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MON · 2026-03-30 · 17:36 GMTBRIEF NSR-2026-0330-43838
News/Protest auf dem Römerberg: „Jede Frau kennt ein Opfer, aber …
NSR-2026-0330-43838News Report·DE·Social Justice

Protest auf dem Römerberg: „Jede Frau kennt ein Opfer, aber kein Mann einen Täter“

Am Montagnachmittag demonstrierten in Frankfurt auf dem Römerberg mehrere Tausend Menschen, vor allem Frauen, gegen digitale sexuelle Gewalt. Die Kundgebung unter dem Motto „Es reicht!“ und die anschließende Demonstration forderten eine Verschärfung des Sexualstrafrechts und konsequente Strafverfolgung.

Vanessa Fatho, FrankfurtFAZFiled 2026-03-30 · 17:36 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
Protest auf dem Römerberg: „Jede Frau kennt ein Opfer, aber kein Mann einen Täter“
FAZFIG 01
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Am Montagnachmittag demonstrierten in Frankfurt auf dem Römerberg mehrere Tausend Menschen, vor allem Frauen, gegen digitale sexuelle Gewalt. Die Kundgebung unter dem Motto „Es reicht!“ und die anschließende Demonstration forderten eine Verschärfung des Sexualstrafrechts und konsequente Strafverfolgung. Die Proteste fanden aus Solidarität mit Collien Fernandes statt, die ihren Ex-Mann Christian Ulmen der Erstellung und Verbreitung gefälschter pornographischer Aufnahmen beschuldigt. Organisiert wurde die Demonstration vom Kollektiv Vulver, unterstützt vom CSD Frankfurt, dem Frauenreferat und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Hessen. Ähnliche Demonstrationen mit Tausenden Teilnehmern fanden bereits in Berlin, Hamburg und anderen deutschen Städten statt. Die Demonstranten appellierten auch an die Politik und forderten Maßnahmen gegen sexualisierte Gewalt.

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Framing
Social Justice
Legal & Judicial
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Der Anwalt von Ulmen sprach im Zusammenhang mit den Vorwürfen von „unwahren Tatsachen“.

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Collien Fernandes beschuldigt Christian Ulmen, gefälschte pornographische Aufnahmen erstellt und verschickt zu haben.

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Die Demonstranten fordern eine Verschärfung des Sexualstrafrechts und konsequente Strafverfolgung digitaler sexualisierter Gewalt.

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Frauen und Männer protestierten auf dem Römerberg gegen digitale sexuelle Gewalt.

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Mehrere Tausend Teilnehmer kamen zur Kundgebung.

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Aus Solidarität mit Collien Fernandes haben am Montagnachmittag Frauen und Männer gegen digitale sexuelle Gewalt protestiert.Der Römerberg ist voll von Menschen mit Plakaten und Trillerpfeifen. Nach Angaben der Veranstalter sind es mehrere Tausend Teilnehmer, vor allem Frauen, aber auch Männer und sogar Familien, die zur Kundgebung unter dem Motto „Es reicht!“ und zur anschließenden Demo gekommen sind.„Wir sind laut. Wir sind viele. Es ist Zeit, sich zu verbünden“, ruft eine der Organisatorinnen. „Wir wollen unsere Wut herausschreien.“ Als sie fragt, wie viele Frauen schon sexualisierte Gewalt erlebt haben, hebt eine Vielzahl von ihnen die Hände. Die Demonstranten, die trotz wechselhaften Wetters auf die Straße gegangen sind, fordern eine Verschärfung des Sexualstrafrechts und die konsequente Strafverfolgung digitaler sexualisierter Gewalt.Immer wieder erklingen Sprechchöre: „Ja heißt Ja. Nein heißt Nein.“ Viele Teilnehmer halten Plakate in die Höhe, auf denen Sätze zu lesen sind wie „Die Scham muss die Seite wechseln, die Verantwortung auch“ oder „Jede Frau kennt ein Opfer, aber kein Mann einen Täter“. Auch an die Politik und an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) appellieren die Redner und Demonstranten. „Das Problem sind Männer, nicht Migration“ steht auf einigen Plakaten.Bereits in Berlin, Hamburg und weiteren deutschen Städten fanden Demonstrationen mit Tausenden Teilnehmern statt, nachdem die Vorwürfe von Collien Fernandes öffentlich geworden waren. Die Moderatorin beschuldigt ihren früheren Ehemann, den Schauspieler Christian Ulmen, gefälschte pornographische Aufnahmen erstellt und in ihrem Namen unter anderem an Männer aus ihrem beruflichen Umfeld verschickt zu haben. Der Anwalt von Ulmen sprach im Zusammenhang mit den Vorwürfen von „unwahren Tatsachen“, es gilt die Unschuldsvermutung.Aufgerufen zu der Demonstration in Frankfurt hatte das Kollektiv Vulver. Auch der Frankfurt" class="entity-link entity-organization" data-entity-id="73698" data-entity-type="organization">CSD Frankfurt, das Frauenreferat und der Paritätische Wohlfahrtsverband Hessen teilten den Aufruf.
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