Spargelbauern fordern Ausnahmen beim Mindestlohn
Spargelbauern in Brandenburg, insbesondere im Hauptanbaugebiet Beelitz, sehen sich aufgrund steigender Löhne und des europäischen Wettbewerbs zunehmend unter Druck. Trotz des frühen Saisonstarts 2026 klagen sie über hohe Spritpreise und den gestiegenen Mindestlohn von 13,90 Euro, was die Produktionskosten erheblich erhöht.

Briefing Summary
AI-generatedSpargelbauern in Brandenburg, insbesondere im Hauptanbaugebiet Beelitz, sehen sich aufgrund steigender Löhne und des europäischen Wettbewerbs zunehmend unter Druck. Trotz des frühen Saisonstarts 2026 klagen sie über hohe Spritpreise und den gestiegenen Mindestlohn von 13,90 Euro, was die Produktionskosten erheblich erhöht. Der Anbaufläche hat sich seit 2018 bereits um ein Drittel verkleinert. Die Landwirte beschäftigen hauptsächlich Saisonarbeiter aus Osteuropa, die den Mindestlohn erhalten. Um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, fordern die Spargelbauern eine Ausnahme vom Mindestlohn in Form eines differenzierten Mindestlohns, der etwa 80 Prozent des gesetzlichen Mindestlohns betragen soll. Sie argumentieren, dass dies notwendig sei, um die Spargelproduktion kostendeckend zu gestalten und für die Verbraucher erschwinglich zu halten.
Article analysis
Model · rule-basedKey claims
5 extractedFarmers are fighting for an exception to the minimum wage for seasonal workers.
The Beelitz growing area has shrunk by a third since 2018, from 1,800 hectares to around 1,200 hectares.
The increase in the minimum wage to 13.90 euros is a 'huge challenge'.
A differentiated minimum wage would help secure our competitiveness.
Rising wages and European competition make cost-covering asparagus production increasingly difficult.