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TUE · 2026-03-31 · 09:51 GMTBRIEF NSR-2026-0331-44968
News/Deutschlands Staatsschulden steigen um 144 Milliarden Euro
NSR-2026-0331-44968News Report·DE·Economic Impact

Deutschlands Staatsschulden steigen um 144 Milliarden Euro

Deutschlands Staatsschulden sind im vergangenen Jahr deutlich um 144 Milliarden Euro auf insgesamt 2,84 Billionen Euro gestiegen, wie die Bundesbank mitteilte. Haupttreiber war der Bund, dessen Schulden inklusive Sondervermögen um 107 Milliarden Euro wuchsen.

Die WeltFiled 2026-03-31 · 09:51 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
Deutschlands Staatsschulden steigen um 144 Milliarden Euro
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Deutschlands Staatsschulden sind im vergangenen Jahr deutlich um 144 Milliarden Euro auf insgesamt 2,84 Billionen Euro gestiegen, wie die Bundesbank mitteilte. Haupttreiber war der Bund, dessen Schulden inklusive Sondervermögen um 107 Milliarden Euro wuchsen. Dadurch erhöhte sich die Schuldenquote, das Verhältnis der Schulden zur Wirtschaftsleistung, auf 63,5 Prozent. Deutschland überschreitet damit zum sechsten Mal in Folge die Maastricht-Grenze von 60 Prozent. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) erwartet einen weiteren Anstieg der Schuldenquote in den kommenden Jahren. Ein politischer Streit um das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität ist vor dem Bundesverfassungsgericht anhängig.

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Former FDP members are challenging the special fund for infrastructure and climate neutrality.

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The debt-to-GDP ratio is 63.5 percent.

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Germany's total debt is now 2.84 trillion euros.

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Germany's national debt increased by 144 billion euros.

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The Kiel Institute for World Economy (IfW) expects the debt level to be around 65 percent this year.

predictionKieler Institut für Weltwirtschaft (IfW)
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PfadnavigationHomeWirtschaftBundesbankDeutschlands Staatsschulden steigen um 144 Milliarden EuroStand: 31.03.2026Lesedauer: 2 MinutenPolitischer Streit um Milliarden-Schulden: Ehemalige FDP-Bundestagsabgeordnete ziehen gegen das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität vor das Bundesverfassungsgericht. Sie kritisieren das Paket als faktische Abschaffung der Schuldenbremse.Deutschlands Staatsverschuldung beträgt nun 2,84 Billionen Euro, wie die Bundesbank mitteilt. Die Schuldenquote – das Verhältnis der Schulden zur Wirtschaftsleistung – liegt bei 63,5 Prozent.Die deutschen Staatsschulden sind im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Nach Berechnungen der Bundesbank legten die Gesamtschulden um 144 Milliarden Euro auf 2,84 Billionen Euro zu. Dabei wuchsen die Schulden des Bundes einschließlich der Extra-Haushalte mit zusätzlich 107 Milliarden Euro am stärksten. Dieser Betrag hat sich gegenüber dem Vorjahr (36 Milliarden Euro) nahezu verdreifacht. Auch Bundesländer, Kommunen und Sozialversicherungen machten zusätzliche Schulden.Die Schuldenquote – also das Verhältnis der Schulden zur Wirtschaftsleistung – stieg um 1,3 Prozentpunkte auf 63,5 Prozent. In den vier Jahren zuvor war dieser Wert zurückgegangen. Ohne neue Schulden wäre die Quote 2025 um 2,0 Prozentpunkte gesunken.Lesen Sie auchDamit überschritt Deutschland – wie die meisten Staaten im Euroraum – zum sechsten Mal in Folge die in den europäischen Verträgen von Maastricht vereinbarte Grenze von 60 Prozent. Zuletzt hatte Europas größte Volkswirtschaft diese Marke im Vor-Corona-Jahr 2019 mit einem Wert von 58,7 Prozent unterschritten. Es folgten Milliardenhilfen in den Pandemie-Jahren und in der vom Ukraine-Krieg ausgelösten Energiekrise. Mit den staatlichen Milliarden-Ausgaben für Verteidigung und Infrastruktur wird erwartet, dass die Schuldenquote weiter steigt.Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) rechnet damit, dass der Schuldenstand in diesem Jahr bei etwa 65 Prozent liegen und 2027 auf 66,6 Prozent steigen wird. Lesen Sie auchDas sogenannte gesamtstaatliche Maastricht-Defizit beträgt laut Statistischem Bundesamt 119 Milliarden Euro. Die Differenz zum Schuldenanstieg erklärt die Bundesbank mit dem Umstand, dass mit einem Teil der neuen Schulden Finanzvermögen aufgebaut worden sei. Dies werde nicht zum Defizit gezählt.Lesen Sie auchAls EU-Mitgliedstaat verschuldet sich ‌Deutschland nicht nur national, sondern ⁠auch auf ‌europäischer Ebene. Diese gemeinschaftlichen ​Schulden werden ⁠zumeist über den ​EU-Haushalt bedient. Entsprechend ihren Finanzierungsanteilen am EU-Haushalt sind die Mitgliedstaaten daran beteiligt: Der ‌deutsche ​Anteil liegt derzeit bei etwa einem Viertel.dpa/nw
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