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WED · 2026-04-01 · 12:44 GMTBRIEF NSR-2026-0401-47552
News/Mecklenburg-Vorpommern: Experten raten a/Ostsee: Rettungsversuche für Wal vor Wismar werden eingestel…
NSR-2026-0401-47552News Report·DE·Environmental

Ostsee: Rettungsversuche für Wal vor Wismar werden eingestellt

Rettungsversuche für einen Buckelwal vor Wismar in der Ostsee werden eingestellt, da das Tier in zu flachem Wasser liegt und sein Zustand sich rapide verschlechtert hat. Der Wal war am 23.

Sueddeutsche ZeitungFiled 2026-04-01 · 12:44 GMTLean · Center-LeftRead · 2 min
Ostsee: Rettungsversuche für Wal vor Wismar werden eingestellt
Sueddeutsche ZeitungFIG 01
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Rettungsversuche für einen Buckelwal vor Wismar in der Ostsee werden eingestellt, da das Tier in zu flachem Wasser liegt und sein Zustand sich rapide verschlechtert hat. Der Wal war am 23. März zunächst vor Timmendorfer Strand gestrandet, konnte aber befreit werden, bevor er am Wochenende vor Wismar erneut in flachem Wasser gesichtet wurde. Experten des Deutschen Meeresmuseums gehen davon aus, dass der Wal sterben wird, da er geschwächt ist und die Bedingungen in der Bucht ungünstig sind. Der Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus, betonte, dass man dem Tier nun Ruhe gönnen wolle, um ihm ein friedliches Sterben zu ermöglichen. Um den Wal wurde eine Sperrzone eingerichtet.

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The whale's breathing rate was very irregular and sometimes more than four minutes apart.

factualBurkard Baschek
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The whale stranded on a sandbank off Timmendorfer Strand on March 23rd.

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Rescue attempts for the humpback whale in front of Wismar are being stopped.

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The whale is likely to die.

predictionBurkard Baschek, scientific director of the German Oceanographic Museum
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Everything was done to give the whale a chance.

quoteTill Backhaus (SPD), Minister of the Environment of Mecklenburg-Vorpommern
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Full report

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Noch immer liegt der Buckelwal vor der Ostseeküste in zu flachem Wasser. An seinem jetzigen Liegeplatz solle das Tier jedoch in Ruhe gelassen werden, sagte Till Backhaus (SPD), Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern.Der wissenschaftliche Direktor des Deutschen Meeresmuseums, Burkard Baschek, betonte, man gehe davon aus, dass das Tier sterbe. Die Aussichten, dass der Wahl frei komme, seien sehr gering. Der Wal sei deutlich geschwächter, seine Atemfrequenz sei am Vormittag sehr unregelmäßig und zum Teil im Abstand von mehr als vier Minuten gewesen. Die Brustflossen seien nah am Körper angelegt.„Die Reaktion auf uns, auf unsere Präsenz, war quasi null“, sagte Baschek. Zudem seien die Bedingungen in der Bucht schlecht. Der Wasserstand werde weiter sinken, um rund zehn bis 15 Zentimeter. Das Tier liege jetzt deutlich freier. „Wir müssten ihn so massiv animieren, was aussichtslos wäre, weil er die Kraft nicht mehr hat. Und die Erfolgschancen sind so gering, dass wir das als reine Tierquälerei empfinden würden“, sagte Baschek. „Der Ansatz der maximalen Ruhe und der Respekt vor der Natur gebietet es auch, irgendwann dann mal ihn gehen zu lassen.“ Realistisch gesehen habe der Wal am Morgen seine letzte Chance gehabt. „Die konnte er nicht nutzen.“„Wir haben alles unternommen, um ihm seine Chance zu geben. Das ist eine einzigartige Tragödie. Die hat er sich aber so ausgesucht“, sagte Backhaus. Um den Wal herum sei eine Sperrzone eingerichtet worden, damit das Tier zur Ruhe kommen und in Frieden sterben kann.Der Buckelwal strandete in der Nacht zum 23. März auf einer Sandbank vor Timmendorfer Strand in Schleswig-Holstein. Es gelang dem Tier, das flache Wasser zu verlassen, nachdem Helfer eine Rinne ausgehoben hatten. Am Samstag wurde er vor Wismar in flachem Wasser gesichtet. Am Montagabend schwamm er los. Seit Dienstagmittag ist bekannt, dass er wieder festsitzt.
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