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WED · 2026-04-01 · 08:08 GMTBRIEF NSR-2026-0401-46838
News/Konjunktur: Institute halbieren wegen Iran-Kriegs Wachstumsp…
NSR-2026-0401-46838News Report·DE·Economic Impact

Konjunktur: Institute halbieren wegen Iran-Kriegs Wachstumsprognose

Führende Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Wachstumsprognose für Deutschland für 2026 und 2027 aufgrund des Iran-Kriegs und der damit verbundenen steigenden Energiepreise deutlich gesenkt. Für 2026 wird nun ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,6 Prozent erwartet, zuvor 1,3 Prozent, und für 2027 0,9 Prozent statt 1,4 Prozent.

Sueddeutsche ZeitungFiled 2026-04-01 · 08:08 GMTLean · Center-LeftRead · 2 min
Konjunktur: Institute halbieren wegen Iran-Kriegs Wachstumsprognose
Sueddeutsche ZeitungFIG 01
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Führende Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Wachstumsprognose für Deutschland für 2026 und 2027 aufgrund des Iran-Kriegs und der damit verbundenen steigenden Energiepreise deutlich gesenkt. Für 2026 wird nun ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,6 Prozent erwartet, zuvor 1,3 Prozent, und für 2027 0,9 Prozent statt 1,4 Prozent. Der Energiepreisschock bremse die wirtschaftliche Erholung, während expansive Fiskalpolitik einen stärkeren Abschwung verhindere. Die Institute prognostizieren zudem eine höhere Inflation, mit durchschnittlich 2,8 Prozent für dieses Jahr und 2,9 Prozent für 2027. Diese Frühjahrsprognose dient der Bundesregierung als Grundlage für ihre eigenen Projektionen und die Steuerschätzung. Erstellt wurde sie von RWI, Ifo-Institut, IfW, IWH und DIW.

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Factual
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Sources cited
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Key claims

5 extracted
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The spring forecast serves as the basis for the German government's new projections, which in turn form the basis for tax estimates.

factualArticle
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Growth of Germany's GDP in 2026 is now expected to be 0.6 percent, down from 1.3 percent projected six months ago.

statisticEconomic Research Institutes
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1.00
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Economic research institutes have significantly lowered their economic forecast for this year due to the Iran war and sharply increased energy prices.

factualArticle
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Consumer prices are expected to rise by an average of 2.8 percent this year and further to 2.9 percent in 2027.

predictionEconomic Research Institutes
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The energy price shock in the wake of the Iran war is hitting the recovery hard.

quoteTimo Wollmershäuser, Ifo Institute
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Full report

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Führende Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Konjunkturprognose für dieses Jahr wegen des Iran-Kriegs mit stark gestiegenen Energiepreisen deutlich gesenkt. 2026 wird nur noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland von 0,6 Prozent erwartet, wie die Institute mitteilten – vor rund einem halben Jahr hatten sie noch mit einem Plus von 1,3 Prozent gerechnet.Für 2027 kappten die Fachleute ⁠ihre Vorhersage von 1,4 auf 0,9 Prozent. „Der Energiepreisschock im Zuge des Iran-Kriegs trifft die Erholung hart“, sagte Timo Wollmershäuser, Konjunkturchef des Münchner Ifo-Instituts. „Gleichzeitig stützt aber die expansive Fiskalpolitik die Binnenwirtschaft und verhindert ein stärkeres Abrutschen.“ Das Frühjahrsgutachten trägt den Titel „Energiepreisschock überlagert Fiskalimpuls –Wachstumskräfte versiegen“.Der Iran-Krieg treibt die Energiekosten nach oben – deshalb rechnen die Institute mit einer höheren Inflation. ‌In diesem Jahr sollen die Verbraucherpreise im Schnitt auf 2,8 Prozent steigen und 2027 ‌weiter auf 2,9 Prozent. Bislang waren die Ökonomen nur von 2,0 und 2,3 Prozent ausgegangen. Bereits im März kletterte die Inflationsrate auf 2,7 Prozent. Das ist der höchste Wert seit Anfang 2024. „Kaufkraftverluste kosten privaten Konsum“, erklärten die Institute.Auch im Euroraum steigen die Preise massiv. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich im März um durchschnittlich 2,5 Prozent zum Vorjahresmonat, nach 1,9 Prozent im Februar. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt eine Teuerungsrate ‌von 2,0 Prozent an, die als optimal für die Wirtschaft der 21 Euro-Länder gilt.Die Frühjahrsprognose ‌dient der Bundesregierung als Basis für ihre neuen Projektionen, die wiederum die Grundlage für die Steuerschätzung bilden. Erstellt wird sie vom Essener RWI, vom ifo-Institut in München, vom IfW in Kiel, vom IWH in Halle und vom Berliner DIW.
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Entities

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Keywords & salience

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konjunkturprognose
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