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WED · 2026-04-01 · 14:16 GMTBRIEF NSR-2026-0401-47633
News/Bundesanwaltschaft klagt Mann wegen Politiker-Todeslisten im…
NSR-2026-0401-47633News Report·DE·Legal & Judicial

Bundesanwaltschaft klagt Mann wegen Politiker-Todeslisten im Darknet an

Die Bundesanwaltschaft hat in Düsseldorf Anklage gegen Martin S., einen Deutsch-Polen, erhoben, der im Darknet zu Anschlägen auf Politiker aufgerufen und Spenden für Kopfgelder gesammelt haben soll. Ihm werden Terrorismusfinanzierung und Anleitung zur Begehung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen.

Die WeltFiled 2026-04-01 · 14:16 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
Bundesanwaltschaft klagt Mann wegen Politiker-Todeslisten im Darknet an
Die WeltFIG 01
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9entities
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§ 01

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Die Bundesanwaltschaft hat in Düsseldorf Anklage gegen Martin S., einen Deutsch-Polen, erhoben, der im Darknet zu Anschlägen auf Politiker aufgerufen und Spenden für Kopfgelder gesammelt haben soll. Ihm werden Terrorismusfinanzierung und Anleitung zur Begehung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen. Der Mann soll seit mindestens Mai letzten Jahres auf einer anonymen Plattform im Darknet zu Attentaten auf namentlich genannte Politiker und Amtsträger aufgerufen, Todesurteile ausgesprochen und Anleitungen zum Bau von Sprengsätzen veröffentlicht haben. Er wurde im November in Dortmund festgenommen und befindet sich in Untersuchungshaft. Der Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf entscheidet nun über die Zulassung der Anklage und einen möglichen Prozess.

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Article analysis

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Framing
Legal & Judicial
National Security
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CalmNeutralAlarmist
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Factual
LowHigh
Sources cited
2
Limited
FewMany
§ 03

Key claims

5 extracted
01

Martin S. is accused of terrorism financing and instructing a serious act of violence endangering the state.

factualBundesanwaltschaft
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02

The Bundesanwaltschaft has filed charges against a man for inciting attacks on politicians in the darknet.

factual
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03

The man allegedly solicited cryptocurrency donations as bounty for the killings.

factualBundesanwaltschaft
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The accused allegedly operated an anonymous platform with names, death sentences, and bomb-making instructions.

factual
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The accused is attributed to the 'Reichsbürger' scene.

factualSpiegel
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§ 04

Full report

2 min read · 410 words
PfadnavigationHomePolitikDeutschland„Reichsbürger“-SzeneBundesanwaltschaft klagt Mann wegen Politiker-Todeslisten im Darknet anStand: 16:16 UhrLesedauer: 2 MinutenDas Bundeskriminalamt hat in Dortmund einen Mann festgenommen, der im Darknet zu Anschlägen auf Politiker aufgerufen und Kopfgelder gesammelt haben soll. „Martin S. war laut Ermittlern nur der Mittelsmann“, berichtet WELT-Reporterin Marie Lipinsky.Im Darknet soll ein Mann gezielt zu Anschlägen auf Politiker aufgerufen und sogenannte Todeslisten verbreitet haben. Nun hat die Bundesanwaltschaft in Düsseldorf Anklage erhoben, auch wegen Terrorismusfinanzierung.Die Bundesanwaltschaft hat in Düsseldorf Anklage gegen einen Mann erhoben, der im Darknet zu Anschlägen auf bekannte Politiker aufgerufen und Spenden für mögliches Kopfgeld gesammelt haben soll. Die oberste deutsche Anklagebehörde wirft dem Deutsch-Polen Martin S. laut Mitteilung Terrorismusfinanzierung und die Anleitung zur Begehung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vor. Beamte des Bundeskriminalamts (BKA) und der Bundespolizei hatten den Verdächtigen im November in Dortmund festnehmen lassen. Er kam auf Grundlage eines Haftbefehls des Ermittlungsrichters am Bundesgerichtshof in Untersuchungshaft. Der Mann habe mindestens seit Mai vergangenen Jahres zu Attentaten auf namentlich genannte Politiker, Amtsträger und Personen des öffentlichen Lebens in Deutschland aufgerufen, wie es in der Mitteilung weiter hieß. Hierzu habe er eine anonyme Plattform betrieben. Darauf: Namenslisten sowie von ihm selbst ausgesprochene Todesurteile und Anleitungen zum Bau von Sprengsätzen. Der Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf entscheidet jetzt, ob und wann es dort zu einem Prozess kommt. Lesen Sie auchIm Darknet können Webseiten nicht über übliche Suchmaschinen oder Browser, sondern nur mithilfe von Anonymisierungsnetzwerken abgerufen werden. Die Kommunikation wird verschlüsselt, Urheber und Konsumenten wollen meist anonym bleiben. Die Inhalte haben häufig einen kriminellen Hintergrund. In diesem verborgenen Teil des Internets soll der Angeklagte die anonyme Plattform betrieben haben. Sie enthielt den Vorwürfen zufolge auch weitere Informationen mit sensiblen personenbezogenen Daten potenzieller Opfer. Der Deutsch-Pole soll zudem Spenden in Form von Kryptowährung eingefordert haben, die als Kopfgeld für die Tötungen ausgelobt werden sollten, so der Vorwurf der Bundesanwaltschaft. Mit dem Aufruf zu Anschlägen habe er die freiheitlich-demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland destabilisieren wollen. Täter wird „Reichsbürger“-Szene zugerechnetLaut einem früheren „Spiegel“-Bericht standen auf der Todesliste mehr als 20 Namen – darunter der ehemalige Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Altkanzlerin Angela Merkel (CDU) und frühere Bundesminister. Ermittler hätten zudem „Strafakten“ und „Todesurteile“ gegen Richter und Staatsanwälte sowie rechtsextreme, rassistische und verschwörungsideologische Inhalte gefunden. Die Ermittler rechneten den Mann dem rechtsextremen „Reichsbürger“-Milieu zu. Nach früheren Berichten der „Tagesschau“ war er den Sicherheitsbehörden seit 2020 bekannt, weil er durch Widerstandshandlungen bei Corona-Protesten aufgefallen war. Der Hinweis auf die Aktivitäten des Mannes im Darknet kam demnach offenbar vom Bundesamt für Verfassungsschutz.dpa/nw
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