1,17 Milliarden Euro für Berater – „Wir haben völlig die Orientierung verloren“
Karl-Heinz Rummenigge kritisiert die stark gestiegenen Ausgaben für Fußballberater, die er neben den Gehältern als größtes Problem im Fußball bezeichnet. Laut Rummenigge wurden im vergangenen Sommer weltweit rund 1,17 Milliarden Euro an Beraterprovisionen gezahlt, was eine deutliche Steigerung gegenüber 500 Millionen Euro vor fünf Jahren darstellt.
Briefing Summary
AI-generatedKarl-Heinz Rummenigge kritisiert die stark gestiegenen Ausgaben für Fußballberater, die er neben den Gehältern als größtes Problem im Fußball bezeichnet. Laut Rummenigge wurden im vergangenen Sommer weltweit rund 1,17 Milliarden Euro an Beraterprovisionen gezahlt, was eine deutliche Steigerung gegenüber 500 Millionen Euro vor fünf Jahren darstellt. Er fordert Reformen durch die FIFA, wie beispielsweise eine Begrenzung der Provisionen auf fünf Prozent des Jahresgehalts eines Spielers. Rummenigge schlägt einen runden Tisch mit Beratern, Verbänden, Ligen und Klubs vor, um eine gemeinsame Lösung zu finden, erwägt aber auch den Rechtsweg über die europäische Justiz, falls keine Einigung erzielt werden kann. Er bemängelt, dass deutsche Gerichte bisher eine Deckelung der Provisionen abgelehnt haben.
Article analysis
Model · rule-basedKey claims
5 extractedVor fünf Jahren betrugen die Provisionen für Berater noch 500 Millionen Euro.
Im vergangenen Sommer wurden 1,17 Milliarden Euro an Provisionen für Berater gezahlt.
Karl-Heinz Rummenigge bezeichnet steigende Beraterprovisionen als größtes Problem im Fußball.
Uli Hoeneß kündigt eine härtere Gangart des FC Bayern gegenüber Beratern an.
Rummenigge hält den Rechtsweg für eine sinnvolle Möglichkeit, die Ausgaben zu regulieren.