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TUE · 2026-03-31 · 13:49 GMTBRIEF NSR-2026-0331-45265
News/Collien Fernandes streicht »Ulmen« aus I/Anzeige gegen Christian Ulmen: Richterin in Palma hat noch n…
NSR-2026-0331-45265News Report·DE·Legal & Judicial

Anzeige gegen Christian Ulmen: Richterin in Palma hat noch nicht über Verfahren gegen Ulmen entschieden

Die spanische Staatsanwaltschaft hat der Richterin in Palma de Mallorca vorgeschlagen, die Ermittlungen gegen Christian Ulmen wegen des Vorwurfs der "digitalen Vergewaltigung" nach Deutschland abzugeben. Die Richterin muss jedoch noch entscheiden, ob die Ermittlungen in Spanien oder Deutschland durchgeführt werden.

Hans-Christian Rößler, MadridFAZFiled 2026-03-31 · 13:49 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
Anzeige gegen Christian Ulmen: Richterin in Palma hat noch nicht über Verfahren gegen Ulmen entschieden
FAZFIG 01
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Die spanische Staatsanwaltschaft hat der Richterin in Palma de Mallorca vorgeschlagen, die Ermittlungen gegen Christian Ulmen wegen des Vorwurfs der "digitalen Vergewaltigung" nach Deutschland abzugeben. Die Richterin muss jedoch noch entscheiden, ob die Ermittlungen in Spanien oder Deutschland durchgeführt werden. Ulmens Anwälte hatten zuvor den Eindruck erweckt, dass die Abgabe des Verfahrens nach Deutschland bereits beschlossen sei, was die Gerichtssprecherin dementierte. Die Staatsanwaltschaft in Palma sieht für die in Spanien spielenden Sachverhalte keine hinreichende strafrechtliche Relevanz. In Deutschland hat die Staatsanwaltschaft Itzehoe bereits neue Ermittlungen zu den Vorwürfen von Collien Fernandes aufgenommen. Die Entscheidung der Richterin in Palma wird in wenigen Tagen erwartet.

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Legal & Judicial
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Ulmen is accused of creating fake profiles and engaging in sex chats under Fernandes' name.

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The Itzehoe Public Prosecutor's Office has opened a new investigation into Fernandes' allegations.

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The judge in Palma has the final decision on whether the investigation will be conducted in Spain or Germany.

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The Spanish Public Prosecutor's Office recommends transferring the investigation to Germany.

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The Palma Public Prosecutor's Office stated that the alleged facts in Spain have no criminal relevance.

quoteUlmens Anwälte
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Die spanische Staatsanwaltschaft empfiehlt, die Ermittlungen an Deutschland abzugeben. Das letzte Wort hat jedoch die Richterin in Palma.Die spanischen Justiz­behörden haben die Mitteilung der deutschen Anwälte des Schauspielers Christian Ulmen relativiert. In der Pressemitteilung hatten die Anwälte den Eindruck erweckt, als ob mit einem Antrag der Staatsanwaltschaft in Palma de Mallorca jetzt entschieden sei, das Ermittlungsverfahren wegen des Vorwurfs „digitaler Vergewaltigung“ von Spanien nach Deutschland abzugeben.Die zuständige Ermittlungsrichterin in Palma de Mallorca, die mit der Anzeige von Ulmens früherer Ehefrau Collien Fernandes befasst ist, müsse erst „noch entscheiden, ob die Ermittlungen in diesem Fall in Spanien oder in Deutschland durch­geführt werden sollen“, stellte eine Gerichtssprecherin am Dienstag gegen­über der F.A.Z. klar.Nur aus diesem Grund sei derzeit das Ermittlungsverfahren ausgesetzt. In „wenigen Tagen“ werde eine Entscheidung getroffen. Die Staatsanwaltschaft habe der Richterin vorgeschlagen, die Ermittlungen nach Deutschland abzugeben. In der Sache habe man in Palma den Fall bisher zu keinem Zeitpunkt untersucht, betonte die Sprecherin.„Keinerlei strafrechtliche Relevanz“Ulmens Berliner Anwaltskanzlei Schertz hatte zuvor in einer eilig verbreiteten Mitteilung auf der Plattform X über den Antrag der Staatsanwaltschaft in Palma berichtet und andere Schlüsse daraus gezogen. Die Staatsanwaltschaft komme „zu dem klaren Ergebnis, dass sie für keinen der von der Anzeige erfassten Sachverhalte zuständig ist“, schreiben Ulmens Anwälte. Den in der Anzeige „behaupteten Sachverhalten, die in Spanien spielen sollen“, bescheinige die Staatsanwaltschaft „keinerlei hinreichende strafrechtliche Relevanz“.In Spanien hängt die endgültige Entscheidung darüber von der Ermittlungsrichterin ab. Sie ist an den Antrag und die Einschätzung der Staatsanwaltschaft nicht gebunden und kann den Fall auch weiterverfolgen. Ulmens Kanzlei hatte sich am Montag korrigiert. Am Wochenende teilte sie noch mit, dass das Ermittlungsverfahren ruhe, weil Fernandes es versäumt haben soll, eine nötige Erklärung vor einem spanischen Notar abzugeben. Das habe jedoch nicht zugetroffen, hieß es jetzt aus Berlin: Die deutschen Anwälte seien durch ihre spanischen Kollegen „unrichtig“ informiert worden.In Deutschland hat die Staatsanwaltschaft Itzehoe zu den Vorwürfen von Fernandes in der vergangenen Woche neue Ermittlungen aufgenommen. Sie hält Ulmen vor, er habe unter ihrem Namen E-Mail-Accounts und Fake-Profile angelegt, unter ihrer vorgetäuschten Identität Kontakt zu Hunderten Männern aufgenommen, Sexgespräche geführt, Sextreffen in Aussicht gestellt und unter anderem die erfundene Geschichte erzählt, wie sie von 21 Männern vergewaltigt werde.
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