensichtlich erkennbar ist, räumte sie ein: „Wir sehen jetzt an der Diskussion, dass es vielleicht noch mal an diesem Punkt nachzuschärfen gilt.“ Aus ihrer Sicht solle auch ein erkennbar gefälschtes Video strafbar sein. „Das ist uns wichtig“, sagte sie.Parallel kündigte Hubig einen weiteren Gesetzentwurf zur IP-Adressen-Speicherung an, der demnächst ins Kabinett eingebracht werden soll. „Damit kommen wir auch an diese Person ran“, sagte sie mit Blick auf Täter hinter anonymen Profilen. Eine Klarnamenpflicht lehnte die Ministerin hingegen ab. Das sei „nicht der richtige Weg“.Die Schauspielerin Collien Fernandes hatte mit Vorwürfen der digitalen sexualisierten Gewalt gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen eine Debatte über digitale Gewalt gegen Frauen ausgelöst. Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung. Sein Anwalt Christian Schertz kündigte an, gegen die „initiale Berichterstattung“ des „Spiegels“ gerichtliche Schritte einzuleiten.AFP/ceb
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