Ehegattensplitting: Welcher Weg führt aus der Zweitverdienerfalle?
Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) untersucht die sogenannte "Zweitverdienerfalle" in Ehen, bei der Steuern, Minijobregeln und Kassenbeiträge zusätzliche Arbeit unattraktiv machen. Befragt wurden Frauen im Alter von 45 bis 66 Jahren, um ihre Bereitschaft zu Mehrarbeit unter veränderten Rahmenbedingungen zu ermitteln.

Briefing Summary
AI-generatedEine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) untersucht die sogenannte "Zweitverdienerfalle" in Ehen, bei der Steuern, Minijobregeln und Kassenbeiträge zusätzliche Arbeit unattraktiv machen. Befragt wurden Frauen im Alter von 45 bis 66 Jahren, um ihre Bereitschaft zu Mehrarbeit unter veränderten Rahmenbedingungen zu ermitteln. Das Ergebnis: Die Abschaffung des Ehegattensplittings könnte die Erwerbsquote dieser Gruppe um 1,5 Prozentpunkte erhöhen und die Arbeitsstunden um drei Prozent steigern. Dies würde einem Zuwachs von etwa 175.000 Vollzeitstellen entsprechen. Die Studie zeigt somit das Potential zur Steigerung des Arbeitsvolumens durch Reformen im Steuer- und Sozialversicherungssystem auf.
Article analysis
Model · rule-basedKey claims
5 extractedThe DIW surveyed women aged 45 to 66 to find out how willing they would be to work more if the conditions were different.
The number of working hours would increase by three percent if Ehegattensplitting was changed.
A departure from Ehegattensplitting (splitting income for married couples) would increase the employment rate by almost 1.5 percentage points.
The increase in working volume would correspond to 175,000 additional full-time positions.
Income tax, mini-job rules and health insurance contributions make additional work unattractive for secondary earners in a marriage.