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WED · 2026-04-01 · 18:53 GMTBRIEF NSR-2026-0401-48030
News/19 tote Migranten im Mittelmeer geborgen
NSR-2026-0401-48030News Report·DE·Human Interest

19 tote Migranten im Mittelmeer geborgen

Im Mittelmeer wurden 19 tote Migranten in einem Boot südlich von Lampedusa gefunden, vermutlich gestorben an Unterkühlung aufgrund von Kälte und hohem Wellengang. 58 weitere Personen wurden gerettet, während sich fünf in kritischem Zustand befanden.

Tagesschau (ARD)Filed 2026-04-01 · 18:53 GMTLean · CenterRead · 2 min
19 tote Migranten im Mittelmeer geborgen
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Im Mittelmeer wurden 19 tote Migranten in einem Boot südlich von Lampedusa gefunden, vermutlich gestorben an Unterkühlung aufgrund von Kälte und hohem Wellengang. 58 weitere Personen wurden gerettet, während sich fünf in kritischem Zustand befanden. Das Boot war wenige Tage zuvor von der libyschen Küste in Richtung Europa aufgebrochen. Ein weiteres Unglück ereignete sich vor dem türkischen Badeort Bodrum, wo die türkische Küstenwache 19 Leichen barg; die Insassen waren afghanische Migranten. Schlechte Wetterbedingungen werden für beide Unglücke verantwortlich gemacht. Insgesamt wird die Zahl der im Mittelmeer in diesem Winter gestorbenen Migranten auf über 1.000 geschätzt.

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Zwei Migranten seien bei dem Versuch, den Kanal vor der Küste von Gravelines zu überqueren, ums Leben gekommen

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Vor dem türkischen Badeort Bodrum kamen 19 Migranten ums Leben.

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Fünf Menschen befanden sich in kritischem Zustand, 58 weitere wurden gerettet.

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19 Migranten wurden tot in einem Boot im Mittelmeer gefunden.

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Die Menschen starben vermutlich an Unterkühlung.

factualItalienische Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf die Küstenwache
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Kälte und riesige Wellen 19 tote Migranten im Mittelmeer geborgen Stand: 01.04.2026 • 20:53 Uhr Im Mittelmeer zwischen Italien und Libyen sind 19 Migranten tot in einem Boot gefunden worden. Vermutlich starben sie an Unterkühlung. Auch vor dem türkischen Badeort Bodrum kamen 19 Migranten ums Leben. Auf einem Migrantenboot südlich von Lampedusa sind 19 Tote gefunden worden. Die Menschen seien vermutlich an Unterkühlung gestorben, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf die Küstenwache. Fünf Menschen befanden sich demnach in kritischem Zustand, 58 weitere wurden gerettet. Ansa meldete, die Menschen seien vor wenigen Tagen von der libyschen Küste aus Richtung Europa aufgebrochen. Während der Überfahrt habe sich das Wetter allerdings verschlechtert. Starker Wind sei aufgekommen und die Temperaturen auf etwa zehn Grad gefallen. Die Wellen waren laut Küstenwache sieben Meter hoch. Die Besatzung eines italienischen Aufklärungsflugzeuges entdeckte demnach das Boot rund 135 Kilometer vor Lampedusa. Da sich keine Schiffe der libyschen Küstenwache oder zivile Schiffe in der Nähe befanden, die Hilfe leisten konnten, wurde beschlossen, ein Schiff der italienischen Küstenwache von Lampedusa aus zu entsenden, erklärte ein Sprecher der Küstenwache. Lampedusa gilt seit vielen Jahren als einer der Brennpunkte der Migrationsbewegung aus Afrika übers Mittelmeer nach Europa. Auf der Überfahrt kommen immer wieder Menschen ums Leben, meist durch Ertrinken nach Schiffbrüchen. Allein in diesem Winter, in dem es besonders schwere Stürme gab, wird die Zahl der Toten auf mehr als 1.000 geschätzt. Nicht nur vor Italien kommt es immer wieder zu Bootsunglücken - auch vor der türkischen Küste. Dort, vor dem Badeort Bodrum, barg die türkische Küstenwache nach der Havarie eines Schlauchbootes 18 Leichen aus dem Wasser. Ein weiterer Mensch starb später im Krankenhaus, teilte die Küstenwache mit. 21 Insassen überlebten und wurden gerettet. Nach Angaben des Gouverneurs der Provinz Mugla, Idris Akbiyik, handelte es sich bei den Bootsinsassen um Afghanen. Akbiyik machte schlechtes Wetter und die unruhige See für das Unglück verantwortlich. Der beliebte türkische Badeort Bodrum liegt nur wenige Kilometer von der griechischen Insel Kos entfernt, einem der Hauptziele von Migranten zum Erreichen der Europäischen Union in der Ägäis. Auch im Ärmelkanal zwischen Großbritannien und Frankreich ereignete sich am Mittwoch ein tödliches Unglück mit einem Flüchtlingsboot. Zwei Migranten seien bei dem Versuch, den Kanal vor der Küste von Gravelines in Nordfrankreich zu überqueren, ums Leben gekommen, teilte die Präfektur mit. Ihr Boot geriet demnach kurz nach dem Abliegen in Seenot.
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