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THU · 2026-03-05 · 17:59 GMTBRIEF NSR-2026-0305-49809
News/Ehegattensplitting: Welcher Weg führt aus der Zweitverdiener…
NSR-2026-0305-49809News Report·DE·Economic Impact

Ehegattensplitting: Welcher Weg führt aus der Zweitverdienerfalle?

Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) untersucht die sogenannte "Zweitverdienerfalle" in Ehen, bei der Steuern, Minijobregeln und Kassenbeiträge zusätzliche Arbeit unattraktiv machen. Befragt wurden Frauen im Alter von 45 bis 66 Jahren, um ihre Bereitschaft zu Mehrarbeit unter veränderten Rahmenbedingungen zu ermitteln.

FAZFiled 2026-03-05 · 17:59 GMTLean · Center-RightRead · 1 min
Ehegattensplitting: Welcher Weg führt aus der Zweitverdienerfalle?
FAZFIG 01
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118words
Sources cited
1cited
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1entities
Quality score
100%
§ 01

Briefing Summary

AI-generated
NEWSAR · AI

Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) untersucht die sogenannte "Zweitverdienerfalle" in Ehen, bei der Steuern, Minijobregeln und Kassenbeiträge zusätzliche Arbeit unattraktiv machen. Befragt wurden Frauen im Alter von 45 bis 66 Jahren, um ihre Bereitschaft zu Mehrarbeit unter veränderten Rahmenbedingungen zu ermitteln. Das Ergebnis: Die Abschaffung des Ehegattensplittings könnte die Erwerbsquote dieser Gruppe um 1,5 Prozentpunkte erhöhen und die Arbeitsstunden um drei Prozent steigern. Dies würde einem Zuwachs von etwa 175.000 Vollzeitstellen entsprechen. Die Studie zeigt somit das Potential zur Steigerung des Arbeitsvolumens durch Reformen im Steuer- und Sozialversicherungssystem auf.

Confidence 0.85Sources 1Claims 5Entities 1
§ 02

Article analysis

Model · rule-based
Framing
Economic Impact
Social Justice
Tone
Measured
AI-assessed
CalmNeutralAlarmist
Factuality
0.70 / 1.00
Factual
LowHigh
Sources cited
1
Limited
FewMany
§ 03

Key claims

5 extracted
01

The DIW surveyed women aged 45 to 66 to find out how willing they would be to work more if the conditions were different.

factualnull
Confidence
1.00
02

The number of working hours would increase by three percent if Ehegattensplitting was changed.

statisticDeutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
Confidence
0.90
03

A departure from Ehegattensplitting (splitting income for married couples) would increase the employment rate by almost 1.5 percentage points.

statisticDeutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
Confidence
0.90
04

The increase in working volume would correspond to 175,000 additional full-time positions.

statisticnull
Confidence
0.80
05

Income tax, mini-job rules and health insurance contributions make additional work unattractive for secondary earners in a marriage.

factualnull
Confidence
0.80
§ 04

Full report

1 min read · 118 words
Steuer, Minijobregeln und Kassenbeiträge machen Arbeit unattraktiv. Das muss aber nicht so bleiben. Wie sich laut einer Studie 175.000 Vollzeitstellen generieren lassen.Einkommensteuer, Minijobregeln und Kassenbeiträge machen Mehrarbeit für den Zweitverdiener in einer Ehe häufig unattraktiv. Der zusätzliche Verdienst rechtfertigt aus Sicht der Betroffenen nicht den zusätzlichen Einsatz. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat Frauen im Alter von 45 bis 66 Jahren befragt, um herauszufinden, inwieweit diese bereit wären, mehr zu arbeiten, wenn die Rahmenbedingungen anders wären. Wichtigstes Ergebnis: Eine Abkehr vom Ehegattensplitting ließe die Erwerbsquote in dieser Gruppe um knapp 1,5 Prozentpunkte wachsen, die Zahl der Arbeitsstunden stiege um drei Prozent. So kommt man auf eine Zunahme des Arbeitsvolumens von knapp fünf Prozent. Das entspräche 175.000 zusätzlichen Vollzeitstellen.
§ 05

Entities

1 identified
Key playerOppositionContextPositiveNeutralNegative
§ 06

Keywords & salience

10 terms
ehegattensplitting
1.00
zweitverdienerfalle
0.90
kassenbeiträge
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steuer
0.70
minijobregeln
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vollzeitstellen
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erwerbsquote
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diw
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§ 07

Topic connections

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