Antisemitismus: Auswärtiges Amt rügt Goethe-Institut für Ausstellung
Das Auswärtige Amt hat das Goethe-Institut für die Mitwirkung an einer Ausstellung in Vilnius, Litauen, gerügt, an der die palästinensisch-amerikanische Künstlerin Basma al-Sharif beteiligt war. Al-Sharif war zuvor wegen antisemitischer Social-Media-Posts kritisiert worden, die das Existenzrecht Israels leugnen.

Briefing Summary
AI-generatedDas Auswärtige Amt hat das Goethe-Institut für die Mitwirkung an einer Ausstellung in Vilnius, Litauen, gerügt, an der die palästinensisch-amerikanische Künstlerin Basma al-Sharif beteiligt war. Al-Sharif war zuvor wegen antisemitischer Social-Media-Posts kritisiert worden, die das Existenzrecht Israels leugnen. Das Auswärtige Amt betonte, dass bei Veranstaltungen deutscher Organisationen keinerlei Zweifel an der Ablehnung von Antisemitismus aufkommen dürften und forderte vom Goethe-Institut mehr Sorgfalt bei der Planung von Kooperationen. Das Goethe-Institut erklärte, dass die beanstandeten Social-Media-Posts vor der Ausstellung nicht bekannt waren und dass die Ausstellung selbst keine antisemitischen Inhalte enthielt. Das Goethe-Institut distanzierte sich von den Posts und bekräftigte seine Ablehnung von Antisemitismus sowie die Anerkennung des Existenzrechts Israels.
Article analysis
Model · rule-basedKey claims
5 extractedDie Leugnung des Existenzrechts Israels [in Social Media Posts] ist nicht mit den Werten des Goethe-Instituts vereinbar.
al-Sharif wurde wegen antisemitischer Social-Media-Posts kritisiert.
In der Ausstellung waren keine Werke antisemitischen Inhalts zu sehen.
Die Posts [von Basma al-Sharif] seien dem Goethe-Institut nicht bekannt gewesen.
Auswärtiges Amt rügt Goethe-Institut wegen Ausstellung mit Basma al-Sharif.