PfadnavigationHomePolitikAuslandArtikeltyp:LivetickerKrieg in Nahost„Illegale Militäraktionen“ –
China gibt USA und
Israel Schuld an Blockade der Straße von HormusStand: 12:54 UhrLesedauer: 8 MinutenBei einer Ansprache an die Nation hat US-Präsident
Donald Trump die „schnellen, entscheidenden, überwältigenden Siege“ des US-Militärs im
Iran gelobt.
China kritisiert angesichts der andauernden Blockade der Straße von Hormus die USA und
Israel. Man sei in Gesprächen mit allen Parteien des Konflikts. US-Präsident Trump kündigt „extrem harte“ Angriffe auf den
Iran an. Mehr im Liveticker.Seit Ende Februar greifen
Israel und die USA den
Iran an. Nuklearanlagen und Militäreinrichtungen wurden zerstört, Führungsfiguren des Regimes in
Teheran ausgeschaltet. An der Staatsspitze folgt
Modschtaba Chamenei auf seinen getöteten Vater
Ajatollah Ali Chamenei. Die iranischen Streitkräfte und Revolutionsgarden nehmen
Israel und die Golfstaaten unter Beschuss und blockieren die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft.Alle Ereignisse rund um den Krieg in Nahost im Liveticker:12:50 Uhr –
Israel tötet 40 Hisbollah-MitgliederIsraels Armee hat bei Angriffen am Boden, aus der Luft und vom Meer aus etliche Mitglieder der libanesischen Hisbollah getötet. In den vergangenen 24 Stunden seien mehr als 40 Mitglieder der vom
Iran unterstützten Miliz im Nachbarland getötet worden, teilte das israelische Militär in einer Erklärung am Mittag mit. Aus Kreisen der Hisbollah hieß es ebenfalls, Dutzende Kämpfer seien bei Nahkämpfen mit israelischen Soldaten im Südlibanon ums Leben gekommen.11:59 Uhr –
China macht USA für Blockade der Straße von Hormus verantwortlichChina gibt den USA und
Israel die Hauptverantwortung für den weitgehenden Stopp der Schifffahrt durch die Meerenge von Hormus. „Die Hauptursache für die Unterbrechung der Schifffahrt in der Straße von Hormus liegt in den illegalen Militäraktionen der USA und Israels gegen den
Iran“, erklärte Außenministeriumssprecherin
Mao Ning. Um die Sicherheit dort wiederherzustellen, müssten die Feindseligkeiten beendet werden. „Mit militärischen Mitteln lässt sich das Problem nicht grundlegend lösen“, sagte sie.Mao betonte, die Volksrepublik spreche mit allen Parteien über die Meerenge von Hormus. „Wir glauben, dass ein baldiger Waffenstillstand und die Wiederherstellung von Frieden und Stabilität in der Straße von Hormus und den angrenzenden Gewässern ein gemeinsames Ziel der internationalen Gemeinschaft ist, und dass alle Seiten auf dieses Ziel hinarbeiten sollten“, sagte sie. „Eine Eskalation des Konflikts liegt im Interesse keiner Partei.“11:51 Uhr – Irischer Premier kritisiert Trumps Steinzeit-Drohung gegen IranDer irische Ministerpräsident Micheál Martin kritisiert die Ankündigung von US-Präsident
Donald Trump, den
Iran „in die Steinzeit“ zu bomben. Eine solche Wortwahl sei inakzeptabel, denn die iranische Bevölkerung, die keine Rolle im Krieg spiele, habe ein Recht auf Sicherheit, sagt Martin dem Radiosender Newstalk. „Wir alle wissen, dass das iranische Regime sehr repressiv war. Aber dieser Krieg bringt Tod und Zerstörung über Menschen im
Iran, die nichts mit dem Regime zu tun hatten.“09:49 Uhr – Dax knickt nach Trump-Rede ein – Ölpreise steigen wieder deutlichNach der Rede an die Nation von US-Präsident Trump und daraufhin deutlich steigenden Ölpreisen gibt der deutsche Aktienmarkt merklich nach. Der Dax fiel in den ersten Handelsminuten um 1,6 Prozent auf 22.936 Punkte. Tags zuvor hatte er die Marke von 23.000 Punkten übersprungen und in den ersten drei Handelstagen der verkürzten Karwoche um rund viereinhalb Prozent zugelegt. Die Ölpreise stiegen am Morgen deutlich. Die Nordsee-Sorte Brent verteuerte sich um 4,4 Prozent auf 105,65 Dollar je Barrel. Das US-Öl WTI notierte 3,6 Prozent fester bei 103,68 Dollar. 08:25 Uhr –
Iran droht USA und
Israel nach Trump-Rede mit „vernichtenden“ AngriffenDas iranische Militär droht nach neuen Angriffsankündigungen von US-Präsident Trump mit einer „vernichtenden“ Reaktion. „Rechnet mit unseren noch vernichtenderen, umfassenderen und zerstörerischeren Maßnahmen“, erklärte das zentrale Einsatzkommando des iranischen Militärs, Chatam al-Anbija, an die USA und
Israel gerichtet. „Im Vertrauen auf den allmächtigen Gott wird dieser Krieg so lange andauern, bis ihr gedemütigt, entehrt, von dauerhaftem und sicherem Bedauern erfüllt seid und euch ergebt.“06:20 Uhr –
Israel: Iranischer Raketenangriff auf den Norden des LandesWeniger als eine halbe Stunde nach der Rede von US-Präsident Trump zum
Iran-Krieg hat
Israel einen iranischen Raketenangriff auf den Norden des Landes gemeldet. Das Militär arbeitet den eigenen Angaben zufolge daran, aus dem
Iran abgefeuerte Raketen abzufangen – den dritten Angriff am Donnerstag. Sirenen erklangen im Norden Israels, von der Stadt Haifa an der Mittelmeerküste bis zum See Genezareth.Bei einem ersten iranischen Angriff im Zentrum des Landes wurden nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom ein zwölfjähriger Junge und zwei sieben Monate alte Säuglinge durch umherfliegendes Glas leicht verletzt. Bei demselben Angriff in Bnei Brak, einer Stadt östlich von Tel Aviv, wurde den Angaben zufolge auch ein 24-Jähriger verletzt. 03:45 Uhr – Trump zu Energieengpässen: Kauft US-amerikanisches ÖlVon den aktuellen Öl-Engpässen betroffene Länder sollten nach Meinung von Trump ihr Öl nun aus den USA beziehen. „Kauft Öl von den Vereinigten Staaten. Wir haben reichlich. Wir haben so viel“, sagte Trump in Washington mit Blick auf Länder, die momentan von dem gestörten Öl-Transport durch die Straße von Hormus betroffen sind. Zudem mahnte er die Länder an, die Sicherung der Meerenge vor dem
Iran zu übernehmen. Trump sieht die USA nicht in der Hauptverantwortung, man werde aber helfen.Der US-Präsident hatte im
Iran-Krieg Länder, die Öl über den Transport durch die Straße von Hormus beziehen, aufgefordert, bei der Sicherung zu helfen. Lesen Sie auch03:22 Uhr – Trump sieht USA kurz vor Ziel im
Iran-KonfliktDie USA sind nach Angaben von Trump ihren strategischen Zielen gegenüber dem
Iran sehr nahe gekommen. „Wir werden die Aufgabe beenden und wir werden sie sehr schnell beenden“, sagt der US-Präsident bei seiner angekündigten Ansprache. Man sei fast am Ziel. „Der
Iran ist im Grunde genommen zerstört, die harte Arbeit ist getan.“ Der
Iran dürfe niemals Atomwaffen bekommen, betont er. „Wir werden sie extrem hart treffen in den nächsten zwei bis drei Wochen.“Lesen Sie auch02:57 Uhr – US-Militär: Bereits mehr als 12.300 Ziele im
Iran angegriffenDas US-Militär hat nach eigenen Angaben bereits mehr als 12.300 Ziele im
Iran angegriffen. Darunter befänden sich auch 155 iranische Schiffe, die beschädigt oder zerstört worden seien, teilte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) auf der Plattform X mit. 00:36 Uhr – Wirtschaftsministerin Reiche sieht trotz
Iran-Krieg keine VersorgungsengpässeBundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche sieht trotz des Krieges und dessen Auswirkungen auf die Lieferketten keine Gefahr für Engpässe bei der Energieversorgung in Deutschland. „Diese Botschaft an die Bürgerinnen und Bürger ist mir wichtig: Die Versorgung mit Sprit und Gas ist gesichert“, sagt die CDU-Politikerin dem Nachrichtenmagazin „Focus“. Die Energielieferketten seien diversifiziert. Weniger als acht Prozent des europäischen LNG-Imports kämen aus dem Persischen Golf, beim Öl seien es nur rund fünf Prozent. 00:26 Uhr – Staatsmedien: Iranische Regierung verurteilt „irrationale“ Forderungen der USADie iranische Regierung hat Staatsmedien zufolge die Forderungen der US-Regierung für ein Ende des Krieges verurteilt. Die „maximalistischen und irrationalen“ Forderungen Washingtons seien über Vermittler, „darunter Pakistan“, an
Teheran übermittelt worden, es fänden jedoch „keine direkten Verhandlungen“ statt, zitierte die iranische staatliche Nachrichtenagentur Isna den Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Bakaei.Bakaei erklärte außerdem nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens,
Teheran sei „auf jede Art von Angriff vorbereitet, einschließlich eines Bodenangriffs“.Zuvor hatte US-Präsident
Donald Trump in seinem Onlinedienst Truth Social erklärt, der
Iran habe die USA um eine Waffenruhe gebeten. Daraufhin dementierte das iranische Außenministerium jegliche Bitte um eine Waffenruhe an Trump. Entsprechende Äußerungen des US-Präsidenten seien „falsch“ und entbehrten „jeder Grundlage“, erklärte Bakaei laut dem iranischen Staatsfernsehen.Mittwoch, 1. April23:41 Uhr – Nato-Chef Rutte trifft Trump kommende Woche in WashingtonDas Weiße Haus gab bekannt, Nato-Chef Mark Rutte werde
Donald Trump in der kommenden Woche treffen. Die Nato teilte mit, Rutte werde zu einem seit langem geplanten Besuch nach Washington kommen.21:35 Uhr – Irans Präsident schickt Botschaft an AmerikanerIn einem offenen Brief an die amerikanische Nation kritisiert Irans Präsident Massud Peseschkian den Krieg der USA gegen sein Land als eine absurde und für die USA kostspielige Operation. „Die Welt befindet sich heute an einem Punkt, an dem die Fortsetzung eines Konfrontationskurses kostspieliger und ergebnisloser ist denn je“, schrieb der Präsident in seiner Botschaft. Der
Iran habe in seiner Geschichte viele Aggressoren gesehen. Von denen blieb in den Geschichtsbüchern laut Peseschkian aber nur ein „Name der Schande“. Die Entscheidung zwischen Krieg und Frieden würde die Zukunft ganzer Generationen prägen.19:36 Uhr – Frankreich: Keine Hinweise auf Verminung der Straße von HormusDie französische Marine hat nach Angaben des Admirals Nicolas Vaujour keine Hinweise darauf, dass die Straße von Hormus vermint worden ist. Auf einer Sicherheitskonferenz in Paris fordert er zudem,
China müsse sich stärker für eine Wiederöffnung der Meerenge einsetzen und seine Ungeduld über die anhaltende Sperrung deutlich machen.
China und der
Iran gelten als befreundete Staaten.19:30 Uhr – USA sichern iranischen Spitzenpolitikern Schutz vor Angriffen zuIm Zuge der diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des
Iran-Krieges haben die USA laut Quellen der Nachrichtenagentur AP versichert, der iranische Außenminister Abbas Araghtschi und Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf würden nicht angegriffen. Das sagten zwei regionale Vertreter und eine mit der Angelegenheit vertraute Person.Die Person erklärte, Pakistan habe Washington um Intervention gebeten, um
Israel dazu zu bewegen, die beiden iranischen Politiker von seiner Todesliste zu streichen. Das Büro des israelischen Ministerpräsidenten und das Militär reagierten zunächst nicht auf eine Anfrage nach einer Stellungnahme. 18:13 Uhr – Ranghoher Hisbollah-Kommandeur getötetDas israelische Militär hat bei einem Luftangriff auf die libanesische Hauptstadt Beirut der Hisbollah zufolge den ranghöchsten Kommandeur der pro-iranischen Miliz seit Kriegsbeginn getötet. Nach Angaben aus libanesischen Sicherheitskreisen und der Miliz wurde der Hisbollah-Militärkommandeur für den Irak, Jussef Haschem, im Beiruter Viertel Dschna getötet. Demnach nahm Haschem zum Zeitpunkt des Luftangriffs an einem Treffen mit anderen Hisbollah-Anführern in einem Zelt teil. Aus der Hisbollah nahestehenden Kreisen hieß es, Haschem sei „der ranghöchste Funktionär, der seit Kriegsbeginn ins Visier genommen wurde“. Bei dem Angriff sei auch das Hisbollah-Mitglied Mohammad Bakir al-Nabouls getötet worden, erklärte die Miliz. Dem libanesischen Gesundheitsministerium zufolge wurden bei dem Angriff insgesamt sieben Menschen getötet. dpa/AFP/rtr/ll/sebe/jmr/saha/ceb/krö/nw/säd/lay