Ehegatten-Besteuerung: Wer vom Splitting wie profitiert

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Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) plant, das Ehegattensplitting für zukünftige Ehen zu reformieren. Der Vorschlag sieht vor, für neue Ehen möglicherweise auf ein System umzustellen, das dem Realsplitting ähnelt, bei dem Unterhaltszahlungen steuerlich berücksichtigt werden. Das aktuelle Ehegattensplitting wurde eingeführt, um Ehepaare gegenüber unverheirateten Paaren mit gleichem Gesamteinkommen steuerlich nicht zu benachteiligen. Kritiker bemängeln, dass das Splitting ein traditionelles Rollenbild fördert und Frauen von der Aufnahme oder Ausweitung einer Erwerbstätigkeit abhalten könnte. Die Unionsfraktion lehnt Klingbeils Pläne ab, und die Verhandlungen über die Reform sind im Gange. Es stellen sich Fragen nach den Auswirkungen und der Umsetzbarkeit einer solchen Änderung.
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Key Claims (5)
AI-ExtractedBei Geschiedenen werden Unterhaltszahlungen steuerlich berücksichtigt, oft in Form des sogenannten Realsplittings.
Das Ehegattensplitting wurde auf Druck des Bundesverfassungsgerichts Ende der Fünfzigerjahre eingeführt.
Die Unionsfraktion widerspricht dem Finanzminister schon vehement.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat sich dafür ausgesprochen, für neue Ehen das Splitting abzuschaffen.
Das Splitting steht für das alte Rollenbild mit dem Mann, der arbeiten geht, und der Frau, die sich um Heim, Herd und Kinder kümmert.
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