Bundesjustizministerin Hubig kündigt neue Gesetze an – Deepfakes sollen strafbar werden
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat einen Gesetzentwurf gegen digitale Gewalt vorgelegt, der Deepfakes strafbar machen soll. Die Herstellung pornografischer Deepfakes soll künftig mit bis zu zwei Jahren Haft bestraft werden, während bei anderen Fälschungen zumindest deren Verbreitung unter Strafe gestellt werden soll.
Briefing Summary
AI-generatedBundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat einen Gesetzentwurf gegen digitale Gewalt vorgelegt, der Deepfakes strafbar machen soll. Die Herstellung pornografischer Deepfakes soll künftig mit bis zu zwei Jahren Haft bestraft werden, während bei anderen Fälschungen zumindest deren Verbreitung unter Strafe gestellt werden soll. Hubig betonte, dass es nicht um die Beschränkung der Meinungsfreiheit gehe, sondern um die Strafverfolgung ehrverletzender und erniedrigender Inhalte. Sie signalisierte Nachschärfungsbedarf am Entwurf, um auch erkennbar gefälschte Videos zu erfassen. Zusätzlich kündigte Hubig einen Gesetzentwurf zur IP-Adressen-Speicherung an, um Täter hinter anonymen Profilen zu identifizieren, lehnt aber eine Klarnamenpflicht ab.
Article analysis
Model · rule-basedKey claims
5 extractedHubig announced another draft law on IP address storage.
In the future, the production of pornographic deepfakes should be expressly punishable.
The draft law on digital violence protection has been completed.
Hubig wants to punish Deepfakes with up to two years in prison.
Stefanie Hubig (SPD) will introduce a bill to tighten the legal situation regarding digital violence.