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WED · 2026-04-01 · 14:44 GMTBRIEF NSR-2026-0401-47598
News/Nachfolger von Horngacher: Mitter wird neuer Trainer der deu…
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Nachfolger von Horngacher: Mitter wird neuer Trainer der deutschen Skispringer

Andreas Mitter wird der neue Trainer der deutschen Skispringer, nachdem Stefan Horngacher sein Amt niedergelegt hat. Der 44-jährige Österreicher, zuvor Horngachers Co-Trainer, übernimmt die Position mit dem Ziel, die Krise der Top-Athleten wie Andreas Wellinger und Karl Geiger zu überwinden und gleichzeitig den Nachwuchs zu fördern.

FAZFiled 2026-04-01 · 14:44 GMTLean · Center-RightRead · 3 min
Nachfolger von Horngacher: Mitter wird neuer Trainer der deutschen Skispringer
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Andreas Mitter wird der neue Trainer der deutschen Skispringer, nachdem Stefan Horngacher sein Amt niedergelegt hat. Der 44-jährige Österreicher, zuvor Horngachers Co-Trainer, übernimmt die Position mit dem Ziel, die Krise der Top-Athleten wie Andreas Wellinger und Karl Geiger zu überwinden und gleichzeitig den Nachwuchs zu fördern. Mitter, der über Erfahrung als Trainer in Österreich und Finnland verfügt, will neue Impulse in die Trainingsarbeit einbringen. Er wird mit Jens Deimel und Tino Haase als Co-Trainern zusammenarbeiten. Der DSV-Sportdirektor Horst Hüttel betonte Mitters Aufgabe, sowohl die etablierten Athleten wieder in Form zu bringen als auch neue Talente zu entwickeln.

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Mitter needs to initiate a change due to the lack of young talent.

quoteHorst Hüttel
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Horst Hüttel says Mitter's main task is to bring Karl Geiger and Andreas Wellinger back to their top form.

quoteHorst Hüttel
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Mitter aims to introduce new training methods to develop the team's potential.

quoteMitter
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Mitter previously worked as an assistant coach to Horngacher for three years.

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Andreas Mitter will be the new coach of the German ski jumpers, succeeding Stefan Horngacher.

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Nachdem Stefan Horngacher aufhört, wird Andreas Mitter der neue Trainer der deutschen Skispringer. Mit seinem Konzept soll er die Krise der Top-Athleten beenden und den Nachwuchs stärken. Die deutschen Skispringer wissen schon seit Samstag, wer ihr neuer Bundestrainer wird, am Mittwoch wurde dessen Name schließlich auch veröffentlicht: Die Nachfolge von Stefan Horngacher wird der 44 Jahre alte Andreas Mitter antreten. Er ist wie Horngacher Österreicher und arbeitete zuletzt drei Jahre als Ko-Trainer seines Vorgängers. Mitter kennt die Strukturen innerhalb des Deutschen Ski-Verbandes (DSV), er weiß daher auch um die bescheidene Nachwuchssituation des deutschen Skisprung-Systems.Mitter stammt aus der Steiermark, das Trainerdiplom erwarb er nach einem Studium an der Universität von Innsbruck. Seine Laufbahn als Coach begann er beim SC Partenkirchen in Bayern. Danach war Mitter zwischen 2010 und 2011 für den C-Kader des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) verantwortlich. Anschließend trainierte er vier Jahre das B-Team des ÖSV. Von 2016 bis 2018 war Mitter zudem Nationalcoach der Finnen. Anschließend wechselte er in die Trainerstruktur des DSV, dort stieg er zuletzt zu Horngachers Ko-Trainer auf.„Neue Impulse in der Trainingsarbeit setzen“Zu seiner Beförderung sagte Mitter: „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe und möchte mein Kow-how und meine Erfahrung als langjähriger Trainer einbringen.“ Es gehe ihm vor allem darum, „neue Impulse in der Trainingsarbeit zu setzen, um das Potential der Mannschaft bestmöglich zu entwickeln.“ Mitter arbeitet künftig mit Jens Deimel und Tino Haase zusammen, die er zu seinen Ko-Trainern ernannte.Horngacher hatte bereits vor Beginn dieser Saison angekündigt, dass er an deren Ende aufhören werde. Dieser Zeitpunkt war am vergangenen Sonntag bei der letzten Weltcup-Station im slowenischen Planica erreicht. Auffällig war, dass in diesem Winter die einstigen Siegspringer Andreas Wellinger und Karl Geiger in eine tiefe Krise verfielen. Zeitweise starteten sie gar nicht mehr im Weltcup, um im Training ihre Rückstände aufzuholen. In dieser Phase konnte kein Athlet aus dem B-Kader die Chance nutzen, um auf sich aufmerksam zu machen. Entsprechend ist die Aufgabenstellung klar, die DSV-Sportdirektor Horst Hüttel mit der Beförderung von Mitter, den er als empathisch und kommunikativ beschreibt, verbindet: „Seine wichtigste Aufgabe besteht darin, den Spagat hinzubekommen, die arrivierten Athleten wie Karl Geiger und Andreas Wellinger wieder an den oberen Rand ihrer Möglichkeiten zu bringen“, sagte Hüttel der F.A.Z.Außerdem müsse Mitter „einen Umbruch einleiten. Der muss forciert werden“. Das Problem der ausbleibenden Talente ist derzeit akut innerhalb des DSV-Bereichs Skispringen. Vor allem die Grundausbildung in den unteren Altersstufen müsse erhöht werden, ist aus dem Innern des DSV zu vernehmen. Das setze den Faktor Geduld voraus.Mitter überzeugte in der Trainer-FindungsphaseDas Nachwuchsthema will Mitter durch eine intensive Zusammenarbeit „mit den Trainern aller Lehrgangsgruppen im DSV“ angehen, wie er sagt, um damit „inhaltliche Schwerpunkte für eine langfristige und positive Entwicklung für den Skisprung in Deutschland setzen“.Der DSV hat schon vor geraumer Zeit auf diese Situation mit der Verpflichtung von erfahrenen Talentausbildern für neuralgische Stellen reagiert: Thomas Thurnbichler, der einst das polnische A-Team trainiert hat, ist für die deutsche B-Mannschaft zuständig. Zudem kehrte Horngachers Vorgänger Werner Schuster als für den Nachwuchs verantwortlicher Coach zurück zum DSV.Mitter überzeugte Hüttel in der Trainer-Findungsphase, die nach den Olympischen Spielen Fahrt aufnahm, „mit seinem beeindruckenden Konzept“. Es beinhaltet „vor allem die Erkenntnis, dass Aerodynamik eine große Rolle im Skispringen spielt“, erzählt Hüttel.Domen und Nika Prevc, die slowenischen Weltcup-Gewinner dieser Saison, hätten viel Zeit im Windkanal verbracht, sagt Hüttel. Daran möchte Mitter offensichtlich anknüpfen. Weitere Inhalte von Mitters Strategie verrät Hüttel noch nicht, weil sie zunächst in der Trainer-Klausurtagung des DSV Mitte April vorgestellt werden sollen.Der neue Skisprung-Bundestrainer hat zwei Brüder, die in der Skiszene sehr bekannt sind. Mark Mitter arbeitete acht Jahre im Trainerteam des alpinen Skistars Marcel Hirscher, bis vor zwei Jahren war er in der selben Funktion für die Weltcup-Gesamtsiegerin Mikaela Shiffrin tätig. Christian Mitter wiederum war bis zur vergangenen Saison Alpin-Chef des norwegischen Skiteams. Aktuell arbeitet er als sportlicher Leiter des ÖSV-Alpin-Teams.
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