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TUE · 2026-03-31 · 13:23 GMTBRIEF NSR-2026-0331-45268
News/Koalition in Frankfurt: Weitere Sondierungen ohne Grüne
NSR-2026-0331-45268News Report·DE·Political Strategy

Koalition in Frankfurt: Weitere Sondierungen ohne Grüne

Die Frankfurter SPD zögert, Koalitionsverhandlungen mit CDU, Volt und FDP aufzunehmen. Stattdessen plant die SPD weitere Sondierungsgespräche, um zu prüfen, inwieweit sozialdemokratische Kernanliegen durchsetzbar sind.

Günter MurrFAZFiled 2026-03-31 · 13:23 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
Koalition in Frankfurt: Weitere Sondierungen ohne Grüne
FAZFIG 01
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Die Frankfurter SPD zögert, Koalitionsverhandlungen mit CDU, Volt und FDP aufzunehmen. Stattdessen plant die SPD weitere Sondierungsgespräche, um zu prüfen, inwieweit sozialdemokratische Kernanliegen durchsetzbar sind. Diese Gespräche sollen ohne die Grünen stattfinden, obwohl diese die zweitstärkste Kraft in Frankfurt sind. Die SPD begründet ihre Zurückhaltung mit der Notwendigkeit, soziale Errungenschaften zu sichern und inhaltliche Differenzen, insbesondere mit CDU und FDP, zu überwinden. Die CDU strebt das Viererbündnis an, sieht aber inhaltliche Schnittmengen für einen Politikwechsel. Ob es zu Koalitionsverhandlungen kommt, bleibt somit offen.

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Political Strategy
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SPD chief Müller had described the FDP as 'not fit to govern' before the election.

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SPD fears the loss of social achievements.

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The CDU sees the best conditions for a change of policy in Frankfurt in the desired four-way alliance.

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The SPD wants further exploratory talks before coalition negotiations.

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The SPD in Frankfurt does not want to immediately enter into coalition negotiations with CDU, Volt and FDP.

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Die Frankfurter SPD will nicht sofort in Koalitionsverhandlungen mit CDU, Volt und FDP eintreten. Zunächst soll es weitere Sondierungsgespräche geben.Ob es in Frankfurt Verhandlungen über eine Viererkoalition zwischen CDU, SPD, Volt und FDP geben wird, ist weiterhin offen. Die SPD will der von der CDU am vergangenen Freitag ausgesprochenen Einladung zunächst nicht folgen. Vor Koalitionsverhandlungen soll es weitere Sondierungen geben, hat der Frankfurter SPD-Vorstand am Montagabend beschlossen. „Dabei soll verbindlich ausgelotet werden, welche sozialdemokratischen Grundpositionen durchsetzbar sind“, teilte die SPD mit. Es gehe um eine tragfähige Grundlage der Zusammenarbeit.Die Gespräche sollen ausschließlich mit den von der CDU gewünschten Koalitionspartnern geführt werden, also nicht mit den Grünen, die hinter der CDU zweitstärkste Kraft geworden sind. Mit diesen sowie mit Linken und Volt hatte die SPD in der vergangenen Woche über die Bildung eines Linksbündnisses gesprochen. Weitere Termine in dieser Zusammensetzung gibt es derzeit nicht.SPD will ihre Anliegen durchsetzenDie CDU sieht in dem von ihr angestrebten Viererbündnis wegen inhaltlicher Schnittmengen die besten Voraussetzungen, einen Politikwechsel in Frankfurt durchzusetzen. Hingegen fürchtet die SPD den Verlust sozialer Errungenschaften. „Unsere Wählerinnen und Wähler erwarten zu Recht, dass wir sorgfältig prüfen, ob zentrale sozialdemokratische Anliegen – etwa bezahlbares Wohnen, eine starke soziale Infrastruktur und eine gerechte Stadtentwicklung – tatsächlich umsetzbar sind“, teilten die SPD-Vorsitzenden Ina Hartwig und Kolja Müller mit. Die CDU hat zum Beispiel bei der Wohnungsbauförderung oder beim Suchthilfezentrum im Bahnhofsviertel grundsätzlich andere Positionen als die SPD.Eine weitere Hürde für die Viererkoalition ist die Skepsis der SPD gegenüber einer Zusammenarbeit mit der FDP, die im vergangenen Sommer die Zusammenarbeit mit Grünen, SPD und Volt aufgekündigt hat. SPD-Chef Müller hatte die FDP vor der Wahl in einem Interview als „nicht regierungsfähig“ bezeichnet.Der CDU-Kreisvorsitzende Nils Kößler reagierte knapp auf den Beschluss des SPD-Vorstands. „Wir freuen uns auf und über die weiteren Gespräche“, teilte er auf Anfrage der F.A.Z. mit.
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Keywords & salience

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